Unsere Dozent­Innen

Unsere Dozent­Innen

Unsere Dozent­Innen

Unsere Dozent­Innen sind Autor­Innen, Pädagog­Innen, Künstler­Innen und Wissenschafter­Innen mit lang­jäh­riger schreib­päd­ago­gi­scher Erfah­rung. Sie stehen für die inhalt­liche und didak­ti­sche Band­breite von Schreib­päda­gogik. In die Lehr­gangs­mo­dule und in einige Work­shops laden wir außerdem regel­mäßig Gast­vor­tra­gende – Special Guests – ein.

Kath­rine (Tina) Bader

Ich schreibe, um heraus­zu­finden, worüber ich nach­denke.“ – Edward Albee

Unter­richtet: Mein Körper schreibt, Schreiben Frauen anders?

* 1956 in Inns­bruck, erweist sie sich schon früh als sprach­affin. Wenig über­ra­schend sind ihre nach­hal­tigsten Erin­ne­rungen an die Schul­zeit meist sprach­li­cher Natur. Trotzdem studierte sie – nach mehr­jäh­riger Tätig­keit im Sozi­al­be­reich und dem Kinder­gar­ten­ein­tritt des dritten Kindes – erst als Spät­be­ru­fene Germa­nistik.

2009 gründet sie ein Ein-Personen-Unter­nehmen, in dessen Rahmen sie verschie­denste Dienst­leis­tungen im Bereich Sprache anbietet. Daneben ist sie Trai­nerin für Menschen mit Beein­träch­ti­gungen, unter­richtet Deutsch als Zweit­sprache und leitet krea­tive Schreib­werk­stätten für verschie­dene Ziel­gruppen mit diversen Schwer­punkten.

Ausge­bil­dete Alpha­be­ti­sie­rungs- und Grund­bil­dungs­trai­nerin, Sprach­kurs­lei­terin,  Schreib­päd­agogin, Biogra­fie­ar­bei­terin.

Poesie- und Biblio­the­ra­peutin in Ausbil­dung.

Diverse Publi­ka­tionen in Antho­lo­gien:
Zeit­schrift UND #7: „Darf’s ein bissl mehr sein?“ 
Über die Jahre. 47 Autor­Innen erin­nern sich in Geschichten und Gedichten. Antho­logie, Dezember 2018
„Talente Antho­logie 4–6“. Cognac & Biskotten Mai 2018.
„Jetzt mach schon! Erzähl Ihnen eine von deinen Geschichten“. Weis­haupt 2015.
„Vieche­reien. Tiere erzählen“. Milena-Verlag, Hg. Sylvia Treudl, 2001

Mehr Infos:
www.dastreffendewort.at

Foto: Manuela Zine

Bettina Balàka

I write when I’m inspired, and I see to it that I’m inspired at nine o’clock every morning.” – Peter De Vries

Unter­richtet: Inspi­ra­tion und Recherche

* 1966 in Salz­burg, lebt als freie Schrift­stel­lerin in Wien.
Hat Englisch und Italie­nisch am Institut für Trans­la­ti­ons­wis­sen­schaften studiert. Lehr­tä­tig­keit an der Akademie Leon­ding, Schreib­werk­statt Horn, Schau­spiel­haus Wien, Junge Szene der Lite­ratur Vorarl­berg.

Schreibt Romane, Kurz­ge­schichten, Gedichte, Essays, Thea­ter­stücke, Hörspiele und Lite­ra­tur­kri­tiken. Hat 16 Bücher veröf­fent­licht.

Zuletzt erschienen:
„Die Tauben von Brünnt“. Deuticke Verlag 2019.
„Kaiser, Krieger, Heldinnen. Exkur­sionen in die Gegen­wart der Vergan­gen­heit“. Haymon 2018.
„Die Prin­zessin von Arborio“. Haymon 2016.
„Unter Menschen“. Suhr­kamp 2016.

Mehr Infos:
www.balaka.at

Foto: Alain Barbero

Peter Bosch

Dozent, Website, News­letter, Kassier des BÖS

Schreiben ist für mich die Lust am Erzählen, zweite Wirk­lich­keiten zu erschaffen auf der schmalen Linie zwischen Realität und Phan­tasie, ein Tanz auf dieser Grenze.“ 

Unter­richtet: Lite­ratur und Video

* 1957 in Wien. Lebt und arbeitet dort. Sess­haft. Wirt­schafts­wun­der­kind.

Arbeitet als Program­mierer, Autor, Foto­graf und Filmer.

Grün­dungs­mit­glied des Berufs­ver­bandes der Öster­rei­chi­schen Schreib­pädagog­Innen (damals BOeS).

Veröf­fent­li­chung div. Romane und Erzäh­lungen.

Foto­aus­stel­lungen und Produ­zent bei Okto.tv.

Mehr Infos:
pebowski.wordpress.com/about

Foto: Martin Leitner

Patricia Brooks

Das innere Leuchten der Worte, an den rich­tigen Stellen in einem Text ist Magie …“

Unter­richtet: Berufs­bild AutorIn, Schreiben und Radio­kunst

* in Wien, Autorin, schreibt Romane, Kurz­prosa, Lyrik, Hörspiele und Radio­stücke.
Initia­torin und Mitwir­kende in verschie­denen inter­dis­zi­pli­nären Perfor­mance­pro­jekten u.a. Idee und Konzept und künst­le­ri­sche Leitung der Reihe „Radio rosa – TextMix Lab“ – ein inter­dis­zi­pli­näres Perfor­mance­pro­jekt, das seit 2008 einmal pro Jahr mit verschie­denen Künstler­innen und Künst­lern reali­siert wird und sich zwischen Lesung, Konzert und Text-Sound-Perfor­mance im Span­nungs­feld von Impro­vi­sa­tion und Montage, Language Poetry, konkreter Poesie und frag­men­ta­ri­scher Prosa bewegt.
Ihre Arbeit wurde mit zahl­rei­chen Preisen und Stipen­dien geför­dert.

Zuletzt erschienen:
„Der Flügel­schlag einer Möwe“. Wort­reich 2017.
„Reis­salon“. edition taschen­spiel 2016.

Mehr Infos:
patricia-brooks.marp.at

Foto: Daniela Beranek

Lucas Cejpek

Schreiben ist Selbst­aus­druck, im Bewusst­sein der lite­ra­ri­schen Möglich­keiten. Schreiben ist Hand­werk. Im Schreiben versuche ich mich selbst zu über­ra­schen.”

Unter­richtet: Drama­ti­sches Schreiben

* 1956 in Wien, aufge­wachsen in Graz, nach der Matura für ein Jahr in den USA, Studium der Germa­nistik und Ameri­ka­nistik in Graz, Mitar­beit im Forum Stadt­park, freie Thea­ter­ar­beit seit 1981, Ur- und Erst­auf­füh­rungen, vor allem Mini­dramen, Hörspiel­regie für den ORF, lebt seit 1990 als freier Schrift­steller in Wien.
Disser­ta­tion über Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigen­schaften“ als Kultur­theorie (1982), freier Kultur­jour­na­list für den ORF und div. Zeitungen von 1983 – 1990, Hörspiel­regie in Zusam­men­ar­beit mit den Autor­innen und Autoren, Thea­ter­regie in freien Produk­tionen und Heraus­geber von Sammel­bänden mit Mini­dramen.

Zahl­reiche Bücher seit 1988, Essays, Romane und Gesprächs­bü­cher.

Zuletzt erschienen:
„Ein weißes Feld. Selbst­ver­such“. Sonder­zahl 2017.
Arbeitet an einem Essay / Roman mit dem Arbeits­titel „Umkrei­sung“.

Mehr Infos:
www.fixpoetry.com/autoren/literatur/feuilleton/lucas-cejpek

Foto: Armin Bardel

Claudia Dabringer

Dozentin, Social Media

Das Ziel des Schrei­bens ist es, andere sehen zu machen.“  – Joseph Conrad

Unter­richtet: in den Lehr­gangs­mo­dulen, Schreib­werk­stätten konzi­pieren und leiten

* in Tirol, lebt und arbeitet als Jour­na­listin, Autorin, Blog­gerin, Schreib­päd­agogin und –trai­nerin in Salz­burg.

Studium der Publi­zistik und Kommu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaften, Zweit­fach Germa­nistik an der Univer­sität Salz­burg.
Ausbil­dung zur Fachtrainerin/Erwachsenenbildung.
Ausbil­dung zur Schreib­päd­agogin.

Schreibt seit vielen Jahren für diverse Print­me­dien, Werbe- und Verlags­agen­turen, hat fünf Bücher (eines davon in Co-Autoren­schaft) geschrieben und lehrt unter anderem bei „ARS“ und beim BÖS.

Mehr Infos:

www.ursachewirkung.at
www.freie-journalistin.at
www.voll50.com

Michael Fischer

Unter­richtet: Sprache und Klang als Verhältnis und Poten­tial und ist Special Guest in den Lehr­gangs­mo­dulen

Musi­cian-composer, arbeitet im Bereich Impro­vi­sierte Musik mit Saxo­phon, Violine, sound­s­capes, instant compo­si­tion conduc­tings an der Sprachim­ma­nenz von Klängen, seit 1999 zum elek­tro­akust. Phänomen Feed­back.

Diplom­stu­dium Saxo­phon (Abschluss 1990), Musik­wis­sen­schaft, Ethno­logie (Univ. Wien, abge­bro­chen), Kompo­si­ti­ons­stu­dium (Univ. für Musik u. Darst. Kunst Wien, abge­bro­chen), Seminare/Meisterklassen: Strouds­burg 1996, New York 1998, London 2000, Wien 2001, Gast­hörer am Inst. f. Sprach­kunst, Akad. d. bild. Künste Wien (2001–2003), 2002–2006 Violin­stu­dien bei Bela Mago Jr.

Zahl­reiche Projekte mit Künstler­Innen der inter­na­tio­nalen Impro­vi­sa­ti­ons­szene und Künst­le­rIn­nen/-kollek­tiven in Europa, Libanon, USA, Kanada, Japan sowie mit Schrift­stel­le­rInnen expe­ri­men­teller Text­formen (Radio­kunst­reihe connex:context, Sprach­Klang_­Land­schaf­ten/­sample-schwebe: live Lesung/ad hoc sound­s­ca­ping; ORF Kunst­radio).

Grün­dung des Vienna Impro­vi­sers Orchestra 2004 mit Schwer­punkt­ko­ope­ra­tionen expe­ri­men­teller Lyrik.
Als instant compo­si­tion conductor Arbeit mit Impro­vi­sa­ti­ons­or­ches­tern, tempo­rären Groß­ensem­bles, Chor für Festi­vals in Europa und Japan, u.a. Wien Modern.

Guest lectures für The Johns Hopkins Univ. Mary­land, Inst. für Sprachkunst/ die Ange­wandte Wien, Univ. für Archi­tektur Vaduz, Goethe Inst. Palermo, Bruckner Univ. Linz, Univ. Newcastle u. a.

Zuletzt erschienen:

Zuletzt erschienen:
„SprachKlang_Landschaften“ (Margret Kreidl, Michael Fischer), Wien 2017.
„Vienna Impro­vi­sers Orchestra“, aus sechs Konzerten, Wien
„feedback*X at Notga­lerie“ (Peter Koger, Michael Fischer), Wien
idle chatter (Michael Fischer), Manchester

Mehr Infos:
m.fischer.wuk.at

Foto: Slondan Ciric 

Petra Gangl­bauer

Dozentin, Leitung des Lehr­gangs Schreib­päda­gogik

Schreiben ist Befra­gung der Welt und zeit­gleiche Beant­wor­tung von ihrer Seite. Um dies zustande zu bringen, benö­tigt eine Autorin, ein Autor das passende Instru­men­ta­rium. Den Zugang dazu versuche ich zu vermit­teln.“

* 1958 in Graz, lebt in Wien und im Burgen­land.  Autorin, Radio­künst­lerin, Schreib­päd­agogin.
Schreibt Lyrik, Prosa, Essays.
AHS, Studium der Germa­nistik, Geschichte, Anglistik, Medi­en­kunde in Graz. Freie jour­na­lis­ti­sche Arbeit bei Tages­print­me­dien. Co-Heraus­ge­berin der „perspek­tive“, Mit-Aufbau eines Verlags sowie Heraus­ge­be­rinnen- und Lekto­rin­nen­tä­tig­keit. Semi­nar­tä­tig­keit am Poly­col­lege (Schreib­werk­statt Stöber­gasse), Schreib­werk­stätten und Werk­statt­ge­spräche an diversen Schulen in Koope­ra­tion mit Kultur­kon­takt, an der PH-Wien, an Univer­si­täten (Wien, Graz, Ungarn), in Italien, Grie­chen­land, Deutsch­land u.a.
Lang­jäh­rige Unter­richts­tä­tig­keit im Rahmen des Lehr­gangs Schreib­päda­gogik.
Leitung des Lehr­gangs Schreib­päda­gogik von 2012 bis 2017.
Wiener Vorle­sungen zur Lite­ratur.
Projekt­kon­zep­tionen. Hörstücke. Hörspiel. Werk­stätten.
Präsi­dentin der Grazer Autor­innen Autoren­ver­samm­lung von 2013 bis 2019.
Vize­prä­si­dentin des Insti­tuts für Inter­ak­tive Raum­pro­jekte.

Zuletzt erschienen:
„Mit allen Sinnen. Ein Graz Buch“. Edition Keiper 2018.
„Wie eine Land­schaft aus dem Jahre Schnee“. Biblio­thek der Provinz 2017.
„Games of Elements“. Hrsg. gem. mit Erika Kronabitter, Edition Art Science 2017.
„Zur Lage“. Edition Art Science 2018.
„Gefeu­erte Sätze“, Limbus Verlag, Inns­bruck, 2019
„P.ROSA“. Gem. mit Sophie Reyer, Klever Verlag, Wien, 2019

Mehr Infos:
ganglbauer.mur.at

Foto: Marko Lipusa

Susa Hämmerle

Ich schreibe für Kinder, weil ich Spaß am Fabu­lieren habe, Spaß an verwuchselten Bech­stuban. Ich schreibe für Erwach­sene, weil ich auf der Suche nach dem Kind in ihnen bin.  Schreiben wird so für mich zum Brücken­schlag zwischen dem, was ist und was sein könnte, zwischen Gedachtem und Gesagtem, zwischen Fantasie und Wirk­lich­keit.“

Unter­richtet: Schreiben für Kinder / Schreiben mit Kindern

* 1958 in der Schweiz, aufge­wachsen in Vorarl­berg. Ausbil­dung zur Volks­schul­leh­rerin, Über­sied­lung nach Wien. Lebt heute in Tulbing/NÖ.
Schrieb Song­texte, Gedichte, Werbe­texte und Artikel für diverse Maga­zine. Ab 1990 Kinder­buch­au­torin und Lese­per­for­merin. Ihr Werk umfasst heute circa 90 Kinder­bü­cher und (Sach)Bilderbücher, die in 15 Spra­chen über­setzt und mehr­fach ausge­zeichnet wurden.
Leitung zahl­rei­cher Schreib­work­shops, zuletzt bei der „Buch am Bach“ 2019 in Götzis: Sprach­bas­tel­work­shop zum Thema Geheim­sprache, Titel: „Labras in der poßen Grause“.

Zuletzt erschienen:
„Hänsel und Gretel“. Musik­bil­der­buch zur Kinder­oper von Engel­bert Humper­dinck. Annette Betz 2019.
„Das große ABC-Vorle­se­buch“. Gemeinsam mit Michaela Holz­inger, Kai Aline Hula, Chris­tine Rettl, Franz Sales Skle­nitzka und Jutta Treiber. G&G 2019.
„Die kleine Hexe Malexe“. Lesezug Vor- und Mitlesen. G&G 2019.
„Die Forelle“. Musik­bil­der­buch zum Kunst­lied und Klavier­quin­tett von Franz Schu­bert. Annette Betz 2018.
„Köpf­chen muss man haben“. Freche Tier­ge­schichten. Obelisk 2018.
„Mein Öster­reich Buch“. G&G 2018.
„Anna, Oma und der Bauernhof“ (Neuaus­gabe). G&G 2017.
„Der Taschen­geist“. In: „Geschichten von Geis­tern und Gespens­tern“. Obelisk 2017.

Mehr Infos:
www.ig-lesen.at
www.autorenontour.at

Foto: Ingrid Ellhotka

Brigitta Höpler

Dozentin, Social Media & Vernet­zung, Vorstands­mit­glied des BÖS

Schrei­bend meinen Hand­lungs­spiel­raum erwei­tern – auf einem Blatt Papier ist alles möglich!“

Unter­richtet: Urbane Text­felder, Sommer­work­shop Murau

* 1966 in Wien, verhei­ratet, 2 erwach­sene Töchter. Lebt und arbeitet als Kunst­his­to­ri­kerin, Autorin, Schreib­päd­agogin in Wien.

Studium der Kunst­ge­schichte an der Univer­sität Wien.
Lehr­gang Basis­kom­pe­tenzen zur Biogra­fie­ar­beit bei Lebens­mutig, Gesell­schaft für Biogra­fie­ar­beit.
Lehr­gang Wiener Schreib­päda­gogik.

Texte, Projekte und Veröf­fent­li­chungen rund um Kunst, Stadt und Schreiben.
Schreib­se­mi­nare in unter­schied­li­chen Koope­ra­tionen.

Mehr Infos:
www.brigittahoepler.at

Foto: Martin Leitner

Karin Ivanc­sics

Special Guest in den Lehr­gangs­mo­dulen

* 1962 in St. Michael, lebt in Wien und im Burgen­land. Studien: Germa­nistik, Roma­nistik an der Univer­sität Wien. Lektorin im Wiener Frau­en­verlag. Danach bei diversen Kultur­in­sti­tu­tionen, Buch- und Zeit­schrift­ver­lagen beschäf­tigt. Leitung von Work­shops, u. a. an unga­ri­schen Hoch­schulen und im Rahmen der Sommer­aka­demie Zakyn­thos.

Seit 1994 freie Schrift­stel­lerin. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Thea­ter­stücke und wurde dafür mit mehreren Preisen und Stipen­dien ausge­zeichnet.

Neben Lesungen Programm­ge­stal­tung und Konzep­tion lite­ra­ri­scher Veran­stal­tungen, seit 2018 Leitung der Lite­ra­tur­tage im Wein­werk Neusiedl/See.

Mitglied von Podium, Regio­nal­de­le­gierte der Grazer Autor­innen Autoren­ver­samm­lung Burgen­land, Präsi­di­ums­mit­glied der Erich Fried-Gesell­schaft.

Letzte Publi­ka­tionen:
„Aus einem Strich die Land­schaft“, Essays, Edition lex liszt 12, 2015
„Die Gast­ge­berin“, Roman, Biblio­thek der Provinz, 2018

Mehr Infos:
www.karinivancsics.at

Foto: Alain Barbero

Gertraud Klemm

Schreiben ist wie Schwam­merl­su­chen. Mit den Jahren sieht man sie immer besser, kann sie unter­scheiden und kennt die besten Plätze. Schreib­päda­gogik bedeutet für mich dieses Suchen zu lehren. Und vor allem: die Kenntnis der Gift­pilze.“

Unter­richtet: Der zündende Text, Geschlecht und Text

* 1971 in Wien, aufge­wachsen in Baden bei Wien. Biolo­gie­stu­dium, bis 2005 Arbeit als hygie­ni­sche Gutach­terin bei der Stadt Wien, seit 2006 Autorin. 2008 hat sie den Lehr­gang Wiener Schreib­päda­gogik abge­schlossen und bis 2014 viel unter­richtet. Sie lebt mit ihrer Familie in Pfaff­stätten, NÖ.

Schreibt haupt­säch­lich Romane, aber auch Lyrik und Essays.

Für ein Kapitel aus „Aber­land“ (Droschl 2015) erhielt sie den Publi­kums­preis bei den Tagen der deutsch­spra­chigen Lite­ratur in Klagen­furt 2014, der ganze Roman stand auf der Long­list des deut­schen Buch­preises (2015).

Zuletzt erschien:
„Erbsen­zählen“. Droschl 2017-
„Hippo­campus“, Kremayr & Sche­riau 2019-

Mehr Infos:
www.gertraudklemm.at

Foto: Andrea Peller

Markus Köhle

Unter­richtet: Poetry Slam

Ist Sprach­in­stal­la­teur, Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten­ak­ti­vist und Papa Slam Öster­reichs. Er schreibt, um gehört zu werden. Seit 2001 ist er lite­ra­risch, lite­ra­tur­kri­tisch, lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lich und auch als Lite­ra­tur­ver­an­stalter und ‑vermittler im In- und Ausland aktiv.

Seit 2004 lebt und arbeitet er in Wien.

Zahl­reiche Bücher, zuletzt u.a.:
„Ganz schön frech. 52 Gedichte für die ganze Familie“. Luft­schacht 2019.
„Rohr­köhlauer – Foto-Text-Inter­fe­renzen“.  Sonder­zahl 2019.
„Poster­hase. Korre­spon­denz­poesie“. Schrift­Stella 2019.
„Jammern auf hohem Niveau. Ein Barho­cker-Orato­rium“. Sonder­zahl 2017.

Mehr Infos:
www.autohr.at

Foto: Claudia Rohr­auer

Margret Kreidl

Schreiben: Wildes Denken und Träumen.
Lesen: Wildes Denken und Träumen.”

Special Guest in den Lehr­gangs­mo­dulen

* 1964 in Salz­burg, lebt als freie Schrift­stel­lerin in Wien.

Thea­ter­stücke, Hörspiele, Prosa und Lyrik.
Auffüh­rungen u. a. in Graz, Wien, Berlin, München, Amsterdam, Paris, Marseille, Tel Aviv, zuletzt: Grins­horn et Wespen­maler. 33 drames patrio­tiques, Mont­pel­lier 2016.
Zahl­reiche Lite­ra­tur­work­shops an Schulen und Einrich­tungen für Erwach­se­nen­bil­dung, crea­tive writing an der Bowling Green Univer­sity, Ohio und am Alleg­heny College, Mead­ville, Penn­syl­vania. Zusam­men­ar­beit mit dem Künst­le­rIn­nen­kol­lektiv rhizom, Graz.
Seit 2015 Lehr­be­auf­tragte am Max Rein­hardt Seminar (Ästhetik, Szeni­sches Schreiben)
Hörspiele seit 1989, zuletzt: „Eine Schwalbe falten“, Musik: António Brei­ten­feld Sá Dantas, ORF 2017.

Zuletzt erschienen:
„Einfache Erklä­rung. Alphabet der Träume.“ Edition Korre­spon­denzen 2014.
„Zitat, Zikade. Zu den Sätzen“. Editi­tion Korre­spon­denzen 2017.
„Hier schläft das Tier mit Zöpfen. Gedichte mit Fußnoten“. Neue Lyrik aus Öster­reich, Berger 2018.

Mehr Infos:
www.literaturport.de/Margret.Kreidl

Foto: Alain Barbero

Erika Kronabitter

Dozentin, Vernet­zung & Koope­ra­tionen (West­ös­ter­reich), Vorstands­mit­glied des BÖS

Unter­richtet: Auto­bio­gra­phi­sches Schreiben, Schreiben als Ressource, Epik, Schreiben mit Senio­rInnen

* 1959, Studium der Verglei­chenden Lite­ra­tur­wis­sen­schaft /Germanistik/Kunstgeschichte in Inns­bruck. Ausbil­dung zur Gestalt­päd­agogin. Lebt und arbeitet in Vorarl­berg und Wien.

Als Schrift­stel­lerin und Künst­lerin bietet sie verschie­dene Work­shops für Kinder, Jugend­liche und Erwach­sene an und ist sie seit vielen Jahren in Belangen der AutorIn­nen­ver­net­zung tätig.

Bücher zuletzt „La Laguna“, Roman, Verlag Wort­reich, 2016.“Franz und der Regen­schirm“, Kinder­buch, Edition Art Science, 2017.

Verspre­chen der Wiederkehr/Promesa de retorno”, Lyrik­aus­wahl und Über­set­zung von Olga Sanchéz, Edition Art Science, 2018.

Sie erhielt mehrere Preise, u.a. 1. Prosa-Preis Brixen Hall, Theodor Körner Preis, Preis der Sozial Marie.

Heraus­ge­berin der „Lyrik der Gegen­wart“, Edition Art Science.

Orga­ni­siert seit 2003 den Feld­kir­cher Lyrik­preis, hat den Lite­ra­tur­bahnhof Feld­kirch konzi­piert.

Mehr Infos:
www.kronabitter.com

Foto: Peter Bosch

Sarah Legler

Crea­tive energy is one thing, having a great imagi­na­tion is another thing, and the third thing is manual labor. Art is work.“ (Patti Smith)

Special Guest in: Lehr­gangs­modul 3

* 1982 in Ober­ös­ter­reich, Studium der Verglei­chenden Lite­ra­tur­wis­sen­schaft in Wien. Mitgrün­derin und bis 2015 Mither­aus­ge­berin der Lite­ra­tur­zeit­schrift „Keine Deli­ka­tessen“. Nach diversen Stationen in öster­rei­chi­schen Verlagen seit 2012 in der Edition Atelier, die sie gem. mit Jorghi Poll leitet.

Von 2003 bis 2015 Mither­aus­ge­berin der Lite­ra­tur­zeit­schrift „Keine Deli­ka­tessen“
Weiters als Heraus­ge­berin u.a.
Jura Soyfer: „Nasch­markt, 2 Uhr früh“
Bertha von Suttner: „Inven­ta­rium einer Seele“
(beide Metro­verlag 2010)

Mehr Infos:
www.editionatelier.at

Foto: Jorghi Poll

Gertrude Moser-Wagner

Meine Worte und Projekte müssen Kommu­ni­ka­tion und Andock­mög­lich­keiten vorsehen, ein Projekt auslösen können, Orte lockern, Dialoge evozieren …“ Zitat aus: Verant­wor­tung dem Resultat gegen­über, Petra Gangl­bauer und Gertrude Moser-Wagner im Gespräch, Katalog WIDERSPRUCHMETER, Biblio­thek der Provinz.

Special Guest in den Lehr­gangs­mo­dulen
Konzept­künst­lerin, Bild­hauerin, Künst­ler­ku­ra­torin.

Studium der Bild­hauerei bei Bruno Giron­coli an der Akademie der Bildenden Künste, Wien. Bis 2010 Lehr­be­auf­tragte an mehreren Kunst-Univer­si­täten. Seit 1985 inter­na­tio­nale Ausstel­lungen, Perfor­mance- und Film/Videofestivals.

Arbeits­felder:
Poeti­sche Inter­ven­tion, Instal­la­ti­ons­kunst, Kunst am Bau, Kunst im öffent­li­chen Raum, Projekt­kunst, Kunst­radio. Inter­dis­zi­pli­näre Projekte mit Lite­ratur und Wissen­schaft, u.a. mit Petra Gangl­bauer, Sabine Grupe, Burg­hart Schmidt.

Arbeits­bei­spiele:
Publi­ka­tion ZUGUNRUHE (HG) bei Sonder­zahl, Wien 2010.
ERGREIFS ENDLICH, Wohn­haus am Fried­rich Engels­platz, Wien. Poeti­sche Inter­ven­tion als perma­nente Kunst am Bau, 2017. Dazu ORF-Kunst­radio mit Josef Reiter (und Betei­li­gung von u.a. zwei BÖS Kurs­teil­neh­me­rinnen). 2014 – 2018 ff. kura­tiert sie eine eigene Projekt­schiene „art contains“, und bietet im Vorfeld dem BÖS-Sommer­work­shop in St. Georgen am Kreisch­berg ihren Ort an.

Mehr Infos:
www.moser-wagner.com

Foto: Sophie Tiller

Britta Mühl­bauer

Schreiben ist ein Hand­werk. Die Kunst besteht darin, das Hand­werks­zeug zu nutzen oder sich darüber hinweg­zu­setzen. Wie, das entscheidet jede für sich und für jeden Text neu.“

Unter­richtet:  Weiter schreiben, fertig schreiben, Der boshafte Blick und in den Lehr­gangs­mo­dulen

Studium der Musik­päd­agogik, IGP Gitarre, Roma­nistik und Germa­nistik in Wien.

Besuch von Schreib­werk­stätten bei Gerwalt Brandl und Christa Brauner, den Mitbe­grün­de­rInnen des Lehr­gangs Schreib­päda­gogik. Schreib­klassen an der Schule für Dich­tung bei Robert Schindel, Ann Cotten und Hanno Millesi. Essay-Seminar bei Franz Schuh.

Lehrerin an einer AHS, in der Erwach­se­nen­bil­dung, an Musik­schulen in NÖ und Wien. Leitung von Schreib­work­shops und Lese­kreisen.

Zuletzt erschienen:
“Inven­tur­dif­fe­renz”. Roman. Deuticke Verlag 2013.
“Wir retten Europa. In: Leben verAR­BEITET.” Ausge­wählte Texte zum AK-Lite­ra­tur­preis 2017. ÖGB Verlag 2017.

Derzeit in Arbeit: Ein Kurz­ge­schichten-Zyklus und ein Roman in zwei (oder drei) Teilen.

Mehr Infos:
www.brittamuehlbauer.at

Foto: Ela Angerer

Christa Neben­führ

Ich schreibe, um zu verstehen.”

Unter­richtet: Span­nungs­aufbau, Authen­ti­zität, ein Begriff und eine Erfah­rung, Rhetorik für Autor­Innen

* in Wien, verhei­ratet, zwei Töchter (* 1998 und 2000).
Nach einer Lauf­bahn als Schau­spie­lerin in der BRD Studium der Philo­so­phie in Wien und Stony Brook (USA). Spon­sion 1996.
Radio­fea­tures, Essays, Heraus­gabe von Antho­lo­gien, Leitung von Schreib­gruppen (Dipl. Trai­nerin).
Kurier-Kolumne von 1993 bis 2004.
Von 2003 bis 2018 Orga­ni­sa­torin der jähr­li­chen Sommer­le­se­reihe im Café Prückel.
Vorstands­mit­glied des Lite­ra­tur­kreises Podium und der Grazer Autor­innen Autoren­ver­samm­lung.

Publi­ka­tionen (Auswahl):
„Bluts­brü­de­rinnen“. Milena 2006.
„Sexua­lität zwischen Liebe und Gewalt“. Milena 1997.
„Inzwi­schen der Zeit“. Deuticke 1997.
Sekun­där­li­te­ratur u. a. Susanne Hoch­reiter: Die Zeichen stehen auf Sturm. In: „Schreib­weisen / Poeto­lo­gien 2“, Hrsg. von I. Kern­mayer u. P.Ganglbauer, 2011.
Angela Frischauf: “Sexua­lität und Porno­gra­phie im Frau­en­bild der Gegen­warts­li­te­ratur” (Sexua­lität und Porno­gra­phie in E. Jelineks, M. Stree­ru­witz und Ch. Neben­führs Werk).

Foto: Dominik Hillisch

Martin Peichl

Ich will dir erzählen, dass mein Verlag ange­rufen hat, dass sie wissen wollen, wie weit ich mit meinem Buch bin. Und dass sie auch ein paar Pres­se­fotos machen wollen für die Website, viel­leicht im Café Sperlhof, dort stapeln sich alle mögli­chen Brett­spiele, viel­leicht im Café Sperlhof vor einem Turm Brett­spiele, haben sie vorge­schlagen, und ich könnte ja ein paar Spiel­karten in der Hand halten oder für das Foto ein paar Spiel­karten mischen, das Karten­mi­schen als Meta­pher sozu­sagen für das MISCHEN von WIRKLICHKEIT und FIKTION in meinen Texten. Ich will dir erzählen, dass mein Verlag ange­rufen hat und dass ich ihnen gesagt habe, sie sollen mich lieber dabei foto­gra­fieren, wie ein Stapel Brett­spiele langsam umkippt und auf mich drauf­stürzt, mich unter sich begräbt, das würde besser passen zu meinem Schreib­stil.“ (aus: „Es ist Wahn­sinn, einen Roman zu schreiben“)

Unter­richtet: Eroti­sches Schreiben, Die Biblio­thek als Schrei­bort

* 1983 im Wald­viertel. Germa­nistik- und Anglistik-Studium in Wien.

Unter­richtet seit über 10 Jahren Deutsch, Englisch, wissen­schaft­li­ches Schreiben und Peer-Media­tion an einem Wiener Gymna­sium. Mitar­beiter der Arbeits­gruppe LITERACY des Bundes­mi­nis­te­riums für Bildung, Wissen­schaft und Forschung. Vorträge und Work­shops zu „Brett- und Karten­spiele im Fremd­spra­chen­un­ter­richt“, „Blog­ging“ sowie „Schreiben in der Biblio­thek“ und „Die Biblio­thek als demo­kra­ti­scher Ort“.

Zahl­reiche Veröf­fent­li­chungen in Antho­lo­gien und Lite­ra­tur­zeit­schriften. 3. Platz beim FM4-Kurz­ge­schich­ten­wett­be­werb „Wort­laut“ 2017.

Seit 2018 Veran­stalter einer Lese­reihe im Café Dezen­tral (Wien). Verwendet Twitter als Notiz­buch (@Untergeher83) und schreibt Gedichte auf Bier­de­ckel bierdeckelgedichte.wordpress.com

2019 erscheint sein erstes Buch bei Edition Atelier.

Foto: Alex­ander Lausch

Jörg Piringer

mich inter­es­siert die mate­ria­lität der sprache und der stimme – ihre mikro­struk­turen. ich will etwas über die beschaf­fen­heit meiner welt heraus­finden. ähnlich wie in wissen­schaft­li­chen expe­ri­menten schaffe ich mit meiner arbeit versuchs­an­ord­nungen, in denen ich – buch­stäb­lich – partikel aufein­an­der­prallen lasse. ich strebe danach, ständig neue problem­felder im konti­nuum zwischen text, schrift, laut und form zu erschließen.”

Special Guest in: Schreiben im Netz

geboren 1974. lebt in wien. ist mitglied des insti­tuts für trans­akus­ti­sche forschung und des gemü­se­or­ches­ters. arbeitet in den lücken zwischen sprach­kunst, musik, perfor­mance und poeti­scher soft­ware.

Mehr Infos:
joerg.piringer.net

Tanja Raich

Ein Buch muss die Axt sein für das gefro­rene Meer in uns.“ – Franz Kafka

Special Guest in: Lehr­gangs­modul 3

* 1986 in Meran (Italien), lebt in Wien.

Seit 2010 im Verlags­wesen tätig. 2015 hat sie die neue Lite­ra­tur­reihe bei Kremayr & Sche­riau ins Leben gerufen, die ihren Fokus auf lite­ra­risch unge­wöhn­liche Schreib- und Sicht­weisen sowie die Entde­ckung neuer öster­rei­chi­scher Autor­Innen legt.

Seither verant­wortet sie Programm, Produk­tion und Lektorat der Lite­ra­tur­reihe, deren Bücher bereits zahl­reiche Preise und Auszeich­nungen erhalten haben, u.a. Alpha Lite­ra­tur­preis 2017 für „Flie­gen­pilze aus Kork“ und Wort­mel­dungen-Preis der Crespo-Foun­da­tion 2018 für „Toni und Moni oder: Anlei­tung zum Heimat­roman“.

www.kremayr-scheriau.at

Foto: www.detailsinn.at

Barbara Rieger

Dozentin

Schrei­bend Welt verar­beiten, schrei­bend Welten erschaffen.

* 1982 in Graz, lebt und arbeitet als Autorin und Schreib­päd­agogin in Wien.

Studium der Kultur- und Sozi­al­an­thro­po­logie und Deutsch als Fremd- und Zweit­sprache an der Univer­sität Wien.
Ausbil­dung zur Trai­nerin in der Erwach­se­nen­bil­dung.
Ausbil­dung zur Schreib­päd­agogin.
Absol­vie­rung der Leon­dinger Akademie für Lite­ratur.
Mitglied der GAV (Grazer Autor­innen Autoren­ver­samm­lung).

Lang­jäh­rige Tätig­keit in der Studi­en­or­ga­ni­sa­tion & Lehre sowie als DaF-DaZ Trai­nerin, Tätig­keiten als Ghost­wri­terin, Texterin, Lektorin etc.

Gibt seit 2013 gemeinsam mit Alain Barbero den trilin­gualen Lite­ratur- und Foto­blog cafe.entropy.at heraus. Die Buch­ver­sion „Melange der Poesie – Wiener Kaffee­haus­mo­mente in Schwarz­weiß“ erschien 2017 bei Kremayr & Sche­riau.
2019 erschien das Folge­pro­jekt “Kinder der Poesie – Öster­rei­chi­sche Autor­Innen in Schwarz­weiß.”

Im Juli 2018 erschien der Roman „Bis ans Ende, Marie“ bei Kremayr & Sche­riau.

Foto: Martin Leitner

Gerhard Ruiss

Fest­halten, was bleiben soll, nur für sich, und wenn es später immer noch gültig ist, auch für andere.“

Special Guest in: Berufs­bild AutorIn

* 1951 in Ziers­dorf / Nieder­ös­ter­reich, Ausbil­dung zum Schrift­setzer, seit den 1970er Jahren frei­be­ruf­li­cher Autor, Musiker, Geschäfts­führer der IG Autor­innen Autoren und Vortrags­tä­tig­keit an verschie­denen öster­rei­chi­schen Univer­si­täten.

Auszeich­nungen: Berufs­titel Professor 2012, Wolf­gang Lorenz-Gedenk­preis für inter­net­freie Minuten 2013, Medaille des Öster­rei­chi­schen Buch­han­dels für beson­dere Verdienste um das Buch 2014, Würdi­gungs­preis des Landes NÖ für Lite­ratur 2016.

Zuletzt erschienen:
„Kanz­ler­nach­fol­ge­ge­dichte“. Edition Aramo 2017.
„Du meine Schöne. Liebes­lieder nach Oswald von Wolken­stein“. CD 2017.
„Das 100. Jahr, Stück“. UA Theater am Saumarkt Feld­kirch 2014.
„Para­diese. Schöne Gedichte“. Berger 2013.
„Drei­bän­dige Gesamt­aus­gabe der Lieder Oswalds von Wolken­stein in Nach­dich­tungen“. Folio 2007–2011.

Foto: hast du  nicht das Foto gem

Andrea Sodomka

–Trans­for­ma­tionen–
..Bild als Text…Text als Klang…Sprache ist Musik…” 

Special Guest in den Lehr­gangs­mo­dulen

* 1961 in Wien
Andrea Sodomka ist Kompo­nistin, Medi­en­künst­lerin und Kura­torin. Sie arbeitet in den Berei­chen Inter­me­dia­per­for­mance und ‑instal­la­tion, Elek­tro­ni­sche Musik, Radio­kunst, Inter­ak­tive Kunst und artistic rese­arch.
Sie studierte an der Hoch­schule für ange­wandte Kunst und an der Hoch­schule für Musik und darstel­lende Kunst in Wien.
1997 grün­dete sie gemeinsam mit Martin Breindl , Norbert Math und August Black das Künst­le­rIn­nen­netz­werk alien produc­tions. Es versteht sich als offenes Netz­werk, in dem Spezia­lis­tInnen verschie­denster Prove­nienz in inter­dis­zi­pli­närer Weise zusam­men­ar­beiten.

 Letzte Produk­tionen:
„Sonic Trans­la­tions“, virtual singers Perfor­mance
„Pansen Suite“, Klang­bilder aus dem Inneren eines Kuhma­gens
„meta­music“, ein Klang­pro­jekt für Grau­pa­pa­geien

Mehr Infos:
http://alien.mur.at

Foto: Ksenia Yurkova

Dieter Sperl

Schreiben als acht­same Wande­rung durch fragile Wirk­lich­keits­be­haup­tungen.“

Unter­richtet: in den Lehr­gangs­mo­dulen, Mono­loge

* in Wolfs­berg. Studium der Germa­nistik und Philo­so­phie an der Univer­sität Graz, danach Unter­richts­tä­tig­keit an der Modell­schule, sowie lang­jäh­riger Mither­aus­geber der Lite­ra­tur­zeit­schrift perspek­tive. 1997 Umzug nach Wien und Beginn der inten­siven Ausein­an­der­set­zung mit ZEN. Einige Jahre Kurs­leiter für Deutsch als Fremd­sprache.

Konzep­tion des LITERARISCHEN FENSTER für die Wiener Zeitung, nach­fol­gend Grün­dung der Binnen­zeit­schrift schrift­wechsel in der Archi­tek­tur­zeit­schrift ST/A/R. Seit 2012 Heraus­geber der flug­schrift (Lite­ratur als Kunst­form und Theorie, in Koope­ra­tion mit dem Lite­ra­tur­haus Wien).
Kurator von „Neue Medien Schreiben“ in der Kunst­halle in Hall (Tirol), „Gehdicht“, Lyrik im öffent­li­chen Raum (Wiener Neustadt) und “wenn die land­schaft aufhört”, Landes­aus­stel­lung Graz, comm.gr2000az.
Artist in Resi­dence am Centre for Austrian Studies at the Univer­sity of Aber­deen und Lehr­tä­tig­keit an der Bowling Green State Univer­sity.

Für den ORF reali­sierte er die O‑Ton-Hörstück-Trilogie Wer bist du? (2015), Aus meinen Leben (2018) und Erste Erin­ne­rungen (2019, gem. mit Caro­line Profanter); zuletzt: HÖCHSTSOMMER, Monolog (2019).

Veröf­fent­li­chungen u.a.: RANDOM WALKER, Film­ta­ge­buch, 2005, Absichtslos, Roman, 2007, Von hier aus, Diary Samples, 2012, HAVE A NICE TRIP, 2017 und Der stehende Fluss, 2019.

Neueste Publi­ka­tionen: “Von hier aus” (Diary Samples) und „Have A Nice Trip.“
Hörstücke zuletzt: das O‑Ton-Hörstück „Wer bist du?”, gemeinsam mit Patricia Brooks, Michael Fischer, Caro­line Profanter „Ein gewellter Tag wie jeder andere” (2017) und „Aus meinem Leben” (2018).

Mehr Infos:
www.flugschrift.at

Foto: Dieter Sperl

Katha­rina Tiwald

Die Lite­ratur darf kein undurch­läs­siges, uns nur noch verstri­ckendes Netz sein. Durch­lässig sollte sie sein, Passa­gen­be­rei­terin selbst, auf ein Anderes verwei­send, was für den Leser noch ansteht – wie die Reali­sie­rung des Traums dem Träumer und dem erwachten Erin­nerer noch ansteht.“ (Patrick Roth)

Unter­richtet:  Schreiben mit Jugend­li­chen und für sie und im Lehr­gangs­modul 3

* 1979, aufge­wachsen im Burgen­land. Lehrende in verschie­densten Kontexten, Schrift­stel­lerin (Prosa, Drama, Zeitung), Vorsit­zende des burgen­län­di­schen P.E.N.-Clubs: Konzep­tion und Reali­sie­rung vieler verschie­dener Tage, Abende, Räume und Reisen rund um Lite­ratur, Heraus­gabe von Sammel­bänden. Ideen­schleuder.

Studium Linguistik/Russisch in Wien, St. Peters­burg und Glasgow. Später Lehramt Deutsch/Geschichte für NMSen, PH Wien.

Publi­ka­tionen u.a.: „Die Wahr­heit ist ein Heer“, Roman, Styria 2012; „Mann Ohr Mann!“, Theater Drachen­gasse 2015; Sammel­band „Behaust. Menschen unter Dach im Burgen­land“, Edition Marlit 2016. 2019 soll der nächste Roman erscheinen, „Der Sultan von Assisi“.

Weitere Infor­ma­tionen und Publi­ka­tionen siehe persön­liche Webseite: www.katharinatiwald.at

Foto: Dessislaw Paja­koff

Günter Vallaster

Dozent, Veran­stal­tungen, Vernet­zung & Koope­ra­tionen

Schreiben bedeutet für mich den Versuch, hinter die Wörter zu blicken.“

Unter­richtet: in den Lehr­gangs­mo­dulen, Text und Bild/Text als Bild.

* 1968 in Schruns, lebt in Wien.
Autor und seit 2004 Heraus­geber der edition ch.

Studium der Germa­nistik und Geschichte in Inns­bruck, Mitar­beit in sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Forschungs­pro­jekten.

Seit 2008 Unter­richts­tä­tig­keit für den Berufs­ver­band Öster­rei­chi­scher Schreib­pädagog­Innen (BÖS).

Zuletzt erschienen: Jukebox. Mit Zeich­nungen von Fritz Widhalm und Ilse Kilic (Das fröh­liche Wohn­zimmer – wohn­zim­mers buntes lyrik­heft 11, 2016) und als Heraus­geber die Antho­lo­gien räume für notizen | rooms for notes. visu­elle, digi­tale und trans­me­diale poesie und (gem. m. Ilse Kilic) fritz­fest. fest­schrift für fritz widhalm (beide edition ch 2016).

Mehr Infos:
www.guenter-vallaster.net
www.editionch.at

Foto: Martin Leitner

Silvia Waltl

Papier ist Papier
aber es ist auch
ein Weg zu den Sternen.“

– Rose Ausländer

Mich inter­es­siert die aufmerk­same, acht­same, krea­tive und konstruk­tive Ausein­an­der­set­zung mit dem geschrie­benen Wort und seinen Wirkungs­weisen.

Unter­richtet: Ich & Rolle, Sprache(n) des Traums, Transfer & Trans­for­ma­tion – Muse­ums­work­shop

* 1975 in Graz, Studium der Kommu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaften, Germa­nistik, Anglistik in Wien.
Seit 2002 wissen­schaft­liche Mitar­bei­terin in verschie­denen Kommis­sionen und Insti­tuten an der Öster­rei­chi­schen Akademie der Wissen­schaften, ausge­bil­dete Multi­me­diale Kunst­the­ra­peutin, ausge­bil­dete Kunst- und Kultur­ver­mitt­lerin.
Seit 2003 Dozentin beim Lehr­gang Schreib­päda­gogik.
Kunst­ver­mitt­lerin an der Alber­tina (Lite­ra­tur­pro­gramm für alle Schul­stufen und Erwach­sene).
Seit 2012 Leitung des Lyri­schen Salons als AutorIn­nen­gruppe. Schul­pro­jekte mit Kindern und Jugend­li­chen. Leitung und Co-Leitung von kunst­the­ra­peu­ti­schen Work­shops mit Schwer­punkt Lite­ratur und Theater.
2011 Mitbe­grün­derin des AutorIn­nen­kol­lek­tivs „Die Schreib­welten“.
Veröf­fent­li­chungen von Lyrik und Kurz­prosa in Antho­lo­gien und Zeit­schriften.

Heraus­ge­ber­schaft u.a.:
„an einem wunder­roten faden“. Edition VHS 2008.
„schneisen in den wind geschrieben. Salon­ge­dichte“. edition libica 2014.
„über kurz oder lang. salon­ge­dichte“. Im Selbst­verlag 2016.

Mehr Infos:
www.schreibwelten.at

Foto: Burg­hard Unter­egger

Ip Wischin

Die meisten Lehr­bü­cher zum Thema Dreh­buch empfehlen einen formel­haften Zugang, der mich an das Malen-mit-Zahlen erin­nert und nur eines garan­tiert: Mittelmaß. Mein Zugang ist vergleichs­weise anspruchs­voll und jeden­falls ketze­risch.“

Unter­richtet: Film als visu­elle Sprache – Ein Dreh­buch­work­shop für Film und Multi­media

Film als visu­elle Sprache – Schreiben für Film und Multi­media

* 1963, ist inter­na­tional gefragter Wirt­schafts­dra­ma­turg, der Konzerne wie Daimler-Benz, Allianz, Bosch, Erste Bank etc. berät. Viele Jahre war er Trainer an der öster­rei­chi­schen Landes­ver­tei­di­gungs­aka­demie sowie Gast­vor­tra­gender an Film­schulen und Univer­si­täten in Wien, Linz, Berlin, Dublin, Zürich, Los Angeles etc. Er hat Filme­ma­cher und Film­größen, z.B. Franz Antel, Michael Glawogger, Robert Palfrader und Georg Riha drama­tur­gisch beraten und betreibt selbst die Film­schule „Vienna Film­coach“.

Seine Karriere begann als Schüler von Milos Forman („Amadeus“) an der Columbia Univer­sity, NY. Er arbei­tete als Lektor und Autor für den ORF und war auch 10 Jahre lang als Autor, Regis­seur und Schau­spieler am Theater tätig. Sein Stück „Die fabel­hafte Welt des Sigmund Freud“ wurde in mehrere Spra­chen über­setzt, seine Stücke „Verwand­lungs­posse“ und „Afri­ka­be­schmut­zung“ wurden mit Stipen­dien ausge­zeichnet.

Er ist derzeit mit der Über­set­zung philo­so­phi­scher Texte von Sir Roger Scruton beschäf­tigt.

Mehr Infos

Foto: Sascha Osaka

Jörg Zemmler

Lite­ratur ist eine Kunst­form. Kunst kommt von Frei­heit. Und Müssen. Und Versu­chen. Und: Suchen.“

Unter­richtet: Text & Perfor­mance

* 1975 in Bozen, wohnt in Wien und Seis (Ita). Studium der Poli­tik­wis­sen­schaft. Arbeitet inter­dis­zi­plinär und expe­ri­men­tell. Gewann 2006 den Fm4 Protest­song­con­test, 2009 öster­rei­chi­scher Slam Meister. Er gewann 2013 den Ö1 Preis „Hautnah”. 2017 Stipen­dium Schloss Wiepers­dorf, BRD. Freier Mitar­beiter bei Radio RAI Südtirol. Tontech­nik­aus­bil­dung.

 Publi­ka­tionen:
„papier­flieger luft“, Klever 2015
„Hast du Milch & Tee”, als Gratis­down­load und CD, 2016
„airplay“, CD, 2017

www.joergzemmler.net

Foto: Jörg Zemmler

Andrea Zámbori

Schreiben sowie Malen ist für mich eine Methode, mit der ich meine inneren Bilder ausdrü­cken kann.“

Unter­richtet: Text und Bild/Text als Bild

* 1986 in Nyíre­gy­háza (Ungarn), lebt in Neu-Ulm. Studium der bildenden Kunst und der deut­schen Sprache und Lite­ratur an der Hoch­schule Nyíre­gy­háza. Grafiken, Visu­elle Poesie, Malerei, Illus­tra­tionen.

Seit 2014 Work­shops für den BÖS.

Lesungen, Ausstel­lungen und Ausstel­lungs­be­tei­li­gungen in Öster­reich, Deutsch­land, Ungarn (u.a. galerie wech­sel­strom und Amer­ling­haus Wien, Kunst Schimmer Ulm, Telep Galéria Buda­pest).

Verschie­dene Publi­ka­tionen in Zeit­schriften (u.a. Lich­tungen, V) und Antho­lo­gien, zuletzt: „räume für notizen | rooms for notes“. edition ch 2016.
Buch­pu­bli­ka­tion zuletzt: „Herzbau“. Edition ch 2014.

Mehr Infos:
www.andreazambori.com

Foto: Alain Barbero