Rezensionen

Erika Danne­berg. Schrift­stel­lerin • Psycho­ana­ly­ti­kerin • Frie­dens­ak­ti­vistin – Chris­tine Riccabona

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Die Suche nach Zuge­hö­rig­keit. So könnte die Biografie Erika Danne­bergs, die heuer 100 Jahre alt geworden wäre, über­schrieben sein. In fünf Kapi­teln zeichnet Chris­tine Ricc­abona das Leben dieser bemer­kens­werten Persön­lich­keit nach …

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Wolfs Tochter – Erika Wimmer Mazohl

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Heuer wäre Erika Danne­berg 100 Jahre alt geworden. Dies nahm Erika Wimmer Mazohl zum Anlass, sich dieser viel­sei­tigen Persön­lich­keit zu widmen. Sie war Über­set­zerin, Psycho­ana­ly­ti­kerin, Frie­dens­ak­ti­vistin, poli­tisch aktive Kommunistin …

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Buch­tipps für den Sommer

Eine Auswahl von Petra Ganglbauer.

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an den hunden erkennst du die zeiten – Chris­toph W. Bauer

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Ich sehe meine Arbeit gene­rell als eine, die an andere erin­nert, sagt Chris­toph W. Bauer im Inter­view und zitiert den verstor­benen Autor Gert Jonke, dem er im aktu­ellen Lyrik­band ein Gedicht gewidmet hat …

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Das giftige Glück – Gudrun Lerchbaum

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Eine von MS gequälte Ex-Anarcho-Frau, eine Haft­ent­las­sene mit Helfer­syn­drom, eine abge­brüht wirken wollende 14-Jährige, die ihre Mutter vermisst, ein über­for­derter Vater, ein pilz-beses­sener Blogger und eine mutierte Pflanze …

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Das Journal der Valerie Vogler – Constantin Schwab

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Vor dem Hinter­grund der düsteren norwe­gi­schen Land­schaft erzählt Constantin Schwab vorlie­genden Roman und rückt die Jour­na­listin Valerie Vogler in den Fokus …

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Buch­tipps für den Frühling

Eine Auswahl von Petra Ganglbauer.

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Welttag des Buches 2022

Wir feiern diesen 23. April mit einem kleinen Video und zeigen euch kompakt die rezen­sierten Bücher und die Verfas­se­rinnen. Viel Freude beim kleinen lite­ra­ri­schen Jahresrückblick!

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Im Heimweh ist ein blauer Saal – Herta Müller

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Mit Schere und Papier schreiben? Bilder entstehen lassen für das Auge, aber auch im Kopf und in der Seele? Herta Müllers Collagen sind poeti­sche Kunst­werke, die eintau­chen lassen …

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Was bei uns bleibt – Didi Drobna

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. In allen Veröf­fent­li­chungen Didi Drobnas sind es die Bezie­hungen, die breiten Raum einnehmen, ihr Inein­an­der­greifen das tragende Element bilden. Im vorlie­genden Roman ist es die innige Verbindung …

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Brot­jobs & Lite­ratur – Iuditha Balint, Julia Dathe, Kathrin Schadt und Chris­toph Wenzel (Hg.)

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Während ich an dieser Rezen­sion schreibe, postet Kathrin Schadt auf Face­book: Eine oft gele­sene Antwort eines Veran­stal­ters auf die Hono­rar­frage des/der Autor:in (heute): „Wir haben nun noch­mals Rück­sprache gehalten. Leider muss ich mitteilen …

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Mori­turi. Roman – Olga Flor

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Das Cover von Olga Flors achtem Roman – eine gelbe Kugel mit leuch­tend roten Tenta­keln – lässt an Corona denken. Doch es handelt sich um den Sonnentau, eine fleisch­fres­sende Pflanze, die auf Moor­böden wächst …

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Lebens­adern: Frau­en­leben – Stefanie Pichler

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Wir müssen dran­bleiben, weiter­ma­chen, mahnt Stefanie Pichler in ihrem Kunst­buch „Lebens­adern: Frau­en­leben“ und resü­miert: „Haben wir am Ende vergessen, was wir eigent­lich wollten? Welche Forde­rungen stellte die Frau­en­be­we­gung der 1970er Jahre?“ …

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Frauen Lite­ratur – Nicole Seifert

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Haben Sie schon einmal von dem Roman „Effi Briest” von Theodor Fontane gehört? Und wie sieht es mit „Aus guter Familie” von Gabriele Reuter aus? Beide Romane waren zur Zeit ihres Erschei­nens im Jahr 1895 sowohl beim Publikum …

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Flecken­ver­lauf. Ein Tage- und Arbeits­buch – Terézia Mora

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. „Nicht sterben“ – Terézia Moras prägnanter Titel der Frank­furter Poetik­vor­le­sung von 2014 haftete lange Zeit in meinem Gedächtnis, insbe­son­dere ihre Einfüh­rung: Aus der Höhle kommen. Eine Autorin, von der ich mehr lesen wollte …

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Soviel man weiß – Florian Gantner

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Auf den ersten Blick sieht in Florian Gant­ners Roman alles ganz einfach aus. Es gibt vier Protagonist:innen, die im selben Haus wohnen, sich hin und wieder über den Weg laufen, einander beob­achten und beob­achtet werden …

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Schnitt­bild – Anna Felnhofer

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Von unglei­chen Macht­ver­hält­nissen in thera­peu­ti­schen und privaten Bezie­hungen erzählt Anna Feln­hofer in ihrem Debüt „Schnitt­bild“. Mit den Kapi­tel­über­schriften Milch-Mohn-Minze-Marzipan eröffnet sie sinn­liche Zugänge …

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Der Geruch der Seele – Jad Turjman

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Im Juni 2010 studiert Tarek arabi­sche Lite­ratur an der Univer­sität von Damaskus. Arabisch­lehrer will er nicht werden – das Schul­system ist ihm zu repressiv und verhasst. Er liebt die Sprache, Geschichte und Kalli­gra­phie und schreibt Gedichte …

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Die Frau im Atelier – Elke Steiner

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Marius ist ein Künstler mit zahl­rei­chen Obses­sionen und einer Miss­bil­dung, die er unter einer Mütze verbirgt. Er malt Bilder, deren beherr­schende Farbe ein Dunkel­gold ist, das nur er mischen kann. Es handelt sich um Abbil­dungen ein und derselben Frau …

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Mein Vater, der Vogel – Chris­tian Futscher

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Woran werden wir uns erin­nern, wenn wir zurück­bli­cken auf die mit den Eltern verbrachten Kind­heits­jahre? Die text­losen Bezie­hungs­ge­schichten zwischen „Vater und Sohn“ von Erich Ohser (alias e.o.plauen, 1903–1944) sind land­läufig bekannt …

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Mutter werden. Mutter sein. Autor­innen über die ärgste Sache der Welt – Barbara Rieger (Hg.)

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Mit der Antho­logie „Mutter werden. Mutter sein. Autor­innen über die ärgste Sache der Welt“ ist der Heraus­ge­berin Barbara Rieger und den vier­zehn einge­la­denen Autor­innen ein arges und wunder­bares Buch gelungen …

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Teresa hört auf – Silvia Pistonig

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Die Haupt­figur Teresa ist fast dreißig, arbeitet in einer Matu­ra­reise-Agentur und hat sich nicht nur von ihrer Familie, sondern von allem abge­kap­selt. Sie kann sich selbst nicht mehr als Ganzes wahrnehmen …

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Alpha­bet­buch – Frantz Wittkamp

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Das Alpha­bet­buch von Frantz Witt­kamp ist ein immer­wäh­rendes Kalen­der­merk­buch mit einem Vers für jeden Tag. Ergänzt werden die Verse von einem ABCda­rium zu Beginn und der Anlei­tung „Wie man ein Gedicht macht“ …

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Die Tiefe der Zeit – Petra Ganglbauer

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Was aber sind die kleinsten Dinge? Mit dieser Frage zieht uns die Autorin unwei­ger­lich hinein in den Erzähl­band „Die Tiefe der Zeit“. Darin verhan­delt Gangl­bauer exis­ten­zi­elle Daseins­mo­mente mensch­li­chen Lebens …

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Mutter­milch – Melissa Broder

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Broders Prot­ago­nistin Rachel ist vier­und­zwanzig, arbeitet in einer Talent­ma­nage­ment-Firma in Los Angeles und tritt als Come­dian auf. Sie hält sich strikt an selbst aufer­legte Ernäh­rungs- und Bewegungsregeln …

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Ich über­gebe das Zeit­alter. Gedichte. – István Kemény

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Gedichte sind mitunter vergleichbar mit Musik. Den vorlie­genden Lyrik­band Ich über­gebe das Zeit­alter beginnt István Kemény, geboren 1961 in Buda­pest, mit der Ouver­türe „Weck den Schla­fenden“ und appel­liert darin …

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Sagen Reloaded – Thomas Ball­hausen und Sophie Reyer (Hg.)

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Laut dem Vorwort des Heraus­ge­bers und der Heraus­ge­berin hat die vorlie­gende Antho­logie den Anspruch einer ambi­tio­nierten und viel­schich­tigen Ausein­an­der­set­zung mit dem öster­rei­chi­schen Sagenschatz …

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Das zweite Gesicht. Gedichte. – Erika Wimmer-Mazohl

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Der Mensch als rätsel­haftes Wesen. Neun Skiz­zen­bü­cher Markus Vallazzas bilden die Hinter­grund­folie für Erika Wimmer- Mazohls lyri­sche Notate. Fein­sinnig „über­setzt“ sie seine Zeich­nungen mensch­li­cher Gesichter in eine eigene Sprache …

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Kinder kriegen. Repro­duk­tion Reloaded – Barbara Peve­ling, Nikola Richter (Hg.)

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Dem eigenen Kinder­wunsch und dem der Partner*in nach­spüren, ihn hinter­fragen. Viel­leicht gar keinen haben. Den Umgang mit Schwan­ger­schaft thema­ti­sieren: Der Sex davor. Die Bezie­hung oder Nicht-Bezie­hung danach …

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Sterben im Sommer – Zsuzsa Bánk

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Wie fühlt es sich an, wenn man Spuren des Älter­wer­dens hautnah und ohne Filter an den eigenen Eltern miter­lebt? Und wie verän­dert sich die Wahr­neh­mung auf das eigene Leben, wenn gemeinsam verbrachte Urlaubs­tage mit dem Vater gezählt sind …

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Die schreck­liche Stadt K. – Judith Gruber-Rizy

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Von den Unwäg­bar­keiten weib­li­cher Lebens­zu­sam­men­hänge erzählte Gruber-Rizy im Vorgän­ger­roman „Eines Tages verschwand Karola“. Auch im aktu­ellen Werk steht eine weib­liche Figur im Fokus: Rosa, Enddreißigerin …

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POEDU · Poesie von Kindern für Kinder

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. MEHR POESIE BRAUCHT DIE WELT. „Poesie ist ein weib­li­ches Wort oder eine Mehr­zahl, obwohl es sich eher wie Singular anhört“, schreibt Leo (10 Jahre). Poesie ist etwas, was meist Erwach­sene machen, lesen, schreiben, und das wiederum für Erwachsene …

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Es fehlt viel – Kathe­rina Braschel

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Warten Sie nicht auf einen Span­nungs­bogen. Es geht nicht darum“, steht im Klap­pen­text von Kathe­rina Braschels Buch „Es fehlt viel“. Das stimmt – und stimmt nicht. Es gibt rote Fäden, die diese Text­mon­tage zusammenhalten …

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Welttag des Buches 2021

Freitag, 23. April ist der Welttag des Buches! Wir feiern diesen Tag mit einem kleinen Video …

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Arigato – Ursula Wiegele

Eine Rezen­sion von Roswitha Perfahl. Mit bewun­derns­werter Leich­tig­keit erzählt Ursula Wiegele in ihrem vierten Roman „Arigato“ von der jungen Vera, der nach dem verhee­renden Erdbeben in Friaul 1976 zu den öster­rei­chi­schen Verwandten nach Villach geschickt wird …

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Aus der Welt – Karl Ove Knausgård

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Der norwe­gi­sche Autor Karl Ove Knaus­gård wurde mit seinem sechs­bän­digen auto­bio­gra­fi­schen Zyklus „Min Kamp” welt­be­rühmt und erhielt 2017 den Öster­rei­chi­schen Staats­preis für Euro­päi­sche Literatur …

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Der Schwert­könig und die Biene. Tech­ny­phion. – Peter Pessl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Ein Univer­sal­werk hat der Autor und Radio­künstler Peter Pessl mit seinem jüngsten Buch, das von der Komple­xität des Verfah­rens an seine bishe­rigen Publi­ka­tionen anschließt, geschaffen …

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Schreib­tisch mit Aussicht. Schrift­stel­le­rinnen über ihr Schreiben – Ilka Piep­gras (Hg.)

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. In der Antho­logie „Schreib­tisch mit Aussicht“, heraus­ge­geben von Ilka Piep­gras, erzählen 24 Schrift­stel­le­rinnen aus Europa und USA über ihr Schreiben. Was sie antreibt, wie sie beginnen, wie sie weiter­schreiben, was sie ermutigt …

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Reigen Reloaded – Barbara Rieger (Hg.)

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Barbara Rieger hat jeweils fünf Autor­innen und Autoren einge­laden, Schnitz­lers Reigen ins 21. Jahr­hun­dert zu über­tragen und in Prosa zu über­setzen. Die Spiel­regel lautet: Jede/r „erbt“ eine Figur aus der voran­ge­gan­genen Episode …

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Umkrei­sung – Lucas Cejpek

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Von glas­klarer, ästhe­tisch gesto­chener Sprache muten die vorlie­genden Exkurse von Lucas Cejpek an: kris­tal­lene Augen­blicke, die trotz des strin­genten intel­lek­tu­ellen Anspruchs reiz­voll wie die Welt selbst sind …

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Sisi, Sex und Semmel­knödel: Ein Araber ergründet die öster­rei­chi­sche Seele – Omar Khir Alanam

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. 2014 erreicht Omar Khir Alanam über den Libanon und die Türkei schließ­lich Öster­reich. Inner­halb von zwei Jahren lernt er so gut Deutsch, dass er sich als Poetry Slammer einen Namen machen kann. Außerdem arbeitet er als Kulturvermittler …

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Groß­wild­jäger. Die wahre Geschichte eines kleinen großen Kämp­fers – Karin Ammer

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Das Wunsch­kind ist da! Schwan­ger­schaft und Geburt sind kompli­ka­ti­onslos verlaufen. Alles in Ordnung, sollte man meinen? Doch bei einer Routi­ne­un­ter­su­chung am dritten Tag werden gleich mehrere lebens­dro­hende Herzfehler …

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Trice­r­a­tops – Stephan Roiss

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. In anein­ander gereihten Szenen schil­dert ein nicht weiter defi­niertes Wir, was vor sich geht. Es nimmt dabei eine Perspek­tive in der Art eines außen­ste­henden Repor­ters ein. Wie mit einer Kamera werden die Geschehnisse …

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Dicht. Aufzeich­nungen einer Tage­diebin – Stefanie Sargnagel

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Als Sarah, ein kiffendes Mädchen aus Zürich, in Stefa­nies Klasse kommt, beginnt „der spaßige Teil“ von Stefa­nies Jugend, an dem sie uns mit ihren Aufzeich­nungen teil­haben lässt. Sie zeigen eine Seite von Wien …

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Die Scham – Annie Ernaux

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Écrire la vie – das Leben schreiben – so der Ansatz der fran­zö­si­schen Autorin Annie Ernaux. Ihre erfolg­rei­chen auto­bio­gra­fi­schen Werke erscheinen nun zum Teil in neuer, zum Teil in erst­ma­liger Über­set­zung von Sonja Finck im Suhr­kamp Verlag …

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Wenn rot kommt – Petra Piuk, Barbara Filips

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. Viva Las Vegas! Oder doch nicht ganz? Wer profunde lite­ra­ri­sche und foto­künst­le­ri­sche Einblicke hinter die allzu glit­zernden Fassaden der Spiel­höl­len­stadt in der Mojave-Wüste sucht, ist mit dem vorlie­genden pracht­voll gestal­teten Band …

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In einer kompli­zierten Bezie­hung mit Öster­reich – Martin Peichl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Das anspre­chend gestal­tete zweite Buch von Martin Peichl mutet wie eine gekonnte Fort­set­zung seines Debüts „Wie man Dinge repa­riert“ an. Flanierte der Autor in seinem ersten Buch bei allem Tief­gang von einem Themen­kreis zum nächsten …

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Roter Affe – Kaśka Bryla

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Mania und Tomek sind seit Kindes­beinen an befreundet. Doch nach dem Selbst­mord von Tomeks Mutter zieht es Mania weg von Wien nach Berlin, wo sie sich für eine Stelle als Gefäng­nis­psy­cho­login in der Justiz­voll­zugs­an­stalt Moabit bewirbt …

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Zorn und Stille – Sandra Gugic

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Vom braun glän­zenden Einband des Romans blickt ein weißer Hase. Ob Billy sich an das Kanin­chen erin­nere, fragt Billys Mutter eingangs, als sie anruft, um ihr den Tod des Vaters mitzu­teilen. Neben dem Hasen, der in allen Erin­ne­rungen auftaucht …

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Gips­kind – Gabriele Kögl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Auf die ihr eigene unnach­ahm­liche Weise, in bewusst einfa­chem, konkretem Stil, erzählt Gabriele Kögl in ihrem jüngsten Roman die Entwick­lung einer jungen Frau in den Sech­zi­gern, von ihrer frühen Kind­heit bis zum Schritt in die Eigenverantwortlichkeit …

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Erika Danne­berg. Schrift­stel­lerin • Psycho­ana­ly­ti­kerin • Frie­dens­ak­ti­vistin – Chris­tine Riccabona

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Die Suche nach Zuge­hö­rig­keit. So könnte die Biografie Erika Danne­bergs, die heuer 100 Jahre alt geworden wäre, über­schrieben sein. In fünf Kapi­teln zeichnet Chris­tine Ricc­abona das Leben dieser bemer­kens­werten Persön­lich­keit nach …

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Wolfs Tochter – Erika Wimmer Mazohl

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Heuer wäre Erika Danne­berg 100 Jahre alt geworden. Dies nahm Erika Wimmer Mazohl zum Anlass, sich dieser viel­sei­tigen Persön­lich­keit zu widmen. Sie war Über­set­zerin, Psycho­ana­ly­ti­kerin, Frie­dens­ak­ti­vistin, poli­tisch aktive Kommunistin …

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Buch­tipps für den Sommer

Eine Auswahl von Petra Ganglbauer.

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an den hunden erkennst du die zeiten – Chris­toph W. Bauer

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Ich sehe meine Arbeit gene­rell als eine, die an andere erin­nert, sagt Chris­toph W. Bauer im Inter­view und zitiert den verstor­benen Autor Gert Jonke, dem er im aktu­ellen Lyrik­band ein Gedicht gewidmet hat …

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Das giftige Glück – Gudrun Lerchbaum

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Eine von MS gequälte Ex-Anarcho-Frau, eine Haft­ent­las­sene mit Helfer­syn­drom, eine abge­brüht wirken wollende 14-Jährige, die ihre Mutter vermisst, ein über­for­derter Vater, ein pilz-beses­sener Blogger und eine mutierte Pflanze …

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Das Journal der Valerie Vogler – Constantin Schwab

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Vor dem Hinter­grund der düsteren norwe­gi­schen Land­schaft erzählt Constantin Schwab vorlie­genden Roman und rückt die Jour­na­listin Valerie Vogler in den Fokus …

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Eine Auswahl von Petra Ganglbauer.

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Welttag des Buches 2022

Wir feiern diesen 23. April mit einem kleinen Video und zeigen euch kompakt die rezen­sierten Bücher und die Verfas­se­rinnen. Viel Freude beim kleinen lite­ra­ri­schen Jahresrückblick!

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Im Heimweh ist ein blauer Saal – Herta Müller

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Mit Schere und Papier schreiben? Bilder entstehen lassen für das Auge, aber auch im Kopf und in der Seele? Herta Müllers Collagen sind poeti­sche Kunst­werke, die eintau­chen lassen …

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Was bei uns bleibt – Didi Drobna

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. In allen Veröf­fent­li­chungen Didi Drobnas sind es die Bezie­hungen, die breiten Raum einnehmen, ihr Inein­an­der­greifen das tragende Element bilden. Im vorlie­genden Roman ist es die innige Verbindung …

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Brot­jobs & Lite­ratur – Iuditha Balint, Julia Dathe, Kathrin Schadt und Chris­toph Wenzel (Hg.)

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Während ich an dieser Rezen­sion schreibe, postet Kathrin Schadt auf Face­book: Eine oft gele­sene Antwort eines Veran­stal­ters auf die Hono­rar­frage des/der Autor:in (heute): „Wir haben nun noch­mals Rück­sprache gehalten. Leider muss ich mitteilen …

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Mori­turi. Roman – Olga Flor

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Das Cover von Olga Flors achtem Roman – eine gelbe Kugel mit leuch­tend roten Tenta­keln – lässt an Corona denken. Doch es handelt sich um den Sonnentau, eine fleisch­fres­sende Pflanze, die auf Moor­böden wächst …

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Lebens­adern: Frau­en­leben – Stefanie Pichler

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Wir müssen dran­bleiben, weiter­ma­chen, mahnt Stefanie Pichler in ihrem Kunst­buch „Lebens­adern: Frau­en­leben“ und resü­miert: „Haben wir am Ende vergessen, was wir eigent­lich wollten? Welche Forde­rungen stellte die Frau­en­be­we­gung der 1970er Jahre?“ …

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Frauen Lite­ratur – Nicole Seifert

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Haben Sie schon einmal von dem Roman „Effi Briest” von Theodor Fontane gehört? Und wie sieht es mit „Aus guter Familie” von Gabriele Reuter aus? Beide Romane waren zur Zeit ihres Erschei­nens im Jahr 1895 sowohl beim Publikum …

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Flecken­ver­lauf. Ein Tage- und Arbeits­buch – Terézia Mora

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. „Nicht sterben“ – Terézia Moras prägnanter Titel der Frank­furter Poetik­vor­le­sung von 2014 haftete lange Zeit in meinem Gedächtnis, insbe­son­dere ihre Einfüh­rung: Aus der Höhle kommen. Eine Autorin, von der ich mehr lesen wollte …

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Soviel man weiß – Florian Gantner

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Auf den ersten Blick sieht in Florian Gant­ners Roman alles ganz einfach aus. Es gibt vier Protagonist:innen, die im selben Haus wohnen, sich hin und wieder über den Weg laufen, einander beob­achten und beob­achtet werden …

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Schnitt­bild – Anna Felnhofer

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Von unglei­chen Macht­ver­hält­nissen in thera­peu­ti­schen und privaten Bezie­hungen erzählt Anna Feln­hofer in ihrem Debüt „Schnitt­bild“. Mit den Kapi­tel­über­schriften Milch-Mohn-Minze-Marzipan eröffnet sie sinn­liche Zugänge …

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Der Geruch der Seele – Jad Turjman

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Im Juni 2010 studiert Tarek arabi­sche Lite­ratur an der Univer­sität von Damaskus. Arabisch­lehrer will er nicht werden – das Schul­system ist ihm zu repressiv und verhasst. Er liebt die Sprache, Geschichte und Kalli­gra­phie und schreibt Gedichte …

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Die Frau im Atelier – Elke Steiner

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Marius ist ein Künstler mit zahl­rei­chen Obses­sionen und einer Miss­bil­dung, die er unter einer Mütze verbirgt. Er malt Bilder, deren beherr­schende Farbe ein Dunkel­gold ist, das nur er mischen kann. Es handelt sich um Abbil­dungen ein und derselben Frau …

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Mein Vater, der Vogel – Chris­tian Futscher

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Woran werden wir uns erin­nern, wenn wir zurück­bli­cken auf die mit den Eltern verbrachten Kind­heits­jahre? Die text­losen Bezie­hungs­ge­schichten zwischen „Vater und Sohn“ von Erich Ohser (alias e.o.plauen, 1903–1944) sind land­läufig bekannt …

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Mutter werden. Mutter sein. Autor­innen über die ärgste Sache der Welt – Barbara Rieger (Hg.)

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Mit der Antho­logie „Mutter werden. Mutter sein. Autor­innen über die ärgste Sache der Welt“ ist der Heraus­ge­berin Barbara Rieger und den vier­zehn einge­la­denen Autor­innen ein arges und wunder­bares Buch gelungen …

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Teresa hört auf – Silvia Pistonig

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Die Haupt­figur Teresa ist fast dreißig, arbeitet in einer Matu­ra­reise-Agentur und hat sich nicht nur von ihrer Familie, sondern von allem abge­kap­selt. Sie kann sich selbst nicht mehr als Ganzes wahrnehmen …

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Alpha­bet­buch – Frantz Wittkamp

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Das Alpha­bet­buch von Frantz Witt­kamp ist ein immer­wäh­rendes Kalen­der­merk­buch mit einem Vers für jeden Tag. Ergänzt werden die Verse von einem ABCda­rium zu Beginn und der Anlei­tung „Wie man ein Gedicht macht“ …

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Die Tiefe der Zeit – Petra Ganglbauer

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Was aber sind die kleinsten Dinge? Mit dieser Frage zieht uns die Autorin unwei­ger­lich hinein in den Erzähl­band „Die Tiefe der Zeit“. Darin verhan­delt Gangl­bauer exis­ten­zi­elle Daseins­mo­mente mensch­li­chen Lebens …

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Mutter­milch – Melissa Broder

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Broders Prot­ago­nistin Rachel ist vier­und­zwanzig, arbeitet in einer Talent­ma­nage­ment-Firma in Los Angeles und tritt als Come­dian auf. Sie hält sich strikt an selbst aufer­legte Ernäh­rungs- und Bewegungsregeln …

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Ich über­gebe das Zeit­alter. Gedichte. – István Kemény

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Gedichte sind mitunter vergleichbar mit Musik. Den vorlie­genden Lyrik­band Ich über­gebe das Zeit­alter beginnt István Kemény, geboren 1961 in Buda­pest, mit der Ouver­türe „Weck den Schla­fenden“ und appel­liert darin …

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Sagen Reloaded – Thomas Ball­hausen und Sophie Reyer (Hg.)

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Laut dem Vorwort des Heraus­ge­bers und der Heraus­ge­berin hat die vorlie­gende Antho­logie den Anspruch einer ambi­tio­nierten und viel­schich­tigen Ausein­an­der­set­zung mit dem öster­rei­chi­schen Sagenschatz …

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Das zweite Gesicht. Gedichte. – Erika Wimmer-Mazohl

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Der Mensch als rätsel­haftes Wesen. Neun Skiz­zen­bü­cher Markus Vallazzas bilden die Hinter­grund­folie für Erika Wimmer- Mazohls lyri­sche Notate. Fein­sinnig „über­setzt“ sie seine Zeich­nungen mensch­li­cher Gesichter in eine eigene Sprache …

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Kinder kriegen. Repro­duk­tion Reloaded – Barbara Peve­ling, Nikola Richter (Hg.)

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Dem eigenen Kinder­wunsch und dem der Partner*in nach­spüren, ihn hinter­fragen. Viel­leicht gar keinen haben. Den Umgang mit Schwan­ger­schaft thema­ti­sieren: Der Sex davor. Die Bezie­hung oder Nicht-Bezie­hung danach …

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Sterben im Sommer – Zsuzsa Bánk

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Wie fühlt es sich an, wenn man Spuren des Älter­wer­dens hautnah und ohne Filter an den eigenen Eltern miter­lebt? Und wie verän­dert sich die Wahr­neh­mung auf das eigene Leben, wenn gemeinsam verbrachte Urlaubs­tage mit dem Vater gezählt sind …

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Die schreck­liche Stadt K. – Judith Gruber-Rizy

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Von den Unwäg­bar­keiten weib­li­cher Lebens­zu­sam­men­hänge erzählte Gruber-Rizy im Vorgän­ger­roman „Eines Tages verschwand Karola“. Auch im aktu­ellen Werk steht eine weib­liche Figur im Fokus: Rosa, Enddreißigerin …

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POEDU · Poesie von Kindern für Kinder

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. MEHR POESIE BRAUCHT DIE WELT. „Poesie ist ein weib­li­ches Wort oder eine Mehr­zahl, obwohl es sich eher wie Singular anhört“, schreibt Leo (10 Jahre). Poesie ist etwas, was meist Erwach­sene machen, lesen, schreiben, und das wiederum für Erwachsene …

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Es fehlt viel – Kathe­rina Braschel

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Warten Sie nicht auf einen Span­nungs­bogen. Es geht nicht darum“, steht im Klap­pen­text von Kathe­rina Braschels Buch „Es fehlt viel“. Das stimmt – und stimmt nicht. Es gibt rote Fäden, die diese Text­mon­tage zusammenhalten …

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Freitag, 23. April ist der Welttag des Buches! Wir feiern diesen Tag mit einem kleinen Video …

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Arigato – Ursula Wiegele

Eine Rezen­sion von Roswitha Perfahl. Mit bewun­derns­werter Leich­tig­keit erzählt Ursula Wiegele in ihrem vierten Roman „Arigato“ von der jungen Vera, der nach dem verhee­renden Erdbeben in Friaul 1976 zu den öster­rei­chi­schen Verwandten nach Villach geschickt wird …

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Aus der Welt – Karl Ove Knausgård

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Der norwe­gi­sche Autor Karl Ove Knaus­gård wurde mit seinem sechs­bän­digen auto­bio­gra­fi­schen Zyklus „Min Kamp” welt­be­rühmt und erhielt 2017 den Öster­rei­chi­schen Staats­preis für Euro­päi­sche Literatur …

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Der Schwert­könig und die Biene. Tech­ny­phion. – Peter Pessl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Ein Univer­sal­werk hat der Autor und Radio­künstler Peter Pessl mit seinem jüngsten Buch, das von der Komple­xität des Verfah­rens an seine bishe­rigen Publi­ka­tionen anschließt, geschaffen …

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Schreib­tisch mit Aussicht. Schrift­stel­le­rinnen über ihr Schreiben – Ilka Piep­gras (Hg.)

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. In der Antho­logie „Schreib­tisch mit Aussicht“, heraus­ge­geben von Ilka Piep­gras, erzählen 24 Schrift­stel­le­rinnen aus Europa und USA über ihr Schreiben. Was sie antreibt, wie sie beginnen, wie sie weiter­schreiben, was sie ermutigt …

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Reigen Reloaded – Barbara Rieger (Hg.)

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Barbara Rieger hat jeweils fünf Autor­innen und Autoren einge­laden, Schnitz­lers Reigen ins 21. Jahr­hun­dert zu über­tragen und in Prosa zu über­setzen. Die Spiel­regel lautet: Jede/r „erbt“ eine Figur aus der voran­ge­gan­genen Episode …

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Umkrei­sung – Lucas Cejpek

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Von glas­klarer, ästhe­tisch gesto­chener Sprache muten die vorlie­genden Exkurse von Lucas Cejpek an: kris­tal­lene Augen­blicke, die trotz des strin­genten intel­lek­tu­ellen Anspruchs reiz­voll wie die Welt selbst sind …

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Sisi, Sex und Semmel­knödel: Ein Araber ergründet die öster­rei­chi­sche Seele – Omar Khir Alanam

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. 2014 erreicht Omar Khir Alanam über den Libanon und die Türkei schließ­lich Öster­reich. Inner­halb von zwei Jahren lernt er so gut Deutsch, dass er sich als Poetry Slammer einen Namen machen kann. Außerdem arbeitet er als Kulturvermittler …

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Groß­wild­jäger. Die wahre Geschichte eines kleinen großen Kämp­fers – Karin Ammer

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Das Wunsch­kind ist da! Schwan­ger­schaft und Geburt sind kompli­ka­ti­onslos verlaufen. Alles in Ordnung, sollte man meinen? Doch bei einer Routi­ne­un­ter­su­chung am dritten Tag werden gleich mehrere lebens­dro­hende Herzfehler …

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Trice­r­a­tops – Stephan Roiss

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. In anein­ander gereihten Szenen schil­dert ein nicht weiter defi­niertes Wir, was vor sich geht. Es nimmt dabei eine Perspek­tive in der Art eines außen­ste­henden Repor­ters ein. Wie mit einer Kamera werden die Geschehnisse …

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Dicht. Aufzeich­nungen einer Tage­diebin – Stefanie Sargnagel

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Als Sarah, ein kiffendes Mädchen aus Zürich, in Stefa­nies Klasse kommt, beginnt „der spaßige Teil“ von Stefa­nies Jugend, an dem sie uns mit ihren Aufzeich­nungen teil­haben lässt. Sie zeigen eine Seite von Wien …

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Die Scham – Annie Ernaux

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Écrire la vie – das Leben schreiben – so der Ansatz der fran­zö­si­schen Autorin Annie Ernaux. Ihre erfolg­rei­chen auto­bio­gra­fi­schen Werke erscheinen nun zum Teil in neuer, zum Teil in erst­ma­liger Über­set­zung von Sonja Finck im Suhr­kamp Verlag …

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Wenn rot kommt – Petra Piuk, Barbara Filips

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. Viva Las Vegas! Oder doch nicht ganz? Wer profunde lite­ra­ri­sche und foto­künst­le­ri­sche Einblicke hinter die allzu glit­zernden Fassaden der Spiel­höl­len­stadt in der Mojave-Wüste sucht, ist mit dem vorlie­genden pracht­voll gestal­teten Band …

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In einer kompli­zierten Bezie­hung mit Öster­reich – Martin Peichl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Das anspre­chend gestal­tete zweite Buch von Martin Peichl mutet wie eine gekonnte Fort­set­zung seines Debüts „Wie man Dinge repa­riert“ an. Flanierte der Autor in seinem ersten Buch bei allem Tief­gang von einem Themen­kreis zum nächsten …

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Roter Affe – Kaśka Bryla

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Mania und Tomek sind seit Kindes­beinen an befreundet. Doch nach dem Selbst­mord von Tomeks Mutter zieht es Mania weg von Wien nach Berlin, wo sie sich für eine Stelle als Gefäng­nis­psy­cho­login in der Justiz­voll­zugs­an­stalt Moabit bewirbt …

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Zorn und Stille – Sandra Gugic

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Vom braun glän­zenden Einband des Romans blickt ein weißer Hase. Ob Billy sich an das Kanin­chen erin­nere, fragt Billys Mutter eingangs, als sie anruft, um ihr den Tod des Vaters mitzu­teilen. Neben dem Hasen, der in allen Erin­ne­rungen auftaucht …

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Gips­kind – Gabriele Kögl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Auf die ihr eigene unnach­ahm­liche Weise, in bewusst einfa­chem, konkretem Stil, erzählt Gabriele Kögl in ihrem jüngsten Roman die Entwick­lung einer jungen Frau in den Sech­zi­gern, von ihrer frühen Kind­heit bis zum Schritt in die Eigenverantwortlichkeit …

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Erika Danne­berg. Schrift­stel­lerin • Psycho­ana­ly­ti­kerin • Frie­dens­ak­ti­vistin – Chris­tine Riccabona

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Die Suche nach Zuge­hö­rig­keit. So könnte die Biografie Erika Danne­bergs, die heuer 100 Jahre alt geworden wäre, über­schrieben sein. In fünf Kapi­teln zeichnet Chris­tine Ricc­abona das Leben dieser bemer­kens­werten Persön­lich­keit nach …

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Wolfs Tochter – Erika Wimmer Mazohl

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Heuer wäre Erika Danne­berg 100 Jahre alt geworden. Dies nahm Erika Wimmer Mazohl zum Anlass, sich dieser viel­sei­tigen Persön­lich­keit zu widmen. Sie war Über­set­zerin, Psycho­ana­ly­ti­kerin, Frie­dens­ak­ti­vistin, poli­tisch aktive Kommunistin …

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Buch­tipps für den Sommer

Eine Auswahl von Petra Ganglbauer.

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an den hunden erkennst du die zeiten – Chris­toph W. Bauer

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Ich sehe meine Arbeit gene­rell als eine, die an andere erin­nert, sagt Chris­toph W. Bauer im Inter­view und zitiert den verstor­benen Autor Gert Jonke, dem er im aktu­ellen Lyrik­band ein Gedicht gewidmet hat …

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Das giftige Glück – Gudrun Lerchbaum

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Eine von MS gequälte Ex-Anarcho-Frau, eine Haft­ent­las­sene mit Helfer­syn­drom, eine abge­brüht wirken wollende 14-Jährige, die ihre Mutter vermisst, ein über­for­derter Vater, ein pilz-beses­sener Blogger und eine mutierte Pflanze …

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Das Journal der Valerie Vogler – Constantin Schwab

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Vor dem Hinter­grund der düsteren norwe­gi­schen Land­schaft erzählt Constantin Schwab vorlie­genden Roman und rückt die Jour­na­listin Valerie Vogler in den Fokus …

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Buch­tipps für den Frühling

Eine Auswahl von Petra Ganglbauer.

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Welttag des Buches 2022

Wir feiern diesen 23. April mit einem kleinen Video und zeigen euch kompakt die rezen­sierten Bücher und die Verfas­se­rinnen. Viel Freude beim kleinen lite­ra­ri­schen Jahresrückblick!

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Im Heimweh ist ein blauer Saal – Herta Müller

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Mit Schere und Papier schreiben? Bilder entstehen lassen für das Auge, aber auch im Kopf und in der Seele? Herta Müllers Collagen sind poeti­sche Kunst­werke, die eintau­chen lassen …

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Was bei uns bleibt – Didi Drobna

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. In allen Veröf­fent­li­chungen Didi Drobnas sind es die Bezie­hungen, die breiten Raum einnehmen, ihr Inein­an­der­greifen das tragende Element bilden. Im vorlie­genden Roman ist es die innige Verbindung …

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Brot­jobs & Lite­ratur – Iuditha Balint, Julia Dathe, Kathrin Schadt und Chris­toph Wenzel (Hg.)

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Während ich an dieser Rezen­sion schreibe, postet Kathrin Schadt auf Face­book: Eine oft gele­sene Antwort eines Veran­stal­ters auf die Hono­rar­frage des/der Autor:in (heute): „Wir haben nun noch­mals Rück­sprache gehalten. Leider muss ich mitteilen …

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Mori­turi. Roman – Olga Flor

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Das Cover von Olga Flors achtem Roman – eine gelbe Kugel mit leuch­tend roten Tenta­keln – lässt an Corona denken. Doch es handelt sich um den Sonnentau, eine fleisch­fres­sende Pflanze, die auf Moor­böden wächst …

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Lebens­adern: Frau­en­leben – Stefanie Pichler

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Wir müssen dran­bleiben, weiter­ma­chen, mahnt Stefanie Pichler in ihrem Kunst­buch „Lebens­adern: Frau­en­leben“ und resü­miert: „Haben wir am Ende vergessen, was wir eigent­lich wollten? Welche Forde­rungen stellte die Frau­en­be­we­gung der 1970er Jahre?“ …

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Frauen Lite­ratur – Nicole Seifert

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Haben Sie schon einmal von dem Roman „Effi Briest” von Theodor Fontane gehört? Und wie sieht es mit „Aus guter Familie” von Gabriele Reuter aus? Beide Romane waren zur Zeit ihres Erschei­nens im Jahr 1895 sowohl beim Publikum …

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Flecken­ver­lauf. Ein Tage- und Arbeits­buch – Terézia Mora

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. „Nicht sterben“ – Terézia Moras prägnanter Titel der Frank­furter Poetik­vor­le­sung von 2014 haftete lange Zeit in meinem Gedächtnis, insbe­son­dere ihre Einfüh­rung: Aus der Höhle kommen. Eine Autorin, von der ich mehr lesen wollte …

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Soviel man weiß – Florian Gantner

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Auf den ersten Blick sieht in Florian Gant­ners Roman alles ganz einfach aus. Es gibt vier Protagonist:innen, die im selben Haus wohnen, sich hin und wieder über den Weg laufen, einander beob­achten und beob­achtet werden …

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Schnitt­bild – Anna Felnhofer

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Von unglei­chen Macht­ver­hält­nissen in thera­peu­ti­schen und privaten Bezie­hungen erzählt Anna Feln­hofer in ihrem Debüt „Schnitt­bild“. Mit den Kapi­tel­über­schriften Milch-Mohn-Minze-Marzipan eröffnet sie sinn­liche Zugänge …

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Der Geruch der Seele – Jad Turjman

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Im Juni 2010 studiert Tarek arabi­sche Lite­ratur an der Univer­sität von Damaskus. Arabisch­lehrer will er nicht werden – das Schul­system ist ihm zu repressiv und verhasst. Er liebt die Sprache, Geschichte und Kalli­gra­phie und schreibt Gedichte …

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Die Frau im Atelier – Elke Steiner

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Marius ist ein Künstler mit zahl­rei­chen Obses­sionen und einer Miss­bil­dung, die er unter einer Mütze verbirgt. Er malt Bilder, deren beherr­schende Farbe ein Dunkel­gold ist, das nur er mischen kann. Es handelt sich um Abbil­dungen ein und derselben Frau …

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Mein Vater, der Vogel – Chris­tian Futscher

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Woran werden wir uns erin­nern, wenn wir zurück­bli­cken auf die mit den Eltern verbrachten Kind­heits­jahre? Die text­losen Bezie­hungs­ge­schichten zwischen „Vater und Sohn“ von Erich Ohser (alias e.o.plauen, 1903–1944) sind land­läufig bekannt …

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Mutter werden. Mutter sein. Autor­innen über die ärgste Sache der Welt – Barbara Rieger (Hg.)

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. Mit der Antho­logie „Mutter werden. Mutter sein. Autor­innen über die ärgste Sache der Welt“ ist der Heraus­ge­berin Barbara Rieger und den vier­zehn einge­la­denen Autor­innen ein arges und wunder­bares Buch gelungen …

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Teresa hört auf – Silvia Pistonig

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Die Haupt­figur Teresa ist fast dreißig, arbeitet in einer Matu­ra­reise-Agentur und hat sich nicht nur von ihrer Familie, sondern von allem abge­kap­selt. Sie kann sich selbst nicht mehr als Ganzes wahrnehmen …

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Alpha­bet­buch – Frantz Wittkamp

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Das Alpha­bet­buch von Frantz Witt­kamp ist ein immer­wäh­rendes Kalen­der­merk­buch mit einem Vers für jeden Tag. Ergänzt werden die Verse von einem ABCda­rium zu Beginn und der Anlei­tung „Wie man ein Gedicht macht“ …

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Die Tiefe der Zeit – Petra Ganglbauer

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Was aber sind die kleinsten Dinge? Mit dieser Frage zieht uns die Autorin unwei­ger­lich hinein in den Erzähl­band „Die Tiefe der Zeit“. Darin verhan­delt Gangl­bauer exis­ten­zi­elle Daseins­mo­mente mensch­li­chen Lebens …

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Mutter­milch – Melissa Broder

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Broders Prot­ago­nistin Rachel ist vier­und­zwanzig, arbeitet in einer Talent­ma­nage­ment-Firma in Los Angeles und tritt als Come­dian auf. Sie hält sich strikt an selbst aufer­legte Ernäh­rungs- und Bewegungsregeln …

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Ich über­gebe das Zeit­alter. Gedichte. – István Kemény

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Gedichte sind mitunter vergleichbar mit Musik. Den vorlie­genden Lyrik­band Ich über­gebe das Zeit­alter beginnt István Kemény, geboren 1961 in Buda­pest, mit der Ouver­türe „Weck den Schla­fenden“ und appel­liert darin …

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Sagen Reloaded – Thomas Ball­hausen und Sophie Reyer (Hg.)

Eine Rezen­sion von Maria Aschen­wald. Laut dem Vorwort des Heraus­ge­bers und der Heraus­ge­berin hat die vorlie­gende Antho­logie den Anspruch einer ambi­tio­nierten und viel­schich­tigen Ausein­an­der­set­zung mit dem öster­rei­chi­schen Sagenschatz …

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Das zweite Gesicht. Gedichte. – Erika Wimmer-Mazohl

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Der Mensch als rätsel­haftes Wesen. Neun Skiz­zen­bü­cher Markus Vallazzas bilden die Hinter­grund­folie für Erika Wimmer- Mazohls lyri­sche Notate. Fein­sinnig „über­setzt“ sie seine Zeich­nungen mensch­li­cher Gesichter in eine eigene Sprache …

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Kinder kriegen. Repro­duk­tion Reloaded – Barbara Peve­ling, Nikola Richter (Hg.)

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Dem eigenen Kinder­wunsch und dem der Partner*in nach­spüren, ihn hinter­fragen. Viel­leicht gar keinen haben. Den Umgang mit Schwan­ger­schaft thema­ti­sieren: Der Sex davor. Die Bezie­hung oder Nicht-Bezie­hung danach …

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Sterben im Sommer – Zsuzsa Bánk

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Wie fühlt es sich an, wenn man Spuren des Älter­wer­dens hautnah und ohne Filter an den eigenen Eltern miter­lebt? Und wie verän­dert sich die Wahr­neh­mung auf das eigene Leben, wenn gemeinsam verbrachte Urlaubs­tage mit dem Vater gezählt sind …

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Die schreck­liche Stadt K. – Judith Gruber-Rizy

Eine Rezen­sion von Cornelia Stahl. Von den Unwäg­bar­keiten weib­li­cher Lebens­zu­sam­men­hänge erzählte Gruber-Rizy im Vorgän­ger­roman „Eines Tages verschwand Karola“. Auch im aktu­ellen Werk steht eine weib­liche Figur im Fokus: Rosa, Enddreißigerin …

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POEDU · Poesie von Kindern für Kinder

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. MEHR POESIE BRAUCHT DIE WELT. „Poesie ist ein weib­li­ches Wort oder eine Mehr­zahl, obwohl es sich eher wie Singular anhört“, schreibt Leo (10 Jahre). Poesie ist etwas, was meist Erwach­sene machen, lesen, schreiben, und das wiederum für Erwachsene …

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Es fehlt viel – Kathe­rina Braschel

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Warten Sie nicht auf einen Span­nungs­bogen. Es geht nicht darum“, steht im Klap­pen­text von Kathe­rina Braschels Buch „Es fehlt viel“. Das stimmt – und stimmt nicht. Es gibt rote Fäden, die diese Text­mon­tage zusammenhalten …

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Welttag des Buches 2021

Freitag, 23. April ist der Welttag des Buches! Wir feiern diesen Tag mit einem kleinen Video …

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Arigato – Ursula Wiegele

Eine Rezen­sion von Roswitha Perfahl. Mit bewun­derns­werter Leich­tig­keit erzählt Ursula Wiegele in ihrem vierten Roman „Arigato“ von der jungen Vera, der nach dem verhee­renden Erdbeben in Friaul 1976 zu den öster­rei­chi­schen Verwandten nach Villach geschickt wird …

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Aus der Welt – Karl Ove Knausgård

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Der norwe­gi­sche Autor Karl Ove Knaus­gård wurde mit seinem sechs­bän­digen auto­bio­gra­fi­schen Zyklus „Min Kamp” welt­be­rühmt und erhielt 2017 den Öster­rei­chi­schen Staats­preis für Euro­päi­sche Literatur …

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Der Schwert­könig und die Biene. Tech­ny­phion. – Peter Pessl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Ein Univer­sal­werk hat der Autor und Radio­künstler Peter Pessl mit seinem jüngsten Buch, das von der Komple­xität des Verfah­rens an seine bishe­rigen Publi­ka­tionen anschließt, geschaffen …

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Schreib­tisch mit Aussicht. Schrift­stel­le­rinnen über ihr Schreiben – Ilka Piep­gras (Hg.)

Eine Rezen­sion von Brigitta Höpler. In der Antho­logie „Schreib­tisch mit Aussicht“, heraus­ge­geben von Ilka Piep­gras, erzählen 24 Schrift­stel­le­rinnen aus Europa und USA über ihr Schreiben. Was sie antreibt, wie sie beginnen, wie sie weiter­schreiben, was sie ermutigt …

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Reigen Reloaded – Barbara Rieger (Hg.)

Eine Rezen­sion von Britta Mühl­bauer. Barbara Rieger hat jeweils fünf Autor­innen und Autoren einge­laden, Schnitz­lers Reigen ins 21. Jahr­hun­dert zu über­tragen und in Prosa zu über­setzen. Die Spiel­regel lautet: Jede/r „erbt“ eine Figur aus der voran­ge­gan­genen Episode …

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Umkrei­sung – Lucas Cejpek

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Von glas­klarer, ästhe­tisch gesto­chener Sprache muten die vorlie­genden Exkurse von Lucas Cejpek an: kris­tal­lene Augen­blicke, die trotz des strin­genten intel­lek­tu­ellen Anspruchs reiz­voll wie die Welt selbst sind …

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Sisi, Sex und Semmel­knödel: Ein Araber ergründet die öster­rei­chi­sche Seele – Omar Khir Alanam

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. 2014 erreicht Omar Khir Alanam über den Libanon und die Türkei schließ­lich Öster­reich. Inner­halb von zwei Jahren lernt er so gut Deutsch, dass er sich als Poetry Slammer einen Namen machen kann. Außerdem arbeitet er als Kulturvermittler …

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Groß­wild­jäger. Die wahre Geschichte eines kleinen großen Kämp­fers – Karin Ammer

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Das Wunsch­kind ist da! Schwan­ger­schaft und Geburt sind kompli­ka­ti­onslos verlaufen. Alles in Ordnung, sollte man meinen? Doch bei einer Routi­ne­un­ter­su­chung am dritten Tag werden gleich mehrere lebens­dro­hende Herzfehler …

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Trice­r­a­tops – Stephan Roiss

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. In anein­ander gereihten Szenen schil­dert ein nicht weiter defi­niertes Wir, was vor sich geht. Es nimmt dabei eine Perspek­tive in der Art eines außen­ste­henden Repor­ters ein. Wie mit einer Kamera werden die Geschehnisse …

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Dicht. Aufzeich­nungen einer Tage­diebin – Stefanie Sargnagel

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Als Sarah, ein kiffendes Mädchen aus Zürich, in Stefa­nies Klasse kommt, beginnt „der spaßige Teil“ von Stefa­nies Jugend, an dem sie uns mit ihren Aufzeich­nungen teil­haben lässt. Sie zeigen eine Seite von Wien …

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Die Scham – Annie Ernaux

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Écrire la vie – das Leben schreiben – so der Ansatz der fran­zö­si­schen Autorin Annie Ernaux. Ihre erfolg­rei­chen auto­bio­gra­fi­schen Werke erscheinen nun zum Teil in neuer, zum Teil in erst­ma­liger Über­set­zung von Sonja Finck im Suhr­kamp Verlag …

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Wenn rot kommt – Petra Piuk, Barbara Filips

Eine Rezen­sion von Günter Vallaster. Viva Las Vegas! Oder doch nicht ganz? Wer profunde lite­ra­ri­sche und foto­künst­le­ri­sche Einblicke hinter die allzu glit­zernden Fassaden der Spiel­höl­len­stadt in der Mojave-Wüste sucht, ist mit dem vorlie­genden pracht­voll gestal­teten Band …

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In einer kompli­zierten Bezie­hung mit Öster­reich – Martin Peichl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Das anspre­chend gestal­tete zweite Buch von Martin Peichl mutet wie eine gekonnte Fort­set­zung seines Debüts „Wie man Dinge repa­riert“ an. Flanierte der Autor in seinem ersten Buch bei allem Tief­gang von einem Themen­kreis zum nächsten …

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Roter Affe – Kaśka Bryla

Eine Rezen­sion von Kath­rine Bader. Mania und Tomek sind seit Kindes­beinen an befreundet. Doch nach dem Selbst­mord von Tomeks Mutter zieht es Mania weg von Wien nach Berlin, wo sie sich für eine Stelle als Gefäng­nis­psy­cho­login in der Justiz­voll­zugs­an­stalt Moabit bewirbt …

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Zorn und Stille – Sandra Gugic

Eine Rezen­sion von Barbara Rieger. Vom braun glän­zenden Einband des Romans blickt ein weißer Hase. Ob Billy sich an das Kanin­chen erin­nere, fragt Billys Mutter eingangs, als sie anruft, um ihr den Tod des Vaters mitzu­teilen. Neben dem Hasen, der in allen Erin­ne­rungen auftaucht …

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Gips­kind – Gabriele Kögl

Eine Rezen­sion von Petra Gangl­bauer. Auf die ihr eigene unnach­ahm­liche Weise, in bewusst einfa­chem, konkretem Stil, erzählt Gabriele Kögl in ihrem jüngsten Roman die Entwick­lung einer jungen Frau in den Sech­zi­gern, von ihrer frühen Kind­heit bis zum Schritt in die Eigenverantwortlichkeit …

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