Abschluss­le­sung des Lehr­gangs „Schreib­päda­gogik“ 2021/22 (5. März 2022)

Ein Rück­blick von Laura Nußbaumer

heast oida“, beginnt das Ende – die Abschluss­le­sung,
nach der Eröff­nung der Mode­ra­torin,
lassen wir das Mikro­phon wandern,
und hören von den Absolvent*innen, wie sie

digi­tale Botschaften von Pene­lope an Odys­seus schi­cken,
die Semmel und den Leberkäs mitein­ander ins Gespräch bringen,
auf Englisch „English“ und auf Deutsch „Fran­zö­sisch“ sprechen,

[dazwi­schen muss das Mikro­phon wandern]

Steine als Schrei­b­ideen aus Wien mitbringen,
Theater-Stücke für Zwei allein vorlesen,

[ange­kün­digte Choreo­gra­phie des Platzwechsels]

beim Schreiben zur Essenz werden,
von der Geburt des Vaters erzählen,

[das Mikro­phon geht um]

unle­ser­liche Ansichts­karten für unge­öff­nete Laden schreiben,
Formeln wie „Länge x Ich“, „Breite x Ich“ und „Tinder für Zimmer“ erfinden,
Text­mon­tagen über den Bla bla bla, den Homo bla vorführen,

aus ihren Texten „BÖS und ART-ig“ lesen,
bevor die Mode­ra­torin die Autor*innen zur Abschluss­runde
[hier das Mikro­phon weiter­rei­chen oder brüllen]
der Audio­phonie einlädt.

Die Lesung zum Nachschauen