Autor:innen über das Autor:in-Sein IV

Ein Inter­view mit Erika Kronabitter

BÖS: Was war für Dich der entschei­dende Impuls, den Weg als Autor einzu­schlagen – und was hält Deine Leiden­schaft im Schreiballtag wach? 

Erika Kronabitter: An einen entschei­denden Impuls kann ich mich nicht mehr erin­nern. Viel­leicht war es der rote Mohn. Meine Leiden­schaft im Schreiballtag wird wach gehalten, wenn ich sehe, wie Sprache und Motive insze­niert werden können.

BÖS: Ab welchem Moment hast du Dich selbst als Autor begriffen, und was macht die Essenz dieses Berufs für Dich aus? 

Erika Kronabitter: Das posi­tive Feed­back mir fremder Personen war ein erstes bestär­kendes Element, mein Schreiben ernst zu nehmen. Zudem sind Preise oder Stipen­dien wichtig, um sich als Autorin bestärkt zu fühlen. Das Schöne am Schreiben ist die Möglich­keit, die Sprach­farben zu einer neuen Farbe zu mischen.

BÖS: Welchen Rat hättest Du gerne bekommen, als Du selbst ganz am Anfang stan­dest? 

Erika Kronabitter: Zu Beginn meines Schrei­bens hätte ich gerne den Tipp bekommen, beim BÖS eine Ausbil­dung zu machen. Die Ausbil­dung beim BÖS ist umfas­send und wird von verschie­denen Autor:innen geleitet. Es wird ein umas­sendes Bild von Lite­ratur, von Schreiben und Lesen geboten. Nichts ist Theorie, alles mündet in der Praxis, führt zum eigenen Text.

 

Weitere Infor­ma­tionen zu Erika Kronabitter

Foto: Gerda Sengst­bratl