Rezensionen

Dicht. Aufzeich­nungen einer Tage­diebin – Stefanie Sargnagel

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Als Sarah, ein kiffendes Mädchen aus Zürich, in Stefa­nies Klasse kommt, beginnt „der spaßige Teil“ von Stefa­nies Jugend, an dem sie uns mit ihren Aufzeich­nungen teil­haben lässt. Sie zeigen eine Seite von Wien …

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Die Scham – Annie Ernaux

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Écrire la vie – das Leben schreiben – so der Ansatz der fran­zö­si­schen Autorin Annie Ernaux. Ihre erfolg­rei­chen auto­bio­gra­fi­schen Werke erscheinen nun zum Teil in neuer, zum Teil in erst­ma­liger Über­set­zung von Sonja Finck im Suhr­kamp Verlag …

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Wenn rot kommt – Petra Piuk, Barbara Filips

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. Viva Las Vegas! Oder doch nicht ganz? Wer profunde lite­ra­ri­sche und foto­künst­le­ri­sche Einblicke hinter die allzu glit­zernden Fassaden der Spiel­höl­len­stadt in der Mojave-Wüste sucht, ist mit dem vorlie­genden pracht­voll gestal­teten Band …

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In einer kompli­zierten Bezie­hung mit Öster­reich – Martin Peichl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Das anspre­chend gestal­tete zweite Buch von Martin Peichl mutet wie eine gekonnte Fort­set­zung seines Debüts „Wie man Dinge repa­riert“ an. Flanierte der Autor in seinem ersten Buch bei allem Tief­gang von einem Themen­kreis zum nächsten …

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Roter Affe – Kaśka Bryla

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Mania und Tomek sind seit Kindes­beinen an befreundet. Doch nach dem Selbst­mord von Tomeks Mutter zieht es Mania weg von Wien nach Berlin, wo sie sich für eine Stelle als Gefäng­nis­psy­cho­login in der Justiz­voll­zugs­an­stalt Moabit bewirbt …

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Zorn und Stille – Sandra Gugic

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Vom braun glän­zenden Einband des Romans blickt ein weißer Hase. Ob Billy sich an das Kanin­chen erin­nere, fragt Billys Mutter eingangs, als sie anruft, um ihr den Tod des Vaters mitzu­teilen. Neben dem Hasen, der in allen Erin­ne­rungen auftaucht …

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Gips­kind – Gabriele Kögl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Auf die ihr eigene unnach­ahm­liche Weise, in bewusst einfa­chem, konkretem Stil, erzählt Gabriele Kögl in ihrem jüngsten Roman die Entwick­lung einer jungen Frau in den Sech­zi­gern, von ihrer frühen Kind­heit bis zum Schritt in die Eigenverantwortlichkeit …

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Wetter – Hermann Niklas

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Es gibt wenige zeit­ge­nös­si­sche Gedichte, die den Wahr­neh­mungs­rahmen dermaßen sprengen wie die vorlie­genden. Der Autor und poli­ti­sche Bildner Hermann Niklas legt nach „Konfron­ta­tionen“ nun einen Band vor, der die ganze Spannbreite …

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Friss oder stirb – Barbara Rieger

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Souverän und mit unnach­ahm­li­cher Kraft nähert sich Barbara Rieger, die mit „Bis ans Ende Marie“ erfolg­reich debü­tierte, den Themen Mager­sucht und Bulimie. Schon der Einstieg in das formal gelungen aufbe­rei­tete Buch erzeugt einen regel­rechten Sog …

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Echos Kammern – Iris Hanika

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Der neue Roman von Iris Hanika ist ein komplexes und kurz­wei­liges Buch über New York, Berlin und die Ukraine, über Gentri­fi­zie­rung, Unter­schiede zwischen den Genera­tionen, Kommu­ni­ka­tion und incommunicado …

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Am Kippen – Verena Halvax

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Sandra, Mitte 45, vier Kinder, geschieden. Mehr Stoff bräuchte es eigent­lich nicht. Aber da sind noch die Panik­an­fälle, welche die selbst­stän­dige Foto­grafin, die sowieso von Natur aus ängst­lich ist, überfallen …

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Das stumme Tal – Sophie Reyer

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Ange­lehnt an einen realen Mord­fall vor etwa 130 Jahren in Stumm im Zillertal/Tirol entwi­ckelt Sophie Reyer ihren Roman, man könnte fast von einem „Krimi“ spre­chen. Die Hand­lung voll­zieht sich auf drei Zeitebenen …

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Schrift­li­nien. Trans­me­diale Poesie – Günter Vallaster (Hg.)

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Schrift­li­nien – das ist der typo­gra­fi­sche Begriff für die Länge von Buch­staben. Und eben diese „Länge“ soll in der trans­me­dialen Poesie ausge­lotet, über- und unter­schritten, verzerrt, konter­ka­riert, umge­deutet werden …

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Ich an meiner Seite – Birgit Birnbacher

Eine Rezen­sion von Tania Napravnik. Der kurz­wei­lige Roman behan­delt ein ernstes Thema: Birn­ba­cher erzählt von einem jungen straf­fällig gewor­denen Mann, auf der endlosen Suche nach Bestän­dig­keit. Denn selbst nach der Haft­ent­las­sung aus der Justiz­voll­zugs­an­stalt Gerlitz …

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Mittags­stunde – Dörte Hansen

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Nach Dörte Hansens erfolg­rei­chem Debüt­roman war die Neugier auf ihr zweites Buch groß. Und wieder: Lese­ver­gnügen pur! Mit Präzi­sion und subtilem Humor beschreibt Hansen ihre Charak­tere und das Gesicht Nordfrieslands …

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Wer wir wären – Norbert Kröll

Eine Rezen­sion von Tania Napravnik. Der „masku­line“ Roman „Wer wir wären“ gibt Einblicke in das prekäre Künstler-Dasein von Albert/Bertl in der öster­rei­chi­schen Gegen­wart (vor der Corona-Krise). Während der Erzäh­lung stehen ihm sein bester Künstler-Freund Klaus …

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Wir haben keinen Kontakt mehr – Andreas Jungwirth

Eine Rezen­sion von Tania Napravnik. Der anspre­chende, bereits 2019 erschie­nene, Roman umfasst einen stür­mi­schen Streifzug durch Deutsch­land und Öster­reich zu Zeiten des Mauer­falls, entlang der sexu­ellen Begierden des stummen Protagonisten …

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Die Zukunft (der Lite­ratur) – Max Höfler (Hrsg.)

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Gänz­lich auf der Höhe der Zeit, denn wie sollte man sonst die Fühler in die Zukunft ausstre­cken, findet sich die von Max Höfler zusam­men­ge­stellte 50. Ausgabe des Gangan Lit-Mags. „Die Zukunft (der Lite­ratur)“ ist die Gegenwart „,

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Die Welt will getragen werden – Christa Bacovsky

Eine Rezen­sion von Harald Jöllinger. „Die Welt will getragen werden.” Das ist nicht nur die private Meinung von Christa Bacovsky, so hat sie auch ihr zweites Buch benannt. Und wie das gemeint ist, kann man nicht nur am Umschlag sehen, auf dem die Erdkugel von einer Schnecke getragen wird …

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Kinder der Poesie – Barbara Rieger und Alain Barbero

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Begeg­nung inspi­riert, bringt Ideen und initi­iert Projekte. „Kinder der Poesie“ ist das dritte Projekt der Autorin und Schreib­päd­agogin Barbara Rieger und des Foto­grafen Alain Barbero. 2013 star­teten sie den Kaffeehausblog …

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wir gehen. keiper lyrik 21 – Sandra Hubinger

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Ein Prototyp von Lyrik ist tradi­ti­ons­gemäß das Natur­ge­dicht. Oft spie­gelt sich in ihm die Seelen­be­find­lich­keit eines lyri­schen Ichs oder einer verdeckten Sprech­in­stanz. Hierfür werden dunkle Wolken, der erstarrte See …

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Das erste Mal. Autor­innen und Autoren über ihr erstes Buch – Wolf­gang Paterno (Hg.)

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Vier­und­zwanzig öster­rei­chi­sche Autor­innen und Autoren der Jahr­gänge 1943 bis 1982 erin­nern sich an die Entste­hung ihres ersten Buches. Es ist über­ra­schend, dass diese Antho­logie erst die vierte ihrer Art im deut­schen Sprach­raum ist …

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Orte sind – Erika Wimmer Mazohl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Erika Wimmers Gedichte schlagen ein wie Kometen. Das ist an dieser Stelle ausschließ­lich positiv gemeint, sie sind aufge­laden, poetisch und kommen mit einer Wucht daher …

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Als meine Thera­peutin schwieg – Lisa Mundt

Eine Rezen­sion von Laura Nußbaumer. Mit einsil­bigen Fragen und Antworten spre­chen in Lisa Mundts Debüt­roman „Als meine Thera­peutin schwieg“ Thera­peutin Tina und ihre Pati­en­tInnen miteinander …

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Der stehende Fluß – Dieter Sperl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Fraktal, versprengt, voll Bliz­zards, Illu­mi­na­tionen, geis­tigen Versen­kungen, wieder­keh­renden Erin­ne­rungen, Ansichten, Beob­ach­tungen, Gesprä­chen, Fetzen von Inter­ak­tion, Stills, Zeilen …

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Garan­tiert schreiben lernen – Gabriele L. Rico

Eine Rezen­sion von Elisa­beth Fereberger. Gabriele L. Rico war Dozentin für Anglistik und Kunst­päd­agogik in Los Angeles, Schreib­leh­rerin und Autorin. Sie entwi­ckelte zu Beginn der 1980iger Jahre das Clusterverfahren …

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GRATE – .aufzeich­nen­sys­teme

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. .aufzeich­nen­sys­teme, ihres Zeichens „eine figur, die der eigenen aufzeich­nung (text-bild-welten) entspringt, darin agiert, aus diesem heraus durch aufzeich­nung kommuniziert“ …

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Hippo­campus – Gertraud Klemm

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Gertraud Klemm ist eine Meis­terin des Hervor­keh­rens von (trotz der schein­baren Aufge­schlos­sen­heit unserer Gesell­schaft) nach wie vor tabui­sierten Themen …

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Romane und Kurz­ge­schichten schreiben, crea­tive writing – Alex­ander Steele (Hg.)

Eine Rezen­sion von Elisa­beth Fereberger. Alex­ander Steele, Heraus­geber dieses Buches, ist Dekan am Gotham Writers Work­shop, New York, einer Schule für Autoren­Innen. Im Vorwort vernimmt man, dass Schreiben ein Hand­werk sei …

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Seil­tänzer und Zaun­gäste – Jörg Zemmler

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. An den Rändern der Wahr­neh­mung und des bewussten Umgangs mit dem Leben, dem Alltag bewegen sich Jörg Zemm­lers leise und unauf­dring­liche Prosa­texte, die alle als Titel Namen enthalten …

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Thesaurus Rex – René Gisler, Eva Braun, Petra Meyer, Armin Müller (Hg.)

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. Ein Nach­schla­ge­werk? Flach­schla­ge­werk? Lach­schla­ger­werk? Alles zusammen! So präsen­tiert sich Thesaurus rex, das welt­weit erste Koffer­wör­ter­buch, 1064 Seiten stark …

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Mutter brennt – Sophie Reyer

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Sophie Reyers neues Buch ist ein mutiger, akri­bisch kompo­nierter und in der Welt der Belle­tristik zudem unge­wöhn­li­cher Wurf, bewegt es sich doch am schmalen Grat …

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Romane schreiben – Gustav Ernst / Karin Fleischanderl

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Seit ich Anfang der 1980er den ersten Schreib­rat­geber gelesen habe (ein Crea­tive-Writing-Manual, in ameri­ka­ni­schen Buch­hand­lungen im Über­fluss vorhanden), erwarte ich von diesen Büchern …

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_rohr_köhl_auer – Foto-Text-Inter­fe­renzen von Claudia Rohr­auer und Markus Köhle.

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Was für ein inspi­rie­rendes, vergnüg­li­ches, trans­me­diales Dialog-Expe­ri­ment zwischen Foto­grafie und Lite­ratur, zwischen der Foto­grafin Claudia Rohr­auer und dem „Sprach­in­stal­la­teur“ …

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durch / through – Thomas Havlik

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Durch:Wirkungen sind das, nach­hal­tige visuell poeti­sche wie akus­ti­sche Ausein­an­der­set­zungen mit der Welt, wie sie war, wie sie ist, wie sie sein wird. Eine Auseinandersetzung …

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Trak­tate des Windes. Klage Getöse Flucht – Dine Petrik

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Ein souve­räner Flow, der jedoch gestal­tungs­wei­send starke Rhyth­mi­sie­rungen enthält, Tönungen, Retar­die­rungen und somit Musikalität …

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Mir kommt die Hand der Stunde auf meiner Brust so unge­legen, dass ich im Lauf der Dinge beinah mein Herz verwechsle – Isabella Breier

Eine Rezen­sion von Laura Nußbaumer. Nicht noch ein Liebes­ge­dicht? Gut, dann lies doch das neue Werk von Isabella Breier. Das mit dem langen Titel. Genau. Der fängt auf der Vorder­seite an und macht auf der Rück­seite weiter …

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Wien. Eine Stadt im Spiegel ihrer Literatur

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Auf „Wort­wegen“ (Inge­borg Bach­mann) und Text­li­nien durch eine Stadt zu flanieren – was für eine Einla­dung! Thema dieses Kata­log­bu­ches zur gleich­na­migen Ausstellung …

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O.M. – Florian Gantner

Eine Rezen­sion von Laura Nußbaumer. Wie gut kennt man einen Menschen nachdem man sein Buch gelesen hat?
Florian Gantner geht in seinem Roman „O.M.“ den großen SchriftstellerInnen …

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Der Brau­müller Verlag und seine Zeit. 235 Jahre – eine Verlag­s­chronik – Bernd Schuchter

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Es ist viel die Rede von Lite­ratur, es ist oft die Rede von Autor­innen und Autoren bzw. deren Werken, was jedoch Selten­heits­wert hat, ist die Ausein­an­der­set­zung mit einer Verlagsexis­tenz über 235 Jahre …

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Lily und Jack – Ulrike Winkler-Hermaden

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Graz, Mitte der 1930er Jahre: Lilys Mutter, die aus armen bäuer­li­chen Verhält­nissen stammt, wünscht sich für ihre Tochter, dass diese es einmal besser haben möge als sie …

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Heinz und sein Herrl – Eva Woska-Nimmervoll

Eine Rezen­sion von Marlies Thus­wald. Wer hat ihn gesehen? Gibt es ein Motiv? Und hat er den Nach­barn tatsäch­lich umge­bracht? Mit diesen Fragen quält sich das Herrl des gutmü­tigen vier­bei­nigen Heinz …

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P.ROSA – Petra Gangl­bauer, Sophie Reyer

Eine Rezen­sion von Erika Kronabitter. Zwei Autor­innen, zwei Stimmen, die zu einer werden, so im Klap­pen­text. Aber was P.ROSA zu lesen bietet, ist nicht Text schlechthin: P.ROSA ist Perfor­mance, ist Ton, ist laut und leise …

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Wie man Dinge repa­riert – Martin Peichl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Genera­tion X, der Kult­roman von Douglas Coup­land traf den Nerv der 90er Jahre; das Charak­te­ris­ti­sche der drei jungen „Helden“ des Buchs ist, dass sie aus dem genormten Konsumzwang …

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Sardinen kennen keine Sehn­sucht – Anthologie

Eine Buch­re­zen­sion von Christa Armann. Manchmal geht es um Sardinen. Jedoch auch um Orte, um Heimat, um Mann und Frau, um eine vergan­gene Zukunft, um Außer­ir­di­sche, Politik, Märchen, Pferde, Kochen und Essen …

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Gefeu­erte Sätze – Petra Ganglbauer

Eine Rezen­sion von Erika Kronabitter. Auch in ihrem neuen Gedicht­band „Gefeu­erte Sätze“ mit den Kapi­teln „Gewalt Muster“, „Revi­sited“ und „Bles­suren“ geht es Petra Gangl­bauer, wie schon der Titel program­ma­tisch verkündet … 

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Marillen & Sauer­kraut – Harald Jöllinger

Eine Rezen­sion von Eva Woska-Nimmer­voll. „Das Problem ist ja nur, dass ich sie so gern hab, die Sonja.“ So beginnt eine Kurz­ge­schichte von Harald Jöllinger (BÖS-Lehr­gang 2017/18), die in seinem ersten Erzähl­band „Marillen & Sauerkraut“ …

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Schweindi spielt – Thomas Northoff

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Lako­nisch, humor­voll mithin muten die Lieder und Texte des Autors Thomas Nort­hoff an. Die Ironie ist fein­sinnig arti­ku­liert, unter­stri­chen durch Instru­mente wie die Maultrommel …

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Ache. Ein Versuch. – Udo Kawasser

Eine Buch­re­zen­sion von Petra Gangl­bauer. Als Versuch bezeichnet der Autor, Tänzer und Über­setzer Udo Kawasser sein jüngstes Werk. Es ist in der Tat weit mehr: Eine sprach­re­fle­xive, präzise Schreib- und Such­be­we­gung, besser noch: Findung. Es ist über­dies eine Studie, es ist Anschauung …

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Selbst­por­trät mit kleinen Sonnen – Irene Wondratsch

Eine Buch­re­zen­sion von Brigitta Höpler. Titel und Cover könnten nahe­legen, Irene Wond­ratsch hätte ihre Auto­bio­grafie geschrieben. Tatsäch­lich entwirft sie spie­le­risch, expe­ri­men­tell und sprach­ge­wandt Skizzen und Bilder aus ihrem Leben, – Erin­ne­rungen und Phantasie …

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Dicht. Aufzeich­nungen einer Tage­diebin – Stefanie Sargnagel

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Als Sarah, ein kiffendes Mädchen aus Zürich, in Stefa­nies Klasse kommt, beginnt „der spaßige Teil“ von Stefa­nies Jugend, an dem sie uns mit ihren Aufzeich­nungen teil­haben lässt. Sie zeigen eine Seite von Wien …

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Die Scham – Annie Ernaux

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Écrire la vie – das Leben schreiben – so der Ansatz der fran­zö­si­schen Autorin Annie Ernaux. Ihre erfolg­rei­chen auto­bio­gra­fi­schen Werke erscheinen nun zum Teil in neuer, zum Teil in erst­ma­liger Über­set­zung von Sonja Finck im Suhr­kamp Verlag …

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Wenn rot kommt – Petra Piuk, Barbara Filips

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. Viva Las Vegas! Oder doch nicht ganz? Wer profunde lite­ra­ri­sche und foto­künst­le­ri­sche Einblicke hinter die allzu glit­zernden Fassaden der Spiel­höl­len­stadt in der Mojave-Wüste sucht, ist mit dem vorlie­genden pracht­voll gestal­teten Band …

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In einer kompli­zierten Bezie­hung mit Öster­reich – Martin Peichl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Das anspre­chend gestal­tete zweite Buch von Martin Peichl mutet wie eine gekonnte Fort­set­zung seines Debüts „Wie man Dinge repa­riert“ an. Flanierte der Autor in seinem ersten Buch bei allem Tief­gang von einem Themen­kreis zum nächsten …

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Roter Affe – Kaśka Bryla

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Mania und Tomek sind seit Kindes­beinen an befreundet. Doch nach dem Selbst­mord von Tomeks Mutter zieht es Mania weg von Wien nach Berlin, wo sie sich für eine Stelle als Gefäng­nis­psy­cho­login in der Justiz­voll­zugs­an­stalt Moabit bewirbt …

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Zorn und Stille – Sandra Gugic

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Vom braun glän­zenden Einband des Romans blickt ein weißer Hase. Ob Billy sich an das Kanin­chen erin­nere, fragt Billys Mutter eingangs, als sie anruft, um ihr den Tod des Vaters mitzu­teilen. Neben dem Hasen, der in allen Erin­ne­rungen auftaucht …

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Gips­kind – Gabriele Kögl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Auf die ihr eigene unnach­ahm­liche Weise, in bewusst einfa­chem, konkretem Stil, erzählt Gabriele Kögl in ihrem jüngsten Roman die Entwick­lung einer jungen Frau in den Sech­zi­gern, von ihrer frühen Kind­heit bis zum Schritt in die Eigenverantwortlichkeit …

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Wetter – Hermann Niklas

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Es gibt wenige zeit­ge­nös­si­sche Gedichte, die den Wahr­neh­mungs­rahmen dermaßen sprengen wie die vorlie­genden. Der Autor und poli­ti­sche Bildner Hermann Niklas legt nach „Konfron­ta­tionen“ nun einen Band vor, der die ganze Spannbreite …

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Friss oder stirb – Barbara Rieger

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Souverän und mit unnach­ahm­li­cher Kraft nähert sich Barbara Rieger, die mit „Bis ans Ende Marie“ erfolg­reich debü­tierte, den Themen Mager­sucht und Bulimie. Schon der Einstieg in das formal gelungen aufbe­rei­tete Buch erzeugt einen regel­rechten Sog …

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Echos Kammern – Iris Hanika

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Der neue Roman von Iris Hanika ist ein komplexes und kurz­wei­liges Buch über New York, Berlin und die Ukraine, über Gentri­fi­zie­rung, Unter­schiede zwischen den Genera­tionen, Kommu­ni­ka­tion und incommunicado …

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Am Kippen – Verena Halvax

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Sandra, Mitte 45, vier Kinder, geschieden. Mehr Stoff bräuchte es eigent­lich nicht. Aber da sind noch die Panik­an­fälle, welche die selbst­stän­dige Foto­grafin, die sowieso von Natur aus ängst­lich ist, überfallen …

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Das stumme Tal – Sophie Reyer

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Ange­lehnt an einen realen Mord­fall vor etwa 130 Jahren in Stumm im Zillertal/Tirol entwi­ckelt Sophie Reyer ihren Roman, man könnte fast von einem „Krimi“ spre­chen. Die Hand­lung voll­zieht sich auf drei Zeitebenen …

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Schrift­li­nien. Trans­me­diale Poesie – Günter Vallaster (Hg.)

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Schrift­li­nien – das ist der typo­gra­fi­sche Begriff für die Länge von Buch­staben. Und eben diese „Länge“ soll in der trans­me­dialen Poesie ausge­lotet, über- und unter­schritten, verzerrt, konter­ka­riert, umge­deutet werden …

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Ich an meiner Seite – Birgit Birnbacher

Eine Rezen­sion von Tania Napravnik. Der kurz­wei­lige Roman behan­delt ein ernstes Thema: Birn­ba­cher erzählt von einem jungen straf­fällig gewor­denen Mann, auf der endlosen Suche nach Bestän­dig­keit. Denn selbst nach der Haft­ent­las­sung aus der Justiz­voll­zugs­an­stalt Gerlitz …

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Mittags­stunde – Dörte Hansen

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Nach Dörte Hansens erfolg­rei­chem Debüt­roman war die Neugier auf ihr zweites Buch groß. Und wieder: Lese­ver­gnügen pur! Mit Präzi­sion und subtilem Humor beschreibt Hansen ihre Charak­tere und das Gesicht Nordfrieslands …

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Wer wir wären – Norbert Kröll

Eine Rezen­sion von Tania Napravnik. Der „masku­line“ Roman „Wer wir wären“ gibt Einblicke in das prekäre Künstler-Dasein von Albert/Bertl in der öster­rei­chi­schen Gegen­wart (vor der Corona-Krise). Während der Erzäh­lung stehen ihm sein bester Künstler-Freund Klaus …

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Wir haben keinen Kontakt mehr – Andreas Jungwirth

Eine Rezen­sion von Tania Napravnik. Der anspre­chende, bereits 2019 erschie­nene, Roman umfasst einen stür­mi­schen Streifzug durch Deutsch­land und Öster­reich zu Zeiten des Mauer­falls, entlang der sexu­ellen Begierden des stummen Protagonisten …

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Die Zukunft (der Lite­ratur) – Max Höfler (Hrsg.)

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Gänz­lich auf der Höhe der Zeit, denn wie sollte man sonst die Fühler in die Zukunft ausstre­cken, findet sich die von Max Höfler zusam­men­ge­stellte 50. Ausgabe des Gangan Lit-Mags. „Die Zukunft (der Lite­ratur)“ ist die Gegenwart „,

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Die Welt will getragen werden – Christa Bacovsky

Eine Rezen­sion von Harald Jöllinger. „Die Welt will getragen werden.” Das ist nicht nur die private Meinung von Christa Bacovsky, so hat sie auch ihr zweites Buch benannt. Und wie das gemeint ist, kann man nicht nur am Umschlag sehen, auf dem die Erdkugel von einer Schnecke getragen wird …

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Kinder der Poesie – Barbara Rieger und Alain Barbero

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Begeg­nung inspi­riert, bringt Ideen und initi­iert Projekte. „Kinder der Poesie“ ist das dritte Projekt der Autorin und Schreib­päd­agogin Barbara Rieger und des Foto­grafen Alain Barbero. 2013 star­teten sie den Kaffeehausblog …

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wir gehen. keiper lyrik 21 – Sandra Hubinger

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Ein Prototyp von Lyrik ist tradi­ti­ons­gemäß das Natur­ge­dicht. Oft spie­gelt sich in ihm die Seelen­be­find­lich­keit eines lyri­schen Ichs oder einer verdeckten Sprech­in­stanz. Hierfür werden dunkle Wolken, der erstarrte See …

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Das erste Mal. Autor­innen und Autoren über ihr erstes Buch – Wolf­gang Paterno (Hg.)

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Vier­und­zwanzig öster­rei­chi­sche Autor­innen und Autoren der Jahr­gänge 1943 bis 1982 erin­nern sich an die Entste­hung ihres ersten Buches. Es ist über­ra­schend, dass diese Antho­logie erst die vierte ihrer Art im deut­schen Sprach­raum ist …

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Orte sind – Erika Wimmer Mazohl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Erika Wimmers Gedichte schlagen ein wie Kometen. Das ist an dieser Stelle ausschließ­lich positiv gemeint, sie sind aufge­laden, poetisch und kommen mit einer Wucht daher …

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Als meine Thera­peutin schwieg – Lisa Mundt

Eine Rezen­sion von Laura Nußbaumer. Mit einsil­bigen Fragen und Antworten spre­chen in Lisa Mundts Debüt­roman „Als meine Thera­peutin schwieg“ Thera­peutin Tina und ihre Pati­en­tInnen miteinander …

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Der stehende Fluß – Dieter Sperl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Fraktal, versprengt, voll Bliz­zards, Illu­mi­na­tionen, geis­tigen Versen­kungen, wieder­keh­renden Erin­ne­rungen, Ansichten, Beob­ach­tungen, Gesprä­chen, Fetzen von Inter­ak­tion, Stills, Zeilen …

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Garan­tiert schreiben lernen – Gabriele L. Rico

Eine Rezen­sion von Elisa­beth Fereberger. Gabriele L. Rico war Dozentin für Anglistik und Kunst­päd­agogik in Los Angeles, Schreib­leh­rerin und Autorin. Sie entwi­ckelte zu Beginn der 1980iger Jahre das Clusterverfahren …

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GRATE – .aufzeich­nen­sys­teme

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. .aufzeich­nen­sys­teme, ihres Zeichens „eine figur, die der eigenen aufzeich­nung (text-bild-welten) entspringt, darin agiert, aus diesem heraus durch aufzeich­nung kommuniziert“ …

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Hippo­campus – Gertraud Klemm

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Gertraud Klemm ist eine Meis­terin des Hervor­keh­rens von (trotz der schein­baren Aufge­schlos­sen­heit unserer Gesell­schaft) nach wie vor tabui­sierten Themen …

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Romane und Kurz­ge­schichten schreiben, crea­tive writing – Alex­ander Steele (Hg.)

Eine Rezen­sion von Elisa­beth Fereberger. Alex­ander Steele, Heraus­geber dieses Buches, ist Dekan am Gotham Writers Work­shop, New York, einer Schule für Autoren­Innen. Im Vorwort vernimmt man, dass Schreiben ein Hand­werk sei …

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Seil­tänzer und Zaun­gäste – Jörg Zemmler

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. An den Rändern der Wahr­neh­mung und des bewussten Umgangs mit dem Leben, dem Alltag bewegen sich Jörg Zemm­lers leise und unauf­dring­liche Prosa­texte, die alle als Titel Namen enthalten …

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Thesaurus Rex – René Gisler, Eva Braun, Petra Meyer, Armin Müller (Hg.)

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. Ein Nach­schla­ge­werk? Flach­schla­ge­werk? Lach­schla­ger­werk? Alles zusammen! So präsen­tiert sich Thesaurus rex, das welt­weit erste Koffer­wör­ter­buch, 1064 Seiten stark …

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Mutter brennt – Sophie Reyer

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Sophie Reyers neues Buch ist ein mutiger, akri­bisch kompo­nierter und in der Welt der Belle­tristik zudem unge­wöhn­li­cher Wurf, bewegt es sich doch am schmalen Grat …

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Romane schreiben – Gustav Ernst / Karin Fleischanderl

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Seit ich Anfang der 1980er den ersten Schreib­rat­geber gelesen habe (ein Crea­tive-Writing-Manual, in ameri­ka­ni­schen Buch­hand­lungen im Über­fluss vorhanden), erwarte ich von diesen Büchern …

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_rohr_köhl_auer – Foto-Text-Inter­fe­renzen von Claudia Rohr­auer und Markus Köhle.

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Was für ein inspi­rie­rendes, vergnüg­li­ches, trans­me­diales Dialog-Expe­ri­ment zwischen Foto­grafie und Lite­ratur, zwischen der Foto­grafin Claudia Rohr­auer und dem „Sprach­in­stal­la­teur“ …

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durch / through – Thomas Havlik

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Durch:Wirkungen sind das, nach­hal­tige visuell poeti­sche wie akus­ti­sche Ausein­an­der­set­zungen mit der Welt, wie sie war, wie sie ist, wie sie sein wird. Eine Auseinandersetzung …

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Trak­tate des Windes. Klage Getöse Flucht – Dine Petrik

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Ein souve­räner Flow, der jedoch gestal­tungs­wei­send starke Rhyth­mi­sie­rungen enthält, Tönungen, Retar­die­rungen und somit Musikalität …

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Mir kommt die Hand der Stunde auf meiner Brust so unge­legen, dass ich im Lauf der Dinge beinah mein Herz verwechsle – Isabella Breier

Eine Rezen­sion von Laura Nußbaumer. Nicht noch ein Liebes­ge­dicht? Gut, dann lies doch das neue Werk von Isabella Breier. Das mit dem langen Titel. Genau. Der fängt auf der Vorder­seite an und macht auf der Rück­seite weiter …

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Wien. Eine Stadt im Spiegel ihrer Literatur

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Auf „Wort­wegen“ (Inge­borg Bach­mann) und Text­li­nien durch eine Stadt zu flanieren – was für eine Einla­dung! Thema dieses Kata­log­bu­ches zur gleich­na­migen Ausstellung …

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O.M. – Florian Gantner

Eine Rezen­sion von Laura Nußbaumer. Wie gut kennt man einen Menschen nachdem man sein Buch gelesen hat?
Florian Gantner geht in seinem Roman „O.M.“ den großen SchriftstellerInnen …

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Der Brau­müller Verlag und seine Zeit. 235 Jahre – eine Verlag­s­chronik – Bernd Schuchter

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Es ist viel die Rede von Lite­ratur, es ist oft die Rede von Autor­innen und Autoren bzw. deren Werken, was jedoch Selten­heits­wert hat, ist die Ausein­an­der­set­zung mit einer Verlagsexis­tenz über 235 Jahre …

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Lily und Jack – Ulrike Winkler-Hermaden

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Graz, Mitte der 1930er Jahre: Lilys Mutter, die aus armen bäuer­li­chen Verhält­nissen stammt, wünscht sich für ihre Tochter, dass diese es einmal besser haben möge als sie …

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Heinz und sein Herrl – Eva Woska-Nimmervoll

Eine Rezen­sion von Marlies Thus­wald. Wer hat ihn gesehen? Gibt es ein Motiv? Und hat er den Nach­barn tatsäch­lich umge­bracht? Mit diesen Fragen quält sich das Herrl des gutmü­tigen vier­bei­nigen Heinz …

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P.ROSA – Petra Gangl­bauer, Sophie Reyer

Eine Rezen­sion von Erika Kronabitter. Zwei Autor­innen, zwei Stimmen, die zu einer werden, so im Klap­pen­text. Aber was P.ROSA zu lesen bietet, ist nicht Text schlechthin: P.ROSA ist Perfor­mance, ist Ton, ist laut und leise …

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Wie man Dinge repa­riert – Martin Peichl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Genera­tion X, der Kult­roman von Douglas Coup­land traf den Nerv der 90er Jahre; das Charak­te­ris­ti­sche der drei jungen „Helden“ des Buchs ist, dass sie aus dem genormten Konsumzwang …

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Sardinen kennen keine Sehn­sucht – Anthologie

Eine Buch­re­zen­sion von Christa Armann. Manchmal geht es um Sardinen. Jedoch auch um Orte, um Heimat, um Mann und Frau, um eine vergan­gene Zukunft, um Außer­ir­di­sche, Politik, Märchen, Pferde, Kochen und Essen …

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Gefeu­erte Sätze – Petra Ganglbauer

Eine Rezen­sion von Erika Kronabitter. Auch in ihrem neuen Gedicht­band „Gefeu­erte Sätze“ mit den Kapi­teln „Gewalt Muster“, „Revi­sited“ und „Bles­suren“ geht es Petra Gangl­bauer, wie schon der Titel program­ma­tisch verkündet … 

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Marillen & Sauer­kraut – Harald Jöllinger

Eine Rezen­sion von Eva Woska-Nimmer­voll. „Das Problem ist ja nur, dass ich sie so gern hab, die Sonja.“ So beginnt eine Kurz­ge­schichte von Harald Jöllinger (BÖS-Lehr­gang 2017/18), die in seinem ersten Erzähl­band „Marillen & Sauerkraut“ …

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Schweindi spielt – Thomas Northoff

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Lako­nisch, humor­voll mithin muten die Lieder und Texte des Autors Thomas Nort­hoff an. Die Ironie ist fein­sinnig arti­ku­liert, unter­stri­chen durch Instru­mente wie die Maultrommel …

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Ache. Ein Versuch. – Udo Kawasser

Eine Buch­re­zen­sion von Petra Gangl­bauer. Als Versuch bezeichnet der Autor, Tänzer und Über­setzer Udo Kawasser sein jüngstes Werk. Es ist in der Tat weit mehr: Eine sprach­re­fle­xive, präzise Schreib- und Such­be­we­gung, besser noch: Findung. Es ist über­dies eine Studie, es ist Anschauung …

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Selbst­por­trät mit kleinen Sonnen – Irene Wondratsch

Eine Buch­re­zen­sion von Brigitta Höpler. Titel und Cover könnten nahe­legen, Irene Wond­ratsch hätte ihre Auto­bio­grafie geschrieben. Tatsäch­lich entwirft sie spie­le­risch, expe­ri­men­tell und sprach­ge­wandt Skizzen und Bilder aus ihrem Leben, – Erin­ne­rungen und Phantasie …

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Dicht. Aufzeich­nungen einer Tage­diebin – Stefanie Sargnagel

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Als Sarah, ein kiffendes Mädchen aus Zürich, in Stefa­nies Klasse kommt, beginnt „der spaßige Teil“ von Stefa­nies Jugend, an dem sie uns mit ihren Aufzeich­nungen teil­haben lässt. Sie zeigen eine Seite von Wien …

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Die Scham – Annie Ernaux

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Écrire la vie – das Leben schreiben – so der Ansatz der fran­zö­si­schen Autorin Annie Ernaux. Ihre erfolg­rei­chen auto­bio­gra­fi­schen Werke erscheinen nun zum Teil in neuer, zum Teil in erst­ma­liger Über­set­zung von Sonja Finck im Suhr­kamp Verlag …

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Wenn rot kommt – Petra Piuk, Barbara Filips

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. Viva Las Vegas! Oder doch nicht ganz? Wer profunde lite­ra­ri­sche und foto­künst­le­ri­sche Einblicke hinter die allzu glit­zernden Fassaden der Spiel­höl­len­stadt in der Mojave-Wüste sucht, ist mit dem vorlie­genden pracht­voll gestal­teten Band …

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In einer kompli­zierten Bezie­hung mit Öster­reich – Martin Peichl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Das anspre­chend gestal­tete zweite Buch von Martin Peichl mutet wie eine gekonnte Fort­set­zung seines Debüts „Wie man Dinge repa­riert“ an. Flanierte der Autor in seinem ersten Buch bei allem Tief­gang von einem Themen­kreis zum nächsten …

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Roter Affe – Kaśka Bryla

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Mania und Tomek sind seit Kindes­beinen an befreundet. Doch nach dem Selbst­mord von Tomeks Mutter zieht es Mania weg von Wien nach Berlin, wo sie sich für eine Stelle als Gefäng­nis­psy­cho­login in der Justiz­voll­zugs­an­stalt Moabit bewirbt …

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Zorn und Stille – Sandra Gugic

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Vom braun glän­zenden Einband des Romans blickt ein weißer Hase. Ob Billy sich an das Kanin­chen erin­nere, fragt Billys Mutter eingangs, als sie anruft, um ihr den Tod des Vaters mitzu­teilen. Neben dem Hasen, der in allen Erin­ne­rungen auftaucht …

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Gips­kind – Gabriele Kögl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Auf die ihr eigene unnach­ahm­liche Weise, in bewusst einfa­chem, konkretem Stil, erzählt Gabriele Kögl in ihrem jüngsten Roman die Entwick­lung einer jungen Frau in den Sech­zi­gern, von ihrer frühen Kind­heit bis zum Schritt in die Eigenverantwortlichkeit …

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Wetter – Hermann Niklas

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Es gibt wenige zeit­ge­nös­si­sche Gedichte, die den Wahr­neh­mungs­rahmen dermaßen sprengen wie die vorlie­genden. Der Autor und poli­ti­sche Bildner Hermann Niklas legt nach „Konfron­ta­tionen“ nun einen Band vor, der die ganze Spannbreite …

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Friss oder stirb – Barbara Rieger

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Souverän und mit unnach­ahm­li­cher Kraft nähert sich Barbara Rieger, die mit „Bis ans Ende Marie“ erfolg­reich debü­tierte, den Themen Mager­sucht und Bulimie. Schon der Einstieg in das formal gelungen aufbe­rei­tete Buch erzeugt einen regel­rechten Sog …

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Echos Kammern – Iris Hanika

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Der neue Roman von Iris Hanika ist ein komplexes und kurz­wei­liges Buch über New York, Berlin und die Ukraine, über Gentri­fi­zie­rung, Unter­schiede zwischen den Genera­tionen, Kommu­ni­ka­tion und incommunicado …

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Am Kippen – Verena Halvax

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Sandra, Mitte 45, vier Kinder, geschieden. Mehr Stoff bräuchte es eigent­lich nicht. Aber da sind noch die Panik­an­fälle, welche die selbst­stän­dige Foto­grafin, die sowieso von Natur aus ängst­lich ist, überfallen …

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Das stumme Tal – Sophie Reyer

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Ange­lehnt an einen realen Mord­fall vor etwa 130 Jahren in Stumm im Zillertal/Tirol entwi­ckelt Sophie Reyer ihren Roman, man könnte fast von einem „Krimi“ spre­chen. Die Hand­lung voll­zieht sich auf drei Zeitebenen …

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Schrift­li­nien. Trans­me­diale Poesie – Günter Vallaster (Hg.)

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Schrift­li­nien – das ist der typo­gra­fi­sche Begriff für die Länge von Buch­staben. Und eben diese „Länge“ soll in der trans­me­dialen Poesie ausge­lotet, über- und unter­schritten, verzerrt, konter­ka­riert, umge­deutet werden …

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Ich an meiner Seite – Birgit Birnbacher

Eine Rezen­sion von Tania Napravnik. Der kurz­wei­lige Roman behan­delt ein ernstes Thema: Birn­ba­cher erzählt von einem jungen straf­fällig gewor­denen Mann, auf der endlosen Suche nach Bestän­dig­keit. Denn selbst nach der Haft­ent­las­sung aus der Justiz­voll­zugs­an­stalt Gerlitz …

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Mittags­stunde – Dörte Hansen

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Nach Dörte Hansens erfolg­rei­chem Debüt­roman war die Neugier auf ihr zweites Buch groß. Und wieder: Lese­ver­gnügen pur! Mit Präzi­sion und subtilem Humor beschreibt Hansen ihre Charak­tere und das Gesicht Nordfrieslands …

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Wer wir wären – Norbert Kröll

Eine Rezen­sion von Tania Napravnik. Der „masku­line“ Roman „Wer wir wären“ gibt Einblicke in das prekäre Künstler-Dasein von Albert/Bertl in der öster­rei­chi­schen Gegen­wart (vor der Corona-Krise). Während der Erzäh­lung stehen ihm sein bester Künstler-Freund Klaus …

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Wir haben keinen Kontakt mehr – Andreas Jungwirth

Eine Rezen­sion von Tania Napravnik. Der anspre­chende, bereits 2019 erschie­nene, Roman umfasst einen stür­mi­schen Streifzug durch Deutsch­land und Öster­reich zu Zeiten des Mauer­falls, entlang der sexu­ellen Begierden des stummen Protagonisten …

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Die Zukunft (der Lite­ratur) – Max Höfler (Hrsg.)

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Gänz­lich auf der Höhe der Zeit, denn wie sollte man sonst die Fühler in die Zukunft ausstre­cken, findet sich die von Max Höfler zusam­men­ge­stellte 50. Ausgabe des Gangan Lit-Mags. „Die Zukunft (der Lite­ratur)“ ist die Gegenwart „,

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Die Welt will getragen werden – Christa Bacovsky

Eine Rezen­sion von Harald Jöllinger. „Die Welt will getragen werden.” Das ist nicht nur die private Meinung von Christa Bacovsky, so hat sie auch ihr zweites Buch benannt. Und wie das gemeint ist, kann man nicht nur am Umschlag sehen, auf dem die Erdkugel von einer Schnecke getragen wird …

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Kinder der Poesie – Barbara Rieger und Alain Barbero

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Begeg­nung inspi­riert, bringt Ideen und initi­iert Projekte. „Kinder der Poesie“ ist das dritte Projekt der Autorin und Schreib­päd­agogin Barbara Rieger und des Foto­grafen Alain Barbero. 2013 star­teten sie den Kaffeehausblog …

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wir gehen. keiper lyrik 21 – Sandra Hubinger

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Ein Prototyp von Lyrik ist tradi­ti­ons­gemäß das Natur­ge­dicht. Oft spie­gelt sich in ihm die Seelen­be­find­lich­keit eines lyri­schen Ichs oder einer verdeckten Sprech­in­stanz. Hierfür werden dunkle Wolken, der erstarrte See …

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Das erste Mal. Autor­innen und Autoren über ihr erstes Buch – Wolf­gang Paterno (Hg.)

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Vier­und­zwanzig öster­rei­chi­sche Autor­innen und Autoren der Jahr­gänge 1943 bis 1982 erin­nern sich an die Entste­hung ihres ersten Buches. Es ist über­ra­schend, dass diese Antho­logie erst die vierte ihrer Art im deut­schen Sprach­raum ist …

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Orte sind – Erika Wimmer Mazohl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Erika Wimmers Gedichte schlagen ein wie Kometen. Das ist an dieser Stelle ausschließ­lich positiv gemeint, sie sind aufge­laden, poetisch und kommen mit einer Wucht daher …

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Als meine Thera­peutin schwieg – Lisa Mundt

Eine Rezen­sion von Laura Nußbaumer. Mit einsil­bigen Fragen und Antworten spre­chen in Lisa Mundts Debüt­roman „Als meine Thera­peutin schwieg“ Thera­peutin Tina und ihre Pati­en­tInnen miteinander …

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Der stehende Fluß – Dieter Sperl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Fraktal, versprengt, voll Bliz­zards, Illu­mi­na­tionen, geis­tigen Versen­kungen, wieder­keh­renden Erin­ne­rungen, Ansichten, Beob­ach­tungen, Gesprä­chen, Fetzen von Inter­ak­tion, Stills, Zeilen …

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Garan­tiert schreiben lernen – Gabriele L. Rico

Eine Rezen­sion von Elisa­beth Fereberger. Gabriele L. Rico war Dozentin für Anglistik und Kunst­päd­agogik in Los Angeles, Schreib­leh­rerin und Autorin. Sie entwi­ckelte zu Beginn der 1980iger Jahre das Clusterverfahren …

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GRATE – .aufzeich­nen­sys­teme

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. .aufzeich­nen­sys­teme, ihres Zeichens „eine figur, die der eigenen aufzeich­nung (text-bild-welten) entspringt, darin agiert, aus diesem heraus durch aufzeich­nung kommuniziert“ …

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Hippo­campus – Gertraud Klemm

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Gertraud Klemm ist eine Meis­terin des Hervor­keh­rens von (trotz der schein­baren Aufge­schlos­sen­heit unserer Gesell­schaft) nach wie vor tabui­sierten Themen …

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Romane und Kurz­ge­schichten schreiben, crea­tive writing – Alex­ander Steele (Hg.)

Eine Rezen­sion von Elisa­beth Fereberger. Alex­ander Steele, Heraus­geber dieses Buches, ist Dekan am Gotham Writers Work­shop, New York, einer Schule für Autoren­Innen. Im Vorwort vernimmt man, dass Schreiben ein Hand­werk sei …

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Seil­tänzer und Zaun­gäste – Jörg Zemmler

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. An den Rändern der Wahr­neh­mung und des bewussten Umgangs mit dem Leben, dem Alltag bewegen sich Jörg Zemm­lers leise und unauf­dring­liche Prosa­texte, die alle als Titel Namen enthalten …

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Thesaurus Rex – René Gisler, Eva Braun, Petra Meyer, Armin Müller (Hg.)

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. Ein Nach­schla­ge­werk? Flach­schla­ge­werk? Lach­schla­ger­werk? Alles zusammen! So präsen­tiert sich Thesaurus rex, das welt­weit erste Koffer­wör­ter­buch, 1064 Seiten stark …

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Mutter brennt – Sophie Reyer

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Sophie Reyers neues Buch ist ein mutiger, akri­bisch kompo­nierter und in der Welt der Belle­tristik zudem unge­wöhn­li­cher Wurf, bewegt es sich doch am schmalen Grat …

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Romane schreiben – Gustav Ernst / Karin Fleischanderl

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Seit ich Anfang der 1980er den ersten Schreib­rat­geber gelesen habe (ein Crea­tive-Writing-Manual, in ameri­ka­ni­schen Buch­hand­lungen im Über­fluss vorhanden), erwarte ich von diesen Büchern …

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_rohr_köhl_auer – Foto-Text-Inter­fe­renzen von Claudia Rohr­auer und Markus Köhle.

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Was für ein inspi­rie­rendes, vergnüg­li­ches, trans­me­diales Dialog-Expe­ri­ment zwischen Foto­grafie und Lite­ratur, zwischen der Foto­grafin Claudia Rohr­auer und dem „Sprach­in­stal­la­teur“ …

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durch / through – Thomas Havlik

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Durch:Wirkungen sind das, nach­hal­tige visuell poeti­sche wie akus­ti­sche Ausein­an­der­set­zungen mit der Welt, wie sie war, wie sie ist, wie sie sein wird. Eine Auseinandersetzung …

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Trak­tate des Windes. Klage Getöse Flucht – Dine Petrik

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Ein souve­räner Flow, der jedoch gestal­tungs­wei­send starke Rhyth­mi­sie­rungen enthält, Tönungen, Retar­die­rungen und somit Musikalität …

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Mir kommt die Hand der Stunde auf meiner Brust so unge­legen, dass ich im Lauf der Dinge beinah mein Herz verwechsle – Isabella Breier

Eine Rezen­sion von Laura Nußbaumer. Nicht noch ein Liebes­ge­dicht? Gut, dann lies doch das neue Werk von Isabella Breier. Das mit dem langen Titel. Genau. Der fängt auf der Vorder­seite an und macht auf der Rück­seite weiter …

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Wien. Eine Stadt im Spiegel ihrer Literatur

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Auf „Wort­wegen“ (Inge­borg Bach­mann) und Text­li­nien durch eine Stadt zu flanieren – was für eine Einla­dung! Thema dieses Kata­log­bu­ches zur gleich­na­migen Ausstellung …

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O.M. – Florian Gantner

Eine Rezen­sion von Laura Nußbaumer. Wie gut kennt man einen Menschen nachdem man sein Buch gelesen hat?
Florian Gantner geht in seinem Roman „O.M.“ den großen SchriftstellerInnen …

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Der Brau­müller Verlag und seine Zeit. 235 Jahre – eine Verlag­s­chronik – Bernd Schuchter

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Es ist viel die Rede von Lite­ratur, es ist oft die Rede von Autor­innen und Autoren bzw. deren Werken, was jedoch Selten­heits­wert hat, ist die Ausein­an­der­set­zung mit einer Verlagsexis­tenz über 235 Jahre …

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Lily und Jack – Ulrike Winkler-Hermaden

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Graz, Mitte der 1930er Jahre: Lilys Mutter, die aus armen bäuer­li­chen Verhält­nissen stammt, wünscht sich für ihre Tochter, dass diese es einmal besser haben möge als sie …

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Heinz und sein Herrl – Eva Woska-Nimmervoll

Eine Rezen­sion von Marlies Thus­wald. Wer hat ihn gesehen? Gibt es ein Motiv? Und hat er den Nach­barn tatsäch­lich umge­bracht? Mit diesen Fragen quält sich das Herrl des gutmü­tigen vier­bei­nigen Heinz …

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P.ROSA – Petra Gangl­bauer, Sophie Reyer

Eine Rezen­sion von Erika Kronabitter. Zwei Autor­innen, zwei Stimmen, die zu einer werden, so im Klap­pen­text. Aber was P.ROSA zu lesen bietet, ist nicht Text schlechthin: P.ROSA ist Perfor­mance, ist Ton, ist laut und leise …

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Wie man Dinge repa­riert – Martin Peichl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Genera­tion X, der Kult­roman von Douglas Coup­land traf den Nerv der 90er Jahre; das Charak­te­ris­ti­sche der drei jungen „Helden“ des Buchs ist, dass sie aus dem genormten Konsumzwang …

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Sardinen kennen keine Sehn­sucht – Anthologie

Eine Buch­re­zen­sion von Christa Armann. Manchmal geht es um Sardinen. Jedoch auch um Orte, um Heimat, um Mann und Frau, um eine vergan­gene Zukunft, um Außer­ir­di­sche, Politik, Märchen, Pferde, Kochen und Essen …

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Gefeu­erte Sätze – Petra Ganglbauer

Eine Rezen­sion von Erika Kronabitter. Auch in ihrem neuen Gedicht­band „Gefeu­erte Sätze“ mit den Kapi­teln „Gewalt Muster“, „Revi­sited“ und „Bles­suren“ geht es Petra Gangl­bauer, wie schon der Titel program­ma­tisch verkündet … 

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Marillen & Sauer­kraut – Harald Jöllinger

Eine Rezen­sion von Eva Woska-Nimmer­voll. „Das Problem ist ja nur, dass ich sie so gern hab, die Sonja.“ So beginnt eine Kurz­ge­schichte von Harald Jöllinger (BÖS-Lehr­gang 2017/18), die in seinem ersten Erzähl­band „Marillen & Sauerkraut“ …

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Schweindi spielt – Thomas Northoff

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Lako­nisch, humor­voll mithin muten die Lieder und Texte des Autors Thomas Nort­hoff an. Die Ironie ist fein­sinnig arti­ku­liert, unter­stri­chen durch Instru­mente wie die Maultrommel …

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Ache. Ein Versuch. – Udo Kawasser

Eine Buch­re­zen­sion von Petra Gangl­bauer. Als Versuch bezeichnet der Autor, Tänzer und Über­setzer Udo Kawasser sein jüngstes Werk. Es ist in der Tat weit mehr: Eine sprach­re­fle­xive, präzise Schreib- und Such­be­we­gung, besser noch: Findung. Es ist über­dies eine Studie, es ist Anschauung …

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Selbst­por­trät mit kleinen Sonnen – Irene Wondratsch

Eine Buch­re­zen­sion von Brigitta Höpler. Titel und Cover könnten nahe­legen, Irene Wond­ratsch hätte ihre Auto­bio­grafie geschrieben. Tatsäch­lich entwirft sie spie­le­risch, expe­ri­men­tell und sprach­ge­wandt Skizzen und Bilder aus ihrem Leben, – Erin­ne­rungen und Phantasie …

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