Unsere Dozent­Innen

Unsere Dozent­Innen

Unsere Dozent­Innen

Unsere Dozent­Innen sind Autor­Innen, Pädagog­Innen, Künstler­Innen und Wissenschafter­Innen mit lang­jäh­riger schreib­päd­ago­gi­scher Erfah­rung. Sie stehen für die inhalt­liche und didak­ti­sche Band­breite von Schreib­päda­gogik. In die Lehr­gangs­mo­dule und in einige Work­shops laden wir außerdem regel­mäßig Gast­vor­tra­gende – Special Guests – ein.

Kath­rine (Tina) Bader

Ich schreibe, um heraus­zu­finden, worüber ich nach­denke.“ – Edward Albee

Unter­richtet: Mein Körper schreibt, Schreiben Frauen weiblich?

* 1956 in Inns­bruck, erweist sie sich schon früh als sprach­affin. Wenig über­ra­schend sind ihre nach­hal­tigsten Erin­ne­rungen an die Schul­zeit meist sprach­li­cher Natur. Trotzdem studierte sie – nach mehr­jäh­riger Tätig­keit im Sozi­al­be­reich und dem Kinder­gar­ten­ein­tritt des dritten Kindes – erst als Spät­be­ru­fene Germanistik.

Seit 2009 ist sie Klein-Unter­neh­merin und bietet verschie­dene Dienst­leis­tungen im Bereich Sprache an: Schreib­coa­ching, Lektorat, Korrek­turen, Auftrags­bio­gra­fien, Schreib­werk­stätten, Über­set­zungen in “Leichte Sprache”.

Ausbil­dungen in :
Schreib­päda­gogik, Poesie- und Biblio­the­rapie, Schreib­coa­ching, Biogra­fie­ar­beit, Sprach­kurs­lei­tung, Alpha­be­ti­sie­rung und Grundbildung.

Diverse Publi­ka­tionen in Antho­lo­gien:
Zeit­schrift UND #7: „Darf’s ein bissl mehr sein?“
Über die Jahre. 47 Autor­Innen erin­nern sich in Geschichten und Gedichten. Antho­logie, Dezember 2018
„Talente Antho­logie 4–6“. Cognac & Biskotten Mai 2018.
„Jetzt mach schon! Erzähl Ihnen eine von deinen Geschichten“. Weis­haupt 2015.
„Vieche­reien. Tiere erzählen“. Milena-Verlag, Hg. Sylvia Treudl, 2001

Mehr Infos:
www.dastreffendewort.at

Foto: Manuela Zine

Bettina Balàka

I write when I’m inspired, and I see to it that I’m inspired at nine o’clock every morning.” – Peter De Vries

Unter­richtet: Inspi­ra­tion und Recherche

* 1966 in Salz­burg, lebt als freie Schrift­stel­lerin in Wien.
Hat Englisch und Italie­nisch am Institut für Trans­la­ti­ons­wis­sen­schaften studiert. Lehr­tä­tig­keit an der Akademie Leon­ding, Schreib­werk­statt Horn, Schau­spiel­haus Wien, Junge Szene der Lite­ratur Vorarlberg.

Schreibt Romane, Kurz­ge­schichten, Gedichte, Essays, Thea­ter­stücke, Hörspiele und Lite­ra­tur­kri­tiken. Hat 16 Bücher veröffentlicht.

Zuletzt erschienen:
„Die Tauben von Brünn“. Deuticke Verlag 2019.
„Kaiser, Krieger, Heldinnen. Exkur­sionen in die Gegen­wart der Vergan­gen­heit“. Haymon 2018.
„Die Prin­zessin von Arborio“. Haymon 2016.
„Unter Menschen“. Suhr­kamp 2016.

Mehr Infos:
www.balaka.at

Foto: Alain Barbero

Peter Bosch

Dozent, Website, News­letter, Kassier des BÖS

Schreiben ist für mich die Lust am Erzählen, zweite Wirk­lich­keiten zu erschaffen auf der schmalen Linie zwischen Realität und Phan­tasie, ein Tanz auf dieser Grenze.“ 

Unter­richtet: Lite­ratur und Video

* 1957 in Wien. Lebt und arbeitet dort. Sess­haft. Wirtschaftswunderkind.

Arbeitet als Program­mierer, Autor, Foto­graf und Filmer.

Grün­dungs­mit­glied des Berufs­ver­bandes der Öster­rei­chi­schen Schreib­pädagog­Innen (damals BOeS).

Veröf­fent­li­chung div. Romane und Erzählungen.

Foto­aus­stel­lungen und Produ­zent bei Okto.tv.

Mehr Infos:
pebowski.wordpress.com/about

Foto: Martin Leitner

Patricia Brooks

Das innere Leuchten der Worte, an den rich­tigen Stellen in einem Text ist Magie …“

Unter­richtet: Berufs­bild AutorIn, Schreiben und Radiokunst

* in Wien, Autorin, schreibt Romane, Kurz­prosa, Lyrik, Hörspiele und Radio­stücke.
Initia­torin und Mitwir­kende in verschie­denen inter­dis­zi­pli­nären Perfor­mance­pro­jekten u.a. Idee und Konzept und künst­le­ri­sche Leitung der Reihe „Radio rosa – TextMix Lab“ – ein inter­dis­zi­pli­näres Perfor­mance­pro­jekt, das seit 2008 einmal pro Jahr mit verschie­denen Künstler­innen und Künst­lern reali­siert wird und sich zwischen Lesung, Konzert und Text-Sound-Perfor­mance im Span­nungs­feld von Impro­vi­sa­tion und Montage, Language Poetry, konkreter Poesie und frag­men­ta­ri­scher Prosa bewegt.
Ihre Arbeit wurde mit zahl­rei­chen Preisen und Stipen­dien gefördert.

Zuletzt erschienen:
„Der Flügel­schlag einer Möwe“. Wort­reich 2017.
„Reis­salon“. edition taschen­spiel 2016.

Mehr Infos:
patricia-brooks.marp.at

Foto: Daniela Beranek

Lucas Cejpek

Schreiben ist Selbst­aus­druck, im Bewusst­sein der lite­ra­ri­schen Möglich­keiten. Schreiben ist Hand­werk. Im Schreiben versuche ich mich selbst zu überraschen.”

Unter­richtet: Drama­ti­sches Schreiben

* 1956 in Wien, aufge­wachsen in Graz, nach der Matura für ein Jahr in den USA, Studium der Germa­nistik und Ameri­ka­nistik in Graz, Mitar­beit im Forum Stadt­park, freie Thea­ter­ar­beit seit 1981, Ur- und Erst­auf­füh­rungen, vor allem Mini­dramen, Hörspiel­regie für den ORF, lebt seit 1990 als freier Schrift­steller in Wien.
Disser­ta­tion über Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigen­schaften“ als Kultur­theorie (1982), freier Kultur­jour­na­list für den ORF und div. Zeitungen von 1983 – 1990, Hörspiel­regie in Zusam­men­ar­beit mit den Autor­innen und Autoren, Thea­ter­regie in freien Produk­tionen und Heraus­geber von Sammel­bänden mit Minidramen.

Zahl­reiche Bücher seit 1988, Essays, Romane und Gesprächsbücher.

Zuletzt erschienen:
„Ein weißes Feld. Selbst­ver­such“. Sonder­zahl 2017.
„Umkrei­sung“. Sonder­zahl 2020.

Mehr Infos:
www.fixpoetry.com/autoren/literatur/feuilleton/lucas-cejpek

Foto: Armin Bardel

Claudia Dabringer

Dozentin, Social Media

Das Ziel des Schrei­bens ist es, andere sehen zu machen.“  – Joseph Conrad

Unter­richtet: in den Lehr­gangs­mo­dulen, Schreib­werk­stätten konzi­pieren und leiten, Schreiben in Zeiten des Umbruchs, Kreativitätstechniken

* in Tirol, lebt und arbeitet als Jour­na­listin, Autorin, Blog­gerin, Schreib­päd­agogin und –trai­nerin in Salzburg.

Studium der Publi­zistik und Kommu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaften, Zweit­fach Germa­nistik an der Univer­sität Salz­burg.
Ausbil­dung zur Fachtrainerin/Erwachsenenbildung.
Ausbil­dung zur Schreibpädagogin.

Schreibt seit vielen Jahren für diverse Print­me­dien, Werbe- und Verlags­agen­turen, hat sechs Bücher (eines davon in Co-Autoren­schaft) geschrieben und lehrt unter anderem bei „ARS“ und beim BÖS.

Mehr Infos:

www.ursachewirkung.at
www.freie-journalistin.at
www.voll50.com

Foto: www.tica-foto.com

Michael Fischer

Unter­richtet: Sprache und Klang als Verhältnis und Poten­tial und ist Special Guest in den Lehrgangsmodulen

Musi­cian-composer, arbeitet im Bereich impro­vi­sierte Musik mit Saxo­phon, Violine, sound­s­capes, instant compo­si­tion conduc­tings an der Sprachim­ma­nenz von Klängen, seit 1999 zum elek­tro­akust. Phänomen Feedback.

Diplom­stu­dium Saxo­phon (Abschluss 1990), Musik­wis­sen­schaft, Ethno­logie (Univ. Wien, abge­bro­chen), Kompo­si­ti­ons­stu­dium (Univ. für Musik u. Darst. Kunst Wien, abge­bro­chen).
Seminare/Meisterklassen: Strouds­burg 1996, New York 1998, London 2000, Wien 2001, Gast­hörer am Inst. f. Sprach­kunst, Akad. d. bild. Künste Wien (2001–2003), 2002–2006 Violin­stu­dien bei Bela Mago Jr.

Zahl­reiche Projekte mit Künstler­Innen der inter­na­tio­nalen Impro­vi­sa­ti­ons­szene und Künstler­Innen-Kollek­tiven in Europa, Libanon, USA, Kanada, Japan sowie mit Schrift­stel­le­rInnen expe­ri­men­teller Text­formen (Radio­kunst­reihe connex:context, Sprach­Klang_­Land­schaf­ten/­sample-schwebe: live Lesung/ad hoc sound­s­ca­ping; ORF Kunstradio).

Grün­dung des Vienna Impro­vi­sers Orchestra 2004, Schwer­punkt­ko­ope­ra­tionen mit expe­ri­men­teller Lyrik.
Als instant compo­si­tion conductor Arbeit mit Impro­vi­sa­ti­ons­or­ches­tern, tempo­rären Groß­ensem­bles, Chor für Festi­vals in Europa und Japan, u.a. Wien Modern.

Guest lectures: The Johns Hopkins Univ. Mary­land, Inst. für Sprach­kunst / die Ange­wandte Wien, Univ. für Archi­tektur Vaduz, Goethe Inst. Palermo, Bruckner Univ. Linz, Univ. Newcastle u. a.

Zuletzt erschienen:
„SprachKlang_Landschaften“ (Margret Kreidl, Michael Fischer), Wien 2017
„Vienna Impro­vi­sers Orchestra“, aus sechs Konzerten, Wien
„feedback*X at Notga­lerie“ (Peter Koger, Michael Fischer), Wien
idle chatter (Michael Fischer), Manchester

Mehr Infos:
m.fischer.wuk.at

Foto: Slondan Ciric 

Petra Gangl­bauer

Dozentin, Leitung des Lehr­gangs Schreibpädagogik

Schreiben ist Befra­gung der Welt und zeit­gleiche Beant­wor­tung von ihrer Seite. Um dies zustande zu bringen, benö­tigt eine Autorin, ein Autor das passende Instru­men­ta­rium. Den Zugang dazu versuche ich zu vermitteln.“

* 1958 in Graz, lebt in Wien und im Burgen­land.  Autorin, Radio­künst­lerin, Schreib­päd­agogin, Acht­sam­keits­trai­nerin.
Schreibt Lyrik, Prosa, Essays.
Semi­nar­tä­tig­keit am Poly­col­lege (Schreib­werk­statt Stöber­gasse), Schreib­werk­stätten und Werk­statt­ge­spräche an diversen Schulen in Koope­ra­tion mit Kultur­kon­takt, an der PH-Wien, an Univer­si­täten (Wien, Graz, Ungarn), in Italien, Grie­chen­land, Deutsch­land u.a.
Lang­jäh­rige Unter­richts­tä­tig­keit im Rahmen des Lehr­gangs Schreib­päda­gogik.
Leitung des Lehr­gangs Schreib­päda­gogik von 2012 bis 2017 und seit 2019.
Wiener Vorle­sungen zur Lite­ratur.
Projekt­kon­zep­tionen. Hörstücke. Hörspiel. Werk­stätten.
Präsi­dentin der Grazer Autor­innen Autoren­ver­samm­lung von 2013 bis 2019.
Vize­prä­si­dentin des Insti­tuts für Inter­ak­tive Raumprojekte.

Zuletzt erschienen:
„Mit allen Sinnen. Ein Graz Buch“. Edition Keiper 2018.
„Wie eine Land­schaft aus dem Jahre Schnee“. Biblio­thek der Provinz 2017.
„Games of Elements“. Hrsg. gem. mit Erika Kronabitter, Edition Art Science 2017.
„Zur Lage“. Edition Art Science 2018.
„Gefeu­erte Sätze“, Limbus Verlag, Inns­bruck, 2018
„P.ROSA“. Gem. mit Sophie Reyer, Klever Verlag, Wien, 2019

Mehr Infos:
ganglbauer.mur.at

Foto: Marko Lipus

Susa Hämmerle

Ich schreibe für Kinder, weil ich Spaß am Fabu­lieren habe, Spaß an verwuchselten Bech­stuban. Ich schreibe für Erwach­sene, weil ich auf der Suche nach dem Kind in ihnen bin.  Schreiben wird so für mich zum Brücken­schlag zwischen dem, was ist und was sein könnte, zwischen Gedachtem und Gesagtem, zwischen Fantasie und Wirklichkeit.“

Unter­richtet: Schreiben für Kinder / Schreiben mit Kindern

* 1958 in der Schweiz, aufge­wachsen in Vorarl­berg. Ausbil­dung zur Volks­schul­leh­rerin, Über­sied­lung nach Wien. Lebt heute in Tulbing/NÖ.
Schrieb Song­texte, Gedichte, Werbe­texte und Artikel für diverse Maga­zine. Ab 1990 Kinder­buch­au­torin und Lese­per­for­merin. Ihr Werk umfasst heute circa 90 Kinder­bü­cher und (Sach)Bilderbücher, die in 15 Spra­chen über­setzt und mehr­fach ausge­zeichnet wurden.
Leitung zahl­rei­cher Schreib­work­shops, zuletzt bei der „Buch am Bach“ 2019 in Götzis: Sprach­bas­tel­work­shop zum Thema Geheim­sprache, Titel: „Labras in der poßen Grause“.

Zuletzt erschienen:
„Hänsel und Gretel“. Musik­bil­der­buch zur Kinder­oper von Engel­bert Humper­dinck. Annette Betz 2019.
„Das große ABC-Vorle­se­buch“. Gemeinsam mit Michaela Holz­inger, Kai Aline Hula, Chris­tine Rettl, Franz Sales Skle­nitzka und Jutta Treiber. G&G 2019.
„Die kleine Hexe Malexe“. Lesezug Vor- und Mitlesen. G&G 2019.
„Die Forelle“. Musik­bil­der­buch zum Kunst­lied und Klavier­quin­tett von Franz Schu­bert. Annette Betz 2018.
„Köpf­chen muss man haben“. Freche Tier­ge­schichten. Obelisk 2018.
„Mein Öster­reich Buch“. G&G 2018.
„Anna, Oma und der Bauernhof“ (Neuaus­gabe). G&G 2017.
„Der Taschen­geist“. In: „Geschichten von Geis­tern und Gespens­tern“. Obelisk 2017.

Mehr Infos:
www.ig-lesen.at
www.autorenontour.at

Foto: Ingrid Ellhotka

Brigitta Höpler

Dozentin, Vorstands­mit­glied des BÖS

Schrei­bend meinen Hand­lungs­spiel­raum erwei­tern – auf einem Blatt Papier ist alles möglich!“

Unter­richtet: Urbane Text­felder, Wegbe­schrei­bungen – Gehen und Schreiben sowie im Modul 6

* 1966 in Wien, verhei­ratet, 2 erwach­sene Töchter. Lebt und arbeitet als Kunst­his­to­ri­kerin, Autorin, Schreib­päd­agogin in Wien.

Studium der Kunst­ge­schichte an der Univer­sität Wien.
Lehr­gang Basis­kom­pe­tenzen zur Biogra­fie­ar­beit bei Lebens­mutig, Gesell­schaft für Biogra­fie­ar­beit.
Lehr­gang Wiener Schreibpädagogik.

Texte, Projekte und Veröf­fent­li­chungen rund um Kunst, Stadt und Schreiben.
Schreib­se­mi­nare in unter­schied­li­chen Kooperationen.

Mehr Infos:
www.brigittahoepler.at

Foto: Martin Leitner

Semier Insayif

Unter­richtet: Textperformance

* 1962 in St. Michael, lebt in Wien und im Burgen­land. Studien: Germa­nistik, Roma­nistik an der Univer­sität Wien. Lektorin im Wiener Frau­en­verlag. Danach bei diversen Kultur­in­sti­tu­tionen, Buch- und Zeit­schrift­ver­lagen beschäf­tigt. Leitung von Work­shops, u. a. an unga­ri­schen Hoch­schulen und im Rahmen der Sommer­aka­demie Zakynthos.

Seit 1994 freie Schrift­stel­lerin. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Thea­ter­stücke und wurde dafür mit mehreren Preisen und Stipen­dien ausgezeichnet.

Neben Lesungen Programm­ge­stal­tung und Konzep­tion lite­ra­ri­scher Veran­stal­tungen, seit 2018 Leitung der Lite­ra­tur­tage im Wein­werk Neusiedl/See.

Mitglied von Podium, Regio­nal­de­le­gierte der Grazer Autor­innen Autoren­ver­samm­lung Burgen­land, Präsi­di­ums­mit­glied der Erich Fried-Gesellschaft.

Letzte Publi­ka­tionen:
„Aus einem Strich die Land­schaft“, Essays, Edition lex liszt 12, 2015
„Die Gast­ge­berin“, Roman, Biblio­thek der Provinz, 2018

Mehr Infos:
www.semierinsayif.com

Foto: Ian Ehm

Karin Ivanc­sics

Special Guest in den Lehrgangsmodulen

* 1962 in St. Michael, lebt in Wien und im Burgen­land. Studien: Germa­nistik, Roma­nistik an der Univer­sität Wien. Lektorin im Wiener Frau­en­verlag. Danach bei diversen Kultur­in­sti­tu­tionen, Buch- und Zeit­schrift­ver­lagen beschäf­tigt. Leitung von Work­shops, u. a. an unga­ri­schen Hoch­schulen und im Rahmen der Sommer­aka­demie Zakynthos.

Seit 1994 freie Schrift­stel­lerin. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Thea­ter­stücke und wurde dafür mit mehreren Preisen und Stipen­dien ausgezeichnet.

Neben Lesungen Programm­ge­stal­tung und Konzep­tion lite­ra­ri­scher Veran­stal­tungen, seit 2018 Leitung der Lite­ra­tur­tage im Wein­werk Neusiedl/See.

Mitglied von Podium, Regio­nal­de­le­gierte der Grazer Autor­innen Autoren­ver­samm­lung Burgen­land, Präsi­di­ums­mit­glied der Erich Fried-Gesellschaft.

Letzte Publi­ka­tionen:
„Aus einem Strich die Land­schaft“, Essays, Edition lex liszt 12, 2015
„Die Gast­ge­berin“, Roman, Biblio­thek der Provinz, 2018

Mehr Infos:
www.karinivancsics.at

Foto: Alain Barbero

Ilse Kilic

am wegrand
wächst das kühle gras
schau ihm zu
dann lernst du was

Ilse Kilic: Die Nacht ist dunkel, damit die Sterne sich zeigen, edition zzoo 2020

Special Guest in den Lehrgangsmodulen

* 1958 in Wien. Lebt gemeinsam mit Fritz Widhalm in Wien und im Fröh­li­chen Wohn­zimmer. Schreibt, zeichnet, filmt, schwimmt und orga­ni­siert alleine und mit anderen. Lang­jäh­rige Heraus­ge­be­rin­nen­tä­tig­keit, AutorInnenprojekte.

Veza Canetti Preis der Stadt Wien 2016.

Mitglied der Grazer Autor­innen Autoren­ver­samm­lung Burgen­land, seit 2019 deren Präsidentin.

Mitar­beit in der Edition das Fröh­liche Wohn­zimmer, seit 2006 „Wohn­zim­mer­film­revue“ auf okto tv, (gemeinsam mit Fritz Widhalm)

Seit 2020 Team der „Lite­ra­tur­sen­dung – Lite­ra­ri­sche O‑Töne“ (einmal im Monat bei Radio Orange) Mit Andreas Pavlic, Eva Schörk­huber, Fritz Widhalm.

 

Letzte Publi­ka­tionen:
„Faden­span­nung – Eine Verbün­dung“. Ritter Verlag 2021
„Wir sind wir selbst und ich und du, wir sind Weide, wir sind Kuh. Des Verwick­lungs­ro­mans zwölfter Teil“ (gemeinsam mit Fritz Widhalm). edition ch 2021

Mehr Infos:
www.dfw.at

Foto: Fritz Widhalm

Gertraud Klemm

Schreiben ist wie Schwam­merl­su­chen. Mit den Jahren sieht man sie immer besser, kann sie unter­scheiden und kennt die besten Plätze. Schreib­päda­gogik bedeutet für mich dieses Suchen zu lehren. Und vor allem: die Kenntnis der Giftpilze.“

Unter­richtet: Der zündende Text, Geschlecht und Text

* 1971 in Wien, aufge­wachsen in Baden bei Wien. Biolo­gie­stu­dium, bis 2005 Arbeit als hygie­ni­sche Gutach­terin bei der Stadt Wien, seit 2006 Autorin. 2008 hat sie den Lehr­gang Wiener Schreib­päda­gogik abge­schlossen und bis 2014 viel unter­richtet. Sie lebt mit ihrer Familie in Pfaff­stätten, NÖ.

Schreibt haupt­säch­lich Romane, aber auch Lyrik und Essays.

Für ein Kapitel aus „Aber­land“ (Droschl 2015) erhielt sie den Publi­kums­preis bei den Tagen der deutsch­spra­chigen Lite­ratur in Klagen­furt 2014, der ganze Roman stand auf der Long­list des deut­schen Buch­preises (2015).

Zuletzt erschien:
„Erbsen­zählen“. Droschl 2017-
„Hippo­campus“, Kremayr & Sche­riau 2019-

Mehr Infos:
www.gertraudklemm.at

Foto: Andrea Peller

Markus Köhle

Unter­richtet: Poetry Slam

Ist Sprach­in­stal­la­teur, Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten­ak­ti­vist und Papa Slam Öster­reichs. Er schreibt, um gehört zu werden. Seit 2001 ist er lite­ra­risch, lite­ra­tur­kri­tisch, lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lich und auch als Lite­ra­tur­ver­an­stalter und ‑vermittler im In- und Ausland aktiv.

Seit 2004 lebt und arbeitet er in Wien.

Zahl­reiche Bücher, zuletzt u.a.:
„Ganz schön frech. 52 Gedichte für die ganze Familie“. Luft­schacht 2019.
„Rohr­köhlauer – Foto-Text-Inter­fe­renzen“.  Sonder­zahl 2019.
„Poster­hase. Korre­spon­denz­poesie“. Schrift­Stella 2019.
„Jammern auf hohem Niveau. Ein Barho­cker-Orato­rium“. Sonder­zahl 2017.

Mehr Infos:
www.autohr.at

Foto: Claudia Rohr­auer

Margret Kreidl

Schreiben: Wildes Denken und Träumen.
Lesen: Wildes Denken und Träumen.”

Special Guest in den Lehrgangsmodulen

* 1964 in Salz­burg, lebt als freie Schrift­stel­lerin in Wien.

Thea­ter­stücke, Hörspiele, Prosa und Lyrik.
Auffüh­rungen u. a. in Graz, Wien, Berlin, München, Amsterdam, Paris, Marseille, Tel Aviv, zuletzt: Grins­horn et Wespen­maler. 33 drames patrio­tiques, Mont­pel­lier 2016.
Zahl­reiche Lite­ra­tur­work­shops an Schulen und Einrich­tungen für Erwach­se­nen­bil­dung, crea­tive writing an der Bowling Green Univer­sity, Ohio und am Alleg­heny College, Mead­ville, Penn­syl­vania. Zusam­men­ar­beit mit dem Künst­le­rIn­nen­kol­lektiv rhizom, Graz.
Seit 2015 Lehr­be­auf­tragte am Max Rein­hardt Seminar (Ästhetik, Szeni­sches Schreiben)
Hörspiele seit 1989, zuletzt: „Eine Schwalbe falten“, Musik: António Brei­ten­feld Sá Dantas, ORF 2017.

Zuletzt erschienen:
„Einfache Erklä­rung. Alphabet der Träume.“ Edition Korre­spon­denzen 2014.
„Zitat, Zikade. Zu den Sätzen“. Editi­tion Korre­spon­denzen 2017.
„Hier schläft das Tier mit Zöpfen. Gedichte mit Fußnoten“. Neue Lyrik aus Öster­reich, Berger 2018.

Mehr Infos:
www.literaturport.de/Margret.Kreidl

Foto: Alain Barbero

Sabine Krois­sen­brunner

Dozentin

Unter­richtet: Inter­kul­tu­relles Schreiben und Mehrsprachigkeit

* 1969 in Graz, Diplo­matin, Poli­tik­wis­sen­schaf­terin, Media­torin, Absol­ventin der Theo­lo­gi­schen Kurse der Erzdiö­zese Wien, Schreib­päd­agogin und dzt. in Ausbil­dung zur Biblio- und Poesie­t­he­ra­peutin (EAG), Autorin.

Schreibt Studien und Projekt­kon­zepte, Lyrik und Prosa (Pseud­onym).
Veröf­fent­li­chungen in diversen Lite­ra­tur­zeit­schriften (u.a. Lite­ra­turen) und Anthologien.

Semi­nar­tä­tig­keiten und Schreib­werk­stätten im In- und Ausland (u.a. an der Schule des Daseins/Stift St. Lambrecht in der Stei­er­mark, in Ankara, Belgrad, Kairo) mit Schwer­punkten wie „spiri­tu­elles Schreiben“, Frauen/Feminismus, Mehrsprachigkeit.

Projekte zur Förde­rung einer „Kultur des Dialogs“ in inter­na­tio­nalen, inter­kul­tu­rellen und inter­re­li­giösen Kontexten.

Obfrau des Vereins ADAM – Akademie für Dialog­an­wen­dung und Media­tion.

skroissenbrunner69@gmail.com

Foto: Sophie Ederer / Stefan Temmer

Erika Kronabitter

Dozentin, Vernet­zung & Koope­ra­tionen (West­ös­ter­reich), Vorstands­mit­glied des BÖS

Unter­richtet: Auto­bio­gra­phi­sches Schreiben, Schreiben als Ressource, Epik, Schreiben mit SeniorInnen

* 1959, Studium der Verglei­chenden Lite­ra­tur­wis­sen­schaft /Germanistik/Kunstgeschichte in Inns­bruck. Ausbil­dung zur Gestalt­päd­agogin. Lebt und arbeitet in Vorarl­berg und Wien.

Als Schrift­stel­lerin und Künst­lerin bietet sie verschie­dene Work­shops für Kinder, Jugend­liche und Erwach­sene an und ist sie seit vielen Jahren in Belangen der AutorIn­nen­ver­net­zung tätig.

Bücher zuletzt „La Laguna“, Roman, Verlag Wort­reich, 2016.“Franz und der Regen­schirm“, Kinder­buch, Edition Art Science, 2017.

Verspre­chen der Wiederkehr/Promesa de retorno”, Lyrik­aus­wahl und Über­set­zung von Olga Sanchéz, Edition Art Science, 2018.

Sie erhielt mehrere Preise, u.a. 1. Prosa-Preis Brixen Hall, Theodor Körner Preis, Preis der Sozial Marie.

Heraus­ge­berin der „Lyrik der Gegen­wart“, Edition Art Science.

Orga­ni­siert seit 2003 den Feld­kir­cher Lyrik­preis, hat den Lite­ra­tur­bahnhof Feld­kirch konzipiert.

Mehr Infos:
www.kronabitter.com

Foto: Peter Bosch

Sarah Legler

Crea­tive energy is one thing, having a great imagi­na­tion is another thing, and the third thing is manual labor. Art is work.“ (Patti Smith)

Special Guest in: Lehr­gangs­modul 3

* 1982 in Ober­ös­ter­reich, Studium der Verglei­chenden Lite­ra­tur­wis­sen­schaft in Wien. Mitgrün­derin und bis 2015 Mither­aus­ge­berin der Lite­ra­tur­zeit­schrift „Keine Deli­ka­tessen“. Nach diversen Stationen in öster­rei­chi­schen Verlagen seit 2012 in der Edition Atelier, die sie gem. mit Jorghi Poll leitet.

Von 2003 bis 2015 Mither­aus­ge­berin der Lite­ra­tur­zeit­schrift „Keine Deli­ka­tessen“
Weiters als Heraus­ge­berin u.a.
Jura Soyfer: „Nasch­markt, 2 Uhr früh“
Bertha von Suttner: „Inven­ta­rium einer Seele“
(beide Metro­verlag 2010)

Mehr Infos:
www.editionatelier.at

Foto: Jorghi Poll

Gerhard Lieben­berger

Dozent, Social Media

Reise­ziele sind nur deshalb begeh­rens­wert, weil die Reise dazwi­schen liegt.“ (Kaiserin Elisa­beth von Österreich)

Aufge­wachsen in Kind­berg (Stei­er­mark), lebt und arbeitet als Autor und Vortra­gender in Salz­burg und als Reise­b­logger und Jour­na­list in verschie­denen Teilen der Welt.
Studium der Publi­zistik und Kommu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft, als Zweit­fach Fächerbündel mit Erzie­hungs­wis­sen­schaft.
Dozent u.a. an der OÖ. Jour­na­lis­ten­aka­demie und Volks­hoch­schule Salz­burg zu Online- und Social Media Themen.
Schreibt seit 2009 das Reise­blog Andersreisen.net und produ­ziert Reise­vi­deos für Online-Kanäle und arbeitet mehrere Monate im Jahr ortsunabhängig.

Mehr Infos:
www.andersreisen.net
www.youtube.com/Andersreisender
www.liebenberger.com

Foto: Gerhard Lieben­berger

Gertrude Moser-Wagner

Meine Worte und Projekte müssen Kommu­ni­ka­tion und Andock­mög­lich­keiten vorsehen, ein Projekt auslösen können, Orte lockern, Dialoge evozieren …“ Zitat aus: Verant­wor­tung dem Resultat gegen­über, Petra Gangl­bauer und Gertrude Moser-Wagner im Gespräch, Katalog WIDERSPRUCHMETER, Biblio­thek der Provinz.

Special Guest in den Lehr­gangs­mo­dulen
Konzept­künst­lerin, Bild­hauerin, Künstlerkuratorin.

Studium der Bild­hauerei bei Bruno Giron­coli an der Akademie der Bildenden Künste, Wien. Bis 2010 Lehr­be­auf­tragte an mehreren Kunst-Univer­si­täten. Seit 1985 inter­na­tio­nale Ausstel­lungen, Perfor­mance- und Film/Videofestivals.

Arbeits­felder:
Poeti­sche Inter­ven­tion, Instal­la­ti­ons­kunst, Kunst am Bau, Kunst im öffent­li­chen Raum, Projekt­kunst, Kunst­radio. Inter­dis­zi­pli­näre Projekte mit Lite­ratur und Wissen­schaft, u.a. mit Petra Gangl­bauer, Sabine Grupe, Burg­hart Schmidt.

Arbeits­bei­spiele:
Publi­ka­tion ZUGUNRUHE (HG) bei Sonder­zahl, Wien 2010.
ERGREIFS ENDLICH, Wohn­haus am Fried­rich Engels­platz, Wien. Poeti­sche Inter­ven­tion als perma­nente Kunst am Bau, 2017. Dazu ORF-Kunst­radio mit Josef Reiter (und Betei­li­gung von u.a. zwei BÖS Kurs­teil­neh­me­rinnen). 2014 – 2018 ff. kura­tiert sie eine eigene Projekt­schiene „art contains“, und bietet im Vorfeld dem BÖS-Sommer­work­shop in St. Georgen am Kreisch­berg ihren Ort an.

Mehr Infos:
www.moser-wagner.com

Foto: Sophie Tiller

Britta Mühl­bauer

There are three rules for writing a novel. Unfor­tu­n­a­tely, no one knows what they are.“ William Somerset Maugham

Unter­richtet: Weiter schreiben, fertig schreiben; Der boshafte Blick; schau­er­lich & fantastisch

* 1961 in Ober­ös­ter­reich. Autorin, Schreib­päd­agogin, Gitar­re­leh­rerin. Lebt in Wien.

Studium der Musik­päd­agogik, IGP Gitarre, Roma­nistik und Germa­nistik. Unter­rich­tete an Schulen und Musik­schulen und in der Erwach­se­nen­bil­dung. Leitung von Schreib­work­shops und Lese­kreisen. Seit 2019 beim BÖS.

Erzäh­lungen erscheinen in Lite­ra­tur­zeit­schriften und Antho­lo­gien, die Romane „Lebens­läng­lich“ und „Inven­tur­dif­fe­renz“ bei Deuticke. Diverse Preise und Auszeichnungen.

 Zuletzt erschienen:
3 Kurz­ge­schichten aus dem Erzähl­zy­klus „Wir“, in: Die Rampe. Hefte für Lite­ratur 1/19. Heraus­ge­geben vom Stif­ter­haus Linz.
„Freibad“, in: Die Rampe. Hefte für Lite­ratur 1/20. Heraus­ge­geben vom Stif­ter­haus Linz.
„Zugvögel“, in: Die Rampe. Hefte für Lite­ratur 2/22. Heraus­ge­geben vom Stif­ter­haus Linz.

Mehr Infos:
www.brittamuehlbauer.at

Foto: Ela Angerer

Sabina Naber

Beruf: Geschich­ten­er­zäh­lerin – sei es in Worten oder Bildern.”

*1965; arbei­tete nach ihrem Studium in Wien (Germa­nistik, Geschichte, Philo­so­phie und Thea­ter­wis­sen­schaft) u.a. als Regis­seurin, Schau­spie­lerin und Autorin am Theater, als Jour­na­listin, Indus­trie­fil­merin und Drehbuchautorin.

2002 star­tete sie mit ihrer schrift­stel­le­ri­schen Lauf­bahn, mitt­ler­weile sind 14 Romane und unzäh­lige Kurz­ge­schichten veröf­fent­licht worden; 2007 erhielt sie den Fried­rich-Glauser-Preis für die beste Kurz­ge­schichte, 2013 und 2021 war sie für den Leo-Perutz-Preis (Roman) nomi­niert; sie enga­giert sich, teils auch als Grün­derin, in diversen Berufs­ver­bänden, unter­richtet privat Vortrag und Schreiben und ist außerdem als Foto­künst­lerin tätig.

Zuletzt erschienen:
„Leopold­stadt“. Krimi­nal­roman. Emons Verlag, Köln 2021
„Eine Melange für den Schah“. Krimi­nal­roman. Emons Verlag, Köln 2019

Mehr Infos:
www.sabinanaber.at

Foto: Michael Haberle

Christa Neben­führ

Ich schreibe, um zu verstehen.”

Unter­richtet: Span­nungs­aufbau, Authen­ti­zität, ein Begriff und eine Erfah­rung, Rhetorik für AutorInnen

* in Wien, verhei­ratet, zwei Töchter (* 1998 und 2000).
Nach einer Lauf­bahn als Schau­spie­lerin in der BRD Studium der Philo­so­phie in Wien und Stony Brook (USA). Spon­sion 1996.
Radio­fea­tures, Essays, Heraus­gabe von Antho­lo­gien, Leitung von Schreib­gruppen (Dipl. Trai­nerin).
Kurier-Kolumne von 1993 bis 2004.
Von 2003 bis 2018 Orga­ni­sa­torin der jähr­li­chen Sommer­le­se­reihe im Café Prückel.
Vorstands­mit­glied des Lite­ra­tur­kreises Podium und der Grazer Autor­innen Autorenversammlung.

Publi­ka­tionen (Auswahl):
„Bluts­brü­de­rinnen“. Milena 2006.
„Sexua­lität zwischen Liebe und Gewalt“. Milena 1997.
„Inzwi­schen der Zeit“. Deuticke 1997.
Sekun­där­li­te­ratur u. a. Susanne Hoch­reiter: Die Zeichen stehen auf Sturm. In: „Schreib­weisen / Poeto­lo­gien 2“, Hrsg. von I. Kern­mayer u. P.Ganglbauer, 2011.
Angela Frischauf: “Sexua­lität und Porno­gra­phie im Frau­en­bild der Gegen­warts­li­te­ratur” (Sexua­lität und Porno­gra­phie in E. Jelineks, M. Stree­ru­witz und Ch. Neben­führs Werk).

Foto: Dominik Hillisch

Laura Nußbaumer

Schreiben ist die Welt in Worte fassen, dem Leben einen Unter­titel geben.“

Unter­richtet: Tägli­ches Schreiben als Minia­tur­form, Blackout Poetry & trans­for­ma­tives Schreiben

* 1997 in Bludenz, wohnt in Wien und studiert für den Master of Educa­tion in Lehramt in Psycho­logie, Philo­so­phie und Englisch an der Univer­sität Wien.

Hat den Fern­lehr­gang „Große Schule des Schrei­bens mit Schwer­punkt Kinder- und Jugend­li­te­ratur“ an der Schule des Schrei­bens – HAF Hamburger Akademie für Fern­stu­dien GmbH“ abge­schlossen und den BÖS-Lehr­gang „Schreib­päda­gogik“ 2019/2020. Besucht nun einen Diplom­kurs zur Synchronsprecher:in bei der Deut­schen POP.

Hat früh mit dem Schreiben ange­fangen, ist Mitglied bei Lite­ratur Vorarl­berg, dem BÖS. Schreibt und zeichnet täglich, wobei verschie­dene Kunst­formen mitein­ander kombi­niert werden (z.B.: bei der Blackout Poetry und dem Illus­trieren von Kurzgeschichten).

Veröf­fent­li­chung einiger Kurz­ge­schichten, eines Kurz­hör­spiels, eines Mini-Dramas und der Lehr­gangs­pu­bli­ka­tion „BESTSELLER INNEN“, Fabrik Transit 2020.

Mehr zu Laura Nußbaumer

Foto: Martin Jordan Fotografie

Martin Peichl

Ich will dir erzählen, dass mein Verlag ange­rufen hat, dass sie wissen wollen, wie weit ich mit meinem Buch bin. Und dass sie auch ein paar Pres­se­fotos machen wollen für die Website, viel­leicht im Café Sperlhof, dort stapeln sich alle mögli­chen Brett­spiele, viel­leicht im Café Sperlhof vor einem Turm Brett­spiele, haben sie vorge­schlagen, und ich könnte ja ein paar Spiel­karten in der Hand halten oder für das Foto ein paar Spiel­karten mischen, das Karten­mi­schen als Meta­pher sozu­sagen für das MISCHEN von WIRKLICHKEIT und FIKTION in meinen Texten. Ich will dir erzählen, dass mein Verlag ange­rufen hat und dass ich ihnen gesagt habe, sie sollen mich lieber dabei foto­gra­fieren, wie ein Stapel Brett­spiele langsam umkippt und auf mich drauf­stürzt, mich unter sich begräbt, das würde besser passen zu meinem Schreib­stil.“ (aus: „Es ist Wahn­sinn, einen Roman zu schreiben“)

Unter­richtet: Eroti­sches Schreiben, Die Biblio­thek als Schreibort

* 1983 im Wald­viertel. Germa­nistik- und Anglistik-Studium in Wien.

Unter­richtet seit über 10 Jahren Deutsch, Englisch, wissen­schaft­li­ches Schreiben und Peer-Media­tion an einem Wiener Gymna­sium. Mitar­beiter der Arbeits­gruppe LITERACY des Bundes­mi­nis­te­riums für Bildung, Wissen­schaft und Forschung. Vorträge und Work­shops zu „Brett- und Karten­spiele im Fremd­spra­chen­un­ter­richt“, „Blog­ging“ sowie „Schreiben in der Biblio­thek“ und „Die Biblio­thek als demo­kra­ti­scher Ort“.

Zahl­reiche Veröf­fent­li­chungen in Antho­lo­gien und Lite­ra­tur­zeit­schriften. 3. Platz beim FM4-Kurz­ge­schich­ten­wett­be­werb „Wort­laut“ 2017.

Seit 2018 Veran­stalter einer Lese­reihe im Café Dezen­tral (Wien). Verwendet Twitter als Notiz­buch (@Untergeher83) und schreibt Gedichte auf Bier­de­ckel bierdeckelgedichte.wordpress.com

Zuletzt erschienen:
„Wie man Dinge repa­riert“. Edition Atelier 2019
„In einer kompli­zierten Bezie­hung mit Öster­reich“. Kremayr & Sche­riau 2020

Foto: Alex­ander Lausch

Andrea Penk­hues

Es gibt viele gute Gründe für mein Schreiben. Der wich­tigste ist: Es macht mir Spaß, das Leben auf dem Papier wieder zu finden oder neu zu erfinden, mich darin zu verlieren oder mich in es zu verlieben. Schreiben ist mir aber auch wichtig, weil es der Begeg­nung von Menschen dient. Begeg­nung mit sich selbst und mit anderen. Wenn das gelingt, macht mich Schreiben zufrieden.

Unter­richtet: Leichte Sprache

*1986, wohnt in Frank­furt am Main.
Diplom-Sozi­al­ar­bei­terin, seit über 10 Jahren im Bereich der Teil­habe für Menschen mit Behin­de­rung tätig, Mode­ra­torin in der persön­li­chen Zukunfts­pla­nung, Schreibpädagogin.

Lite­ra­ri­sche Schwer­punkte legt sie auf Prosa­texte, die leise von Unge­se­henem, Über­se­henem, Kuriosem erzählen wollen. Lyri­sche Ausdrucks­formen liegen ihr nahe und eine Sensi­bi­li­sie­rung für mehr Barrie­re­frei­heit im Lite­ra­ri­schen ist ihr ein Anliegen.

Letzte Publi­ka­tionen:
Lyrik und Kurz­prosa, in: Anfang. Antho­logie des BöS-Schreib­päd­ago­gik­lehr­gangs 2020. Hrsg.: Teilnehmer*innen des Lehr­gangs 2020 und in: Patch­work, Beiträge zum BÖS Work­shop “Text und bild/ Text als Bild” von Günther Vallaster und Andrea Zámbori. Fazine 2021
4 Gedichte, in: startup lyrik. Antho­logie zum Förder­preis der Gruppe 48 für Jugend­liche und Jung­au­toren. Kultur­ma­schinen Verlag 2022

a.penkhues@mail.de

Foto: privat

Thomas Perle

In jeder Sprache sitzen andere Augen in den Wörtern. – Herta Müller

Unter­richtet: Krea­tives Schreiben für Menschen mit nicht deut­schen Muttersprachen

*1987 im sozia­lis­ti­schen Rumä­nien, wuchs drei­spra­chig in Deutsch­land auf.

Studium der Theater‑, Film- und Medi­en­wis­sen­schaft an der Univer­sität Wien, Diplom­ab­schluss 2015.

Ist als Autor und Drama­tiker in Öster­reich, Deutsch­land und Rumä­nien tätig. Für seine Prosa und Dramatik wurde er mehr­fach ausge­zeichnet, u.a. 2013 exil-Lite­ra­tur­preis, 2015 Start­sti­pen­dium für Lite­ratur, 2019 Retz­hofer Drama­preis.
2018 erschien sein Pros­a­debüt „wir gingen weil alle gingen.“ im Verlag edition exil.

Seit 2021 leitet er regel­mäßig die exil.Literaturhauswerkstatt für junge Menschen im Lite­ra­tur­haus Wien in Koope­ra­tion mit der edition exil, außerdem das Schrei­b­labor am Burg­theater Wien.

Letzte Publi­ka­tionen:
„wort­ge­walt. eine antho­logie“. edition exil 2022
„karpa­ten­fle­cken“. In: Drama­ti­sche Rund­schau 02. Fischer Taschen­buch 2020
„wir gingen weil alle gingen. prosa“. edition exil 2018

Mehr Infos:
www.thomasperle.com

mail@thomasperle.com

Foto: Volker Schmidt

Jörg Piringer

mich inter­es­siert die mate­ria­lität der sprache und der stimme – ihre mikro­struk­turen. ich will etwas über die beschaf­fen­heit meiner welt heraus­finden. ähnlich wie in wissen­schaft­li­chen expe­ri­menten schaffe ich mit meiner arbeit versuchs­an­ord­nungen, in denen ich – buch­stäb­lich – partikel aufein­an­der­prallen lasse. ich strebe danach, ständig neue problem­felder im konti­nuum zwischen text, schrift, laut und form zu erschließen.”

Special Guest in: Schreiben im Netz

geboren 1974. lebt in wien. ist mitglied des insti­tuts für trans­akus­ti­sche forschung und des gemü­se­or­ches­ters. arbeitet in den lücken zwischen sprach­kunst, musik, perfor­mance und poeti­scher software.

Mehr Infos:
joerg.piringer.net

Tanja Raich

Ein Buch muss die Axt sein für das gefro­rene Meer in uns.“ – Franz Kafka

Special Guest in: Lehr­gangs­modul 3

* 1986 in Meran (Italien), lebt in Wien.

Seit 2010 im Verlags­wesen tätig. 2015 hat sie die neue Lite­ra­tur­reihe bei Kremayr & Sche­riau ins Leben gerufen, die ihren Fokus auf lite­ra­risch unge­wöhn­liche Schreib- und Sicht­weisen sowie die Entde­ckung neuer öster­rei­chi­scher Autor­Innen legt.

Seither verant­wortet sie Programm, Produk­tion und Lektorat der Lite­ra­tur­reihe, deren Bücher bereits zahl­reiche Preise und Auszeich­nungen erhalten haben, u.a. Alpha Lite­ra­tur­preis 2017 für „Flie­gen­pilze aus Kork“ und Wort­mel­dungen-Preis der Crespo-Foun­da­tion 2018 für „Toni und Moni oder: Anlei­tung zum Heimatroman“.

www.kremayr-scheriau.at

Foto: www.detailsinn.at

Katja Renzler

Schreiben ist wie Marme­lade einko­chen. Was alles rein­kommt? Früchte und Frücht­chen, Fürchte und Fürch­chen. Der gele­gent­liche Wurm. Zitro­nige Säure. Das ist ja aller­hand! Richtig abge­schmackt, das Ganze. Manchmal weißt du selbst nicht mehr, was alles drin ist. Aber: Es schmeckt trotzdem!“

Unter­richtet: Märchenverdrehen

* 1979 in Brixen (Südtirol, Italien). Studium der Anglistik und Slawistik in Wien und Klagen­furt, seit 2002 Unter­richts­tä­tig­keit im Fach Englisch an Ober­schulen in Südtirol. Leitung von Schreib­werk­stätten mit Jugend­li­chen. Autoren­le­sungen im deutsch­spra­chigen Raum. Haut neben Laptop- auch die Orgel­tasten. Zurzeit Dokto­rats­stu­dium der Lite­ratur- und Kultur­wis­sen­schaften an der Univer­sität Innsbruck.

Abschluss des BÖS-Lehr­gangs Schreib­päda­gogik im Oktober 2020. Parallel dazu wird ein Roman geboren. Gedichte passieren nebenbei. Tut also, was sie nicht lassen kann. Tut manchmal auch nicht, was sie lassen kann.

Publi­ka­tionen:
Veröf­fent­li­chungen in: Kultur­ele­mente, Signum, Die Presse, UND, AEP, Uhura.
„miniatur ueber die alpen samt deren bewoh­nern“. In: Ulrich Leitner (Hg.), „Berg & Leute. Tirol als Land­schaft und Iden­tität: Schriften zur poli­ti­schen Ästhetik Band 1“. Inns­bruck Univer­sity Press Verlag 2014
„wort­ver­wandt­schaften. Gedichte“. Skara­baeus 2004.

katja.renzler@gmail.com

Foto: Katja Renzler

Barbara Rieger

Dozentin

im Magen verschieben sich Wörter, zerbre­chen die Sätze, werden alle Stimmen zu einer“ – aus „Friss oder stirb“ (Roman, Kremayr & Sche­riau 2020)

*1982 in Graz, lebt und arbeitet als Autorin und Schreib­päd­agogin im Almtal (Ober­ös­ter­reich).

Studium der Kultur- und Sozi­al­an­thro­po­logie und Deutsch als Fremd- und Zweit­sprache an der Univer­sität Wien.
Ausbil­dung zur Trai­nerin in der Erwach­se­nen­bil­dung.
Ausbil­dung zur Schreib­päd­agogin.
Absol­vie­rung der Leon­dinger Akademie für Lite­ratur.
Mitglied der GAV (Grazer Autor­innen Autorenversammlung).

Lang­jäh­rige Tätig­keit in der Studi­en­or­ga­ni­sa­tion & Lehre sowie als DaF-DaZ Trai­nerin, Tätig­keiten als Ghost­wri­terin, Texterin, Lektorin etc.

Gemeinsam mit Alain Barbero Heraus­ge­berin des multi­lin­gualen Lite­ratur- und Foto­blogs cafe.entropy.at, aus dem die Bücher „Melange der Poesie – Wiener Kaffee­haus­mo­mente in Schwarz­weiß“ (Kremayr & Sche­riau 2017) sowie „Kinder der Poesie – Öster­rei­chi­sche Autor­Innen in Schwarz­weiß“ (K&S 2019) hervorgingen.

Roman­debüt „Bis ans Ende, Marie“ (K&S 2018)
„Friss oder stirb” (K&S 2020)
„Reigen Reloaded” (K&S 2021)
„Mutter werden. Mutter sein.” (Leykam 2021)

www.barbara-rieger.at

Foto: Martin Leitner

Gerhard Ruiss

Fest­halten, was bleiben soll, nur für sich, und wenn es später immer noch gültig ist, auch für andere.“

Special Guest in: Berufs­bild AutorIn

* 1951 in Ziers­dorf / Nieder­ös­ter­reich, Ausbil­dung zum Schrift­setzer, seit den 1970er Jahren frei­be­ruf­li­cher Autor, Musiker, Geschäfts­führer der IG Autor­innen Autoren und Vortrags­tä­tig­keit an verschie­denen öster­rei­chi­schen Universitäten.

Auszeich­nungen: Berufs­titel Professor 2012, Wolf­gang Lorenz-Gedenk­preis für inter­net­freie Minuten 2013, Medaille des Öster­rei­chi­schen Buch­han­dels für beson­dere Verdienste um das Buch 2014, Würdi­gungs­preis des Landes NÖ für Lite­ratur 2016.

Zuletzt erschienen:
„Kanz­ler­nach­fol­ge­ge­dichte“. Edition Aramo 2017.
„Du meine Schöne. Liebes­lieder nach Oswald von Wolken­stein“. CD 2017.
„Das 100. Jahr, Stück“. UA Theater am Saumarkt Feld­kirch 2014.
„Para­diese. Schöne Gedichte“. Berger 2013.
„Drei­bän­dige Gesamt­aus­gabe der Lieder Oswalds von Wolken­stein in Nach­dich­tungen“. Folio 2007–2011.

Foto: BÖS

Stefan Schmitzer

Erster Gedanke: Bester Gedanke” (Allen Ginsberg)

Unter­richtet: Das lange Gedicht u.a.

Autor, Performer, Kritiker

* 1979 in Graz. Lebt dort. Abge­schlos­senes Germa­nis­tik­stu­dium.
War Lite­ra­tur­re­fe­rent im Forum Stadt­park, redak­tio­neller Mitar­beiter bei fixpoetry.com, Podcaster und immer wieder Gestalter von Lese- und Schreib­werk­stätten für alle Alters­gruppen …
Autor zahl­rei­cher Gedicht­bände, zuletzt erschienen „boring river notes“ (keiper 2018); „okzi­dent express. falsch erin­nerte lieder“ (droschl 2019); „zwei­tau­send acht­zehn. vier mori­taten“ (fabrik.transit 2019)

Home­page:
schmitzer.mur.at

Foto: Nisch­kauer

 

Birgit Schwaner

Special Guest in den Lehrgangsmodulen

*1960 in Frankenberg/Eder, Hessen, lebt seit 1984 in Wien. Autorin und Jour­na­listin. Sie schreibt Prosa, Lyrik, Essays und Hörspiele und hat auch mehrere Sach­bü­cher verfasst, u.a. zur Geschichte des Wiener Kaffee­hauses, zur Familie Witt­gen­stein, zur Herkunft öster­rei­chi­scher Namen (zus. mit H.D.Pohl).

Studium der Germa­nistik und Philo­so­phie, Abschluss an der Univer­sität Wien. Anschlie­ßend Tätig­keit als freie Jour­na­listin (Themen: Kultur­ge­schichte, Gegen­warts­kunst und Lite­ratur), vor allem für die „Extra“-Beilage der „Wiener Zeitung“ und das Magazin „Buch­kultur“. Von 1997 bis 2000 Leiterin einer Schreib­werk­stätte am poly­col­lege Stöbergasse.

Seit 1994 veröf­fent­licht sie Prosa und Lyrik, das erste ihrer Hörspiele wurde 2000 vom ORF/Ö1 produziert.

Zuletzt erschienen:
Podium Porträt Birgit Schwaner. Ausge­wählte Lyrik, hg. vom Lite­ra­tur­kreis Podium, Heraus­ge­berin E. Kronabitter, 2020.
Jackls Mond­flug, Klever Verlag, 2017.
Poly­phems Garten, Klever Verlag, 2013.

 Mehr Infos

Foto: Thomas Lehmann

Gerda Sengst­bratl

Unter­richtet: Writers’ Class:  Schreib­work­shop für Lehrpersonen

The universe buries strange jewels deep within us all, and then stands back to see if we can find them…”
“This, I believe, is the central ques­tion upon which all crea­tive living hinges: Do you have the courage to bring forth the trea­sures that are hidden within you?” – Eliza­beth Gilbert, Big Magic

* 1960 in Öster­reich, lebt und arbeitet in Klos­ter­neu­burg und im Mühl­viertel. Schreibt Prosa. Lehrte an AHS, Univer­sität Wien und Ange­wandter. Gender Forschungen & Publi­ka­tionen. Seit 2020: haupt­be­ruf­lich Autorin (GAV, OESV). Malt. Weit gereist. Schwer­punkt Subsa­hara Afrika. Konzep­tion der Mühl­viertel-Wald­viertel Galerie MÜWA, Ausstel­lungen, Lesungen, Schreibworkshops.

Jugend­liche schreiben ihre eigenen Bücher (2002–2020)

Leitung von Schreib­work­shops 2013 bis jetzt, u.a. „Sommer­schreib­tage“, „Schreib­treff“ und „Schreiben in der Mühl­viertel-Wald­viertel Galerie MÜWA“

Größte Einflüsse und Lehre­rinnen: Petra Gangl­bauer, Julia Cameron: „Der Weg des Künst­lers“, Eliza­beth Gilbert: „Big Magic“

Zuletzt erschienen:
„Afrika – Anläufe, Anreisen“. Verlag Biblio­thek der Provinz, 2023
„Reisen in Nächten“ (Träume), edition libica, 2022
„Nepal & Mongolei“, „Indien & Sri Lanka“, „Marra­kesch bis Jemen“; (Reise­er­zäh­lungen), story.one, 2022
„Gelbes Rauschen Bauschen – Oma Thekla hinterher“. Verlag Biblio­thek der Provinz, 2017
„Wunderl“. Marta Press, Hamburg, 2014
„Einer ist hier schon verrückt geworden“. Verlag Biblio­thek der Provinz, 2010
„Jenseits der eigenen Hände“. Verlag Biblio­thek der Provinz, 2007

 Mehr Infos:
www.gerdasengstbratl.at

Foto: Privat

Andrea Sodomka

–Trans­for­ma­tionen–
..Bild als Text…Text als Klang…Sprache ist Musik…” 

Special Guest in den Lehrgangsmodulen

* 1961 in Wien
Andrea Sodomka ist Kompo­nistin, Medi­en­künst­lerin und Kura­torin. Sie arbeitet in den Berei­chen Inter­me­dia­per­for­mance und ‑instal­la­tion, Elek­tro­ni­sche Musik, Radio­kunst, Inter­ak­tive Kunst und artistic rese­arch.
Sie studierte an der Hoch­schule für ange­wandte Kunst und an der Hoch­schule für Musik und darstel­lende Kunst in Wien.
1997 grün­dete sie gemeinsam mit Martin Breindl , Norbert Math und August Black das Künst­le­rIn­nen­netz­werk alien produc­tions. Es versteht sich als offenes Netz­werk, in dem Spezia­lis­tInnen verschie­denster Prove­nienz in inter­dis­zi­pli­närer Weise zusammenarbeiten.

Letzte Produk­tionen:
“Graue Gegen­stimmen in schwarzer Zeit”. Eine Hommage an Frauen im Wider­stand gegen das NS-Regime. ORF 2022
“Performing Utopia”. Eine Radio­oper. ORF 2021
“Unschärfe. Kris­tall­klar”. Eine Raum­kom­po­si­tion für bewegtes Licht.
“Tief­blau und Kris­tall­weiß – Die Farben der Distanz”. ORF 2020 
“meta­music”. Ein Klang­pro­jekt für Grau­pa­pa­geien. meta­music 2012–2017

Mehr Infos:
http://alien.mur.at

Foto: Ksenia Yurkova

Dieter Sperl

Schreiben als eine Art Liebes­er­klä­rung an das allzu Flüch­tige unseres Seins.“

Unter­richtet: in den Lehr­gangs­mo­dulen, Monologe

* 1966 in Wolfs­berg, Studium der Germa­nistik und Philo­so­phie an der Karl-Fran­zens-Univer­sität in Graz, Heraus­ge­ber­tä­tig­keit, Hörstücke, Text­in­stal­la­tionen, Photo­ar­beiten, Work­shops, Perfor­mances, Zen. Lebt in Wien.

Zu seinen Publi­ka­tionen zählen u.a. das Film­ta­ge­buch „Random Walker“, der episo­dische und vom Zen-Buddhismus inspi­rierte Roman „absichtslos“ sowie der visuell orga­ni­sierte Prosa­band „Der stehende Fluss“.

Hörstücke für den Rund­funk u.a. die Trilogie zum Themen­block Identität/(Auto)Biographie: „Wer bist du?“ (2015), „Aus meinem Leben“ (2018), „Erste Erin­ne­rungen“ (Kompo­si­tion: Caro­line Profanter, 2019).

Für die Staats­oper Hamburg montierte er das aus Original-Zitaten von Donald Trump bestehende Libretto „Playing Trump“ (Kompo­si­tion: Bern­hard Lang, 2021).

Heraus­geber des Lite­ra­tur­fol­ders „flug­schrift“. Lite­ratur als Kunst­form & Theorie. www.flugschrift.at

Neueste Publi­ka­tionen:
„An so viele wie mich“. Traum­no­tizen. Ritter Verlag 2022
„Diese verschneite Zeit“. Hörstück (ad-hoc Sound­s­capes, instant compo­si­tions: Michael Fischer). ORF 2022
„Der namen­lose König“. Monolog. ORF 2022

Mehr Infos:
www.flugschrift.at

Foto: Dieter Sperl

Cornelia Stahl

Sich im Reso­nanz­körper der Welt bewegen. Sich lesend und schrei­bend in und zur Welt verhalten, interagierend.“

Unter­richtet: Rezen­sionen schreiben, Lese­fenster, Schreiben an der Quelle

Studium der Soziologie/Sozialökonomie in Hamburg, Deutsch und Evan­ge­li­sche Reli­gion in Wien. Tätig als Radio­jour­na­listin der Sendung Lite­ra­tur­fenster Öster­reich bei Radio Orange sowie als Lehrerin, Biblio­the­karin und Rezen­sentin für bn-Biblio­theks­nach­richten Salz­burg, Die Alter­na­tive, AUGUSTIN und etcetera.

Teil­nahme sfd-Schule für Dich­tung, „Ohne Netz“ und „Zoo-Klasse“, 2021.

Absol­ventin des Lehr­gangs Schreib­päda­gogik beim BÖS Wien, 2021.

In Wien-Simme­ring leitet sie ein Erzählcafé.

Letzte Publi­ka­tionen:
Wald­gang der Unent­schlos­sen­heit, in: etce­tera, Heft 84/2021; sfd& ohne Netz, 2021
Jahr­buch der Lyrik. edition as 2021.

Mehr Infos:
literaturfenster-at.jimdosite.com

costahlova@yahoo.de

Foto: Alex Stahl

Katha­rina Tiwald

Die Lite­ratur darf kein undurch­läs­siges, uns nur noch verstri­ckendes Netz sein. Durch­lässig sollte sie sein, Passa­gen­be­rei­terin selbst, auf ein Anderes verwei­send, was für den Leser noch ansteht – wie die Reali­sie­rung des Traums dem Träumer und dem erwachten Erin­nerer noch ansteht.“ (Patrick Roth)

Unter­richtet:  Schreiben mit Jugend­li­chen und für sie und im Lehr­gangs­modul 3

* 1979, aufge­wachsen im Burgen­land. Lehrende in verschie­densten Kontexten, Schrift­stel­lerin (Prosa, Drama, Zeitung), Vorsit­zende des burgen­län­di­schen P.E.N.-Clubs: Konzep­tion und Reali­sie­rung vieler verschie­dener Tage, Abende, Räume und Reisen rund um Lite­ratur, Heraus­gabe von Sammel­bänden. Ideenschleuder.

Studium Linguistik/Russisch in Wien, St. Peters­burg und Glasgow. Später Lehramt Deutsch/Geschichte für NMSen, PH Wien.

Publi­ka­tionen u.a.: „Die Wahr­heit ist ein Heer“, Roman, Styria 2012; „Mann Ohr Mann!“, Theater Drachen­gasse 2015; Sammel­band „Behaust. Menschen unter Dach im Burgen­land“, Edition Marlit 2016. „Marinas letzte Briefe. Poem für Zweta­jewna“, Edition lex liszt 12, 2019. „Macbeth Melania“, Milena Verlang 2020

Weitere Infor­ma­tionen und Publi­ka­tionen siehe persön­liche Webseite: www.katharinatiwald.at

Foto: Dessislaw Paja­koff

Günter Vallaster

Dozent, Veran­stal­tungen, Vernet­zung & Kooperationen

Schreiben bedeutet für mich den Versuch, hinter die Wörter zu blicken.“

Unter­richtet: in den Lehr­gangs­mo­dulen, Text und Bild/Text als Bild.

* 1968 in Schruns, lebt in Wien.
Autor und seit 2004 Heraus­geber der edition ch.

Studium der Germa­nistik und Geschichte in Inns­bruck, Mitar­beit in sprach- und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Forschungsprojekten.

Seit 2008 Unter­richts­tä­tig­keit für den Berufs­ver­band Öster­rei­chi­scher Schreib­pädagog­Innen (BÖS).

Zuletzt erschienen: Jukebox. Mit Zeich­nungen von Fritz Widhalm und Ilse Kilic (Das fröh­liche Wohn­zimmer – wohn­zim­mers buntes lyrik­heft 11, 2016) und als Heraus­geber die Antho­lo­gien räume für notizen | rooms for notes. visu­elle, digi­tale und trans­me­diale poesie und (gem. m. Ilse Kilic) fritz­fest. fest­schrift für fritz widhalm (beide edition ch 2016).

Mehr Infos:
www.guenter-vallaster.net
www.editionch.at

Foto: Martin Leitner

Silvia Waltl

Papier ist Papier
aber es ist auch
ein Weg zu den Sternen.“

– Rose Ausländer

Mich inter­es­siert die aufmerk­same, acht­same, krea­tive und konstruk­tive Ausein­an­der­set­zung mit dem geschrie­benen Wort und seinen Wirkungsweisen.

Unter­richtet: Ich & Rolle, Sprache(n) des Traums, Transfer & Trans­for­ma­tion (Text­ge­stal­tung im Museum)

* 1975 in Graz, Studium der Kommu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaften, Germa­nistik, Anglistik in Wien.
Seit 2002 wissen­schaft­liche Mitar­bei­terin an der Öster­rei­chi­schen Akademie der Wissen­schaften, seit 2018 in der Arbeits­stelle für öster­rei­chi­sche Corpora und Editionen (ace).

Ausbil­dungen:
Multi­me­diale Kunst­the­ra­peutin (ÖAGG), Kunst- und Kultur­ver­mitt­lerin (Institut für Kultur­kon­zepte), Thea­ter­päd­agogin (Akademie für Gruppe und Bildung, AGB)
Seit 2000 Schreib­päd­agogin in der Erwach­se­nen­bil­dung.
Seit 2003 Dozentin beim Lehr­gang Schreib­päda­gogik.
Seit 2012 Leitung des Lyri­schen Salons als AutorIn­nen­gruppe.
Seit 2013 Kunst­ver­mitt­lerin an der Alber­tina (Lite­ra­tur­pro­gramm für Schü­le­rInnen und Erwach­sene).
Seit 2015 Dozentin für Poesie und Therapie an der Privaten Pädago­gi­schen Hoch­schule Linz.
2011 Mitbe­grün­derin des AutorIn­nen­kol­lek­tivs „Die Schreibwelten“.

Veröf­fent­li­chungen von Lyrik und Kurz­prosa in Antho­lo­gien und Zeit­schriften. Schul­pro­jekte, zahl­reiche Lesungen.

Heraus­ge­ber­schaften (u. a.):
„an einem wunder­roten faden.” Edition VHS 2008.
„schneisen in den wind geschrieben. Salon­ge­dichte 2012–2014“. edition libica 2014.
„über kurz oder lang. salon­ge­dichte 2014–2016“. Im Eigen­verlag 2016.
„muschel­gang gegen den sturm. salon­ge­dichte 2016–2018“. edition libica 2019.

Mehr Infos:
www.schreibwelten.at
Twitter

Kontakt

Foto: Burg­hard Unteregger

Fritz Widhalm

Special Guest in den Lehrgangsmodulen

*1956 in Gais­berg, lebt in Wien.

Comic, Film, Musik und Text.

Seit 1986 Mitherausgeber*in der Edition Das fröh­liche Wohn­zimmer. Gemeinsam mit Ilse Kilic „Wohnzimmer­filmrevue“ auf okto.tv. Gemeinsam mit Ilse Kilic, Andreas Pavlic und Eva Schörk­huber Lite­ra­tur­sen­dung ‘O‑Töne’ bei Radio Orange.
Erstes Buch 1988 in der herbst­presse, „Gais­berg­ge­fühl“. Schreibt aktuell Verwick­lungs­roman und Alters­werk.
Mitglied der Grazer Autor­innen Autoren­ver­samm­lung und der Austrian Filmma­kers Cooperative.

Letzte Publi­ka­tionen:
„Heute. Ein letztes Buch“. Klever Verlag 2016
„Wir sind wir selbst und ich und du. Wir sind Weide, wir sind Kuh“ (mit Ilse Kilic). edition ch 2021
„Konrad Berger, eine (Um)Dichtung.“ Graphic Novel (mit Ilse Kilic). Das fröh­liche Wohn­zimmer 2022

Mehr Infos:
www.dfw.at

Foto: Ilse Kilic

Ip Wischin

Die meisten Lehr­bü­cher zum Thema Dreh­buch empfehlen einen formel­haften Zugang, der mich an das Malen-nach-Zahlen erin­nert und nur eines garan­tiert: Mittelmaß. Mein Zugang ist vergleichs­weise anspruchs­voll und jeden­falls ketzerisch.“

Unter­richtet: Film als visu­elle Sprache – Ein Dreh­buch­work­shop für Film und Multimedia

Film als visu­elle Sprache – Schreiben für Film und Multimedia

* 1963, ist inter­na­tional gefragter Wirt­schafts­dra­ma­turg, der Konzerne wie Daimler-Benz, Allianz, Bosch, Erste Bank etc. berät. Viele Jahre war er Trainer an der öster­rei­chi­schen Landes­ver­tei­di­gungs­aka­demie sowie Gast­vor­tra­gender an Film­schulen und Univer­si­täten in Wien, Linz, Berlin, Dublin, Zürich, Los Angeles etc. Er hat Filme­ma­cher und Film­größen, z.B. Franz Antel, Michael Glawogger, Robert Palfrader und Georg Riha drama­tur­gisch beraten und betreibt selbst die Film­schule „Vienna Film­coach“.

Seine Karriere begann als Schüler von Milos Forman („Amadeus“) an der Columbia Univer­sity, NY. Er arbei­tete als Lektor und Autor für den ORF und war auch 10 Jahre lang als Autor, Regis­seur und Schau­spieler am Theater tätig. Sein Stück „Die fabel­hafte Welt des Sigmund Freud“ wurde in mehrere Spra­chen über­setzt, seine Stücke „Verwand­lungs­posse“ und „Afri­ka­be­schmut­zung“ wurden mit Stipen­dien ausgezeichnet.

Er ist derzeit mit der Über­set­zung philo­so­phi­scher Texte von Sir Roger Scruton beschäftigt.

Mehr Infos

Foto: Sascha Osaka

Jörg Zemmler

Lite­ratur ist eine Kunst­form. Kunst kommt von Frei­heit. Und Müssen. Und Versu­chen. Und: Suchen.“

Unter­richtet: Text & Performance

* 1975 in Bozen, wohnt in Wien und Seis (Ita). Studium der Poli­tik­wis­sen­schaft. Arbeitet inter­dis­zi­plinär und expe­ri­men­tell. Gewann 2006 den Fm4 Protest­song­con­test, 2009 öster­rei­chi­scher Slam Meister. Er gewann 2013 den Ö1 Preis „Hautnah”. 2017 Stipen­dium Schloss Wiepers­dorf, BRD. Freier Mitar­beiter bei Radio RAI Südtirol. Tontechnikausbildung.

 Publi­ka­tionen:
„papier­flieger luft“, Klever 2015
„Hast du Milch & Tee”, als Gratis­down­load und CD, 2016
„airplay“, CD, 2017

www.joergzemmler.net

Foto: Jörg Zemmler

Andrea Zámbori

Schreiben sowie Malen ist für mich eine Methode, mit der ich meine inneren Bilder ausdrü­cken kann.“

Unter­richtet: Text und Bild/Text als Bild

* 1986 in Nyíre­gy­háza (Ungarn), lebt in Neu-Ulm. Studium der bildenden Kunst und der deut­schen Sprache und Lite­ratur an der Hoch­schule Nyíre­gy­háza. Grafiken, Visu­elle Poesie, Malerei, Illustrationen.

Seit 2014 Work­shops für den BÖS.

Lesungen, Ausstel­lungen und Ausstel­lungs­be­tei­li­gungen in Öster­reich, Deutsch­land, Ungarn (u.a. galerie wech­sel­strom und Amer­ling­haus Wien, Kunst Schimmer Ulm, Telep Galéria Budapest).

Verschie­dene Publi­ka­tionen in Zeit­schriften (u.a. Lich­tungen, V) und Antho­lo­gien, zuletzt: „räume für notizen | rooms for notes“. edition ch 2016.
Buch­pu­bli­ka­tion zuletzt: „Herzbau“. Edition ch 2014.

Mehr Infos:
www.andreazambori.com

Foto: Alain Barbero