Das eigene Schreiben entwickeln
Ein Interview mit Claudia Dabringer
Knapp 12 Jahre ist es her, dass Claudia Dabringer den Lehrgang „Schreibpädagogik“ absolviert hat. Sie wollte ihr Know-how beim Lehren vertiefen und hat darüber hinaus auch für ihre Schreiben von der Ausbildung profitiert.
BÖS: Wem würdest Du die Ausbildung empfehlen?
Claudia Dabringer: Grundsätzlich allen, die gerne schreiben. Auch wenn der Begriff der Schreibpädagogik vielleicht etwas sperrig klingt: In erster Linie wird ganz viel und ganz viel Verschiedenes geschrieben während dieser mehrmonatigen Ausbildung. Dass man dabei auch noch Expert:innen beim Gestalten von Schreibworkshops beobachten kann, ist ein Riesenbonus. Daraus kann man für sich selbst viel Know-how für das eigene Leiten von Schreibworkshops mitnehmen.
BÖS: Was ist Dir am lebendigsten in Erinnerung?
Claudia Dabringer: Das Schreiben in der Gruppe, der lebendige, wertschätzende Austausch und das Entstehen einer Gemeinschaft, die während dieser Ausbildung nichts anderes will als Schreiben. Das schweißt unglaublich zusammen.
BÖS: Warum hast Du Dich damals für den Lehrgang entschieden?
Claudia Dabringer: Ich bin Journalistin und hatte zum damaligen Zeitpunkt bereits eine Ausbildung zur Fachtrainerin gemacht. Doch ich wollte eine spezifische Weiterbildung machen, die sich vollständig aufs Schreiben fokussiert. Darauf, wie man wertvolles Feedback gibt, wie man Alternativen zum Geschriebenen und damit das eigene Schreiben entwickeln kann. All das hat der Lehrgang übererfüllt und auch meine journalistische Arbeit beflügelt.